(David Berger) Ob Kartoffelsuppenrezepte oder die Frage, wie viele Hipster Berlin verträgt: Der Bundestagswahlkampf, wie er von der Regierung angedacht wurde und uns von den Nannymedien vermittelt wird, hat ich nahezu komplett auf belanglose Nebenkriegsschauplätze verlagert.  Die eigentlichen, von den Sorgen und Ängsten begleiteten Fragen der Menschen in Deutschland kommen nicht vor. Ja, man hat es im Vorfeld des Bundestagswahlkampfs bereits geschafft, dass alleine das Stellen dieser Fragen als politisch unkorrekt abgestempelt wurde.

Dennoch tauchen diese Fragen zu all den Themen, die mit der Migration und der Identität unseres Vaterlandes verbunden sind, in privaten Gesprächen, in anonym geführten Diskussionen in Internetforen etc., immer wieder auf.

Udo Hildenbrand hat sie einmal in einer eindrucksvollen Übersicht zusammen gestellt:

 Werden die unkontrollierten und unbegrenzten Migrationsströme nicht zur Überforderung der europäischen Staaten führen mit dem Resultat finanzieller und wirtschaftlicher Schwierigkeiten, auch sozialer Spannungen und zugleich mit dem Ergebnis der allmählichen kulturellen Selbstaufgabe?

 Wollen wir tatsächlich das schwerwiegende Problem der Banlieueisierung der französischen Städte verstärkt auch in unsere Städte bis in die kleinsten Gemeinden hineinholen?

 Zerstört sich Europa nicht selbst, wenn es keine Grenzen mit Kontrolle und keine Registrierung mehr kennt?

 Wie viele Terroristen mit islamischen Glaubensbekenntnis sind durch die unkontrollierten Grenzen bereits in unser Land eingesickert, wie viele werden in den möglicherweise kommenden Migrantenströmen noch importiert werden und das bereits bestehende Sicherheitsproblem noch weiter erhöhen?

 Wie viele Migranten haben sich während ihres Aufenthaltes bereits radikalisiert?

 Welche Konsequenzen hat die Tatsache, dass eine Gruppe von Immigranten unseren Staat mit seinen Autoritäten sowie auch unsere Kultur verachtet und dabei noch meint, ihre Wohngegend sei bereits islamisches Herrschaftsgebiet?

 Welche gesellschaftliche Bedeutung hat der hohe Anteil von ca. 40% psychisch Kranker unter den Migranten, auch der hohe Anteil nichtalphabetisierter Migranten?

 Was besagt die Nachricht des Allensbacher Institut, dass fast 70% der Migranten nicht in den Arbeitsmarkt integrierbar sind – auch im Hinblick auf die Millionen von Hilfsbedürftigen und den sozialen Frieden in unserem Land?

 Welche mittel-und langfristigen Auswirkungen auf unser Land − auch auf dessen Bevölkerungsmehrheit − hat die Tatsache, dass der weitaus überwiegende Anteil der Migranten jung, männlich und muslimischen Glaubens ist?

 Welche politischen Kräfte forcieren bewusst (etwa aus wahltaktischen Gründen) und gezielt oder auch gleichgültig eine weitere Islamisierung Deutschlands?

 Kann eine bestimmte Politikerklasse tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen in unserem Volk diskussionslos und angeblich „alternativlos“ einfach vorgeben?

 Welcher geballte deutsch-nationale Egoismus steht hinter der arbeitsmarktpolitischen Instrumentalisierung der Flüchtlingskrise?

 Stehen nicht doch letztendlich wirtschaftliche Interessen, die Befriedigung der Marktnachfrage, zugleich auch das Problem der „Flüchtlingsindustrie“ im Vordergrund?

 Was geschieht, wenn sich die wirtschaftlichen Daten in Deutschland merklich verschlechtern und die in die Migranten gesetzten ökonomischen Erwartungen nicht erfüllt werden?

 Auf welche Weise werden die Konkurrenzängste gerade der unteren sozialen Schichten in unserem Land angesichts der „Flüchtlingsfrage“ ernst genommen?

 Was ist für den Zustand unserer Gesellschaft zu befürchten, wenn nach allen bisherigen Erfahrungen die soziale Integration insbesondere muslimischer Migranten weithin misslingen wird?

 Wie ist mit jenen Asylsuchenden umzugehen, die durch Lügen und Betrügen, durch massenhafte Vortäuschung falscher Staatsbürgerschaften und andere Vergehen ihr Gastrecht verwirkt haben?

 Warum werden jene Asylsuchenden, die zur Ausreise verpflichtet sind, nicht schneller in ihre Heimatländer zurückgebracht?

 Warum wird jenen Ländern, die kooperationsunwillig sind und eine Zurücknahme ihrer nach Deutschland geflohenen Staatsbürger verweigern, nicht die millionenschweren Aufbauhilfen gekürzt bzw. ganz gestrichen?

 Mit welchen Frustrationen, deutschfeindlichen Aversionen und Aggressionen bis hin zu weiteren Anschlägen seitens der Migranten ist zu rechnen angesichts der vielfältigen chaotischen Verhältnisse und ihrer vielfach maßlos enttäuschten Hoffnungen, ihrer geplatzten Träume?

 Warum fliehen eigentlich so viele Muslime ausgerechnet in den von ihnen so verhassten Westen, in die Länder der „Ungläubigen“, der „Kreuzritter“?

 Warum fliehen sie nicht in jene superreichen Länder, die vom Islam, der Religion der Barmherzigkeit, beherrscht werden?

 Warum nehmen diese überreichen islamischen Länder nicht einladend ihre notleidenden Glaubensbrüder auf?

Auch in einigen der folgenden Fragen werden Themen aufgegriffen, die in den „FAKTEN“ bereits angedeutet wurden:

* Wollen wir die Fluchtbewegungen Auswanderungswilliger, die ungebremste Zuwanderung aus Afrika, aus Nahost und anderen Armutsregionen nach Europa noch mehr durch finanzielle Anreize stimulieren oder doch eher regulieren?

* Können die schwerwiegenden Probleme dieser Länder dadurch gelöst werden, dass sie nach Europa verlagert werden?

* Ist Europa in der Lage, alle Menschen aufzunehmen, die vor Verfolgung, Krieg, Terror und bitterer Armut aus den Ländern Afrikas, des Nahen Ostens und des Balkan fliehen?

* Was passiert eigentlich, sollten Deutschland bzw. die Länder der Europäischen Union in absehbarer Zeit von Konjunkturkrisen geschüttelt werden?

* Was geschieht mit den Menschenströmen, die keinerlei Qualifikationen
mitbringen, wenn in den nächsten Jahren Millionen von Arbeitsplätzen bei uns möglicherweise wegfallen werden?

* Welche Anstrengungen werden unternommen, um die Armut in den betreffenden Ländern effektiver lindern zu helfen, so etwa in der Beseitigung der Fluchtursachen, auch in der Verhinderung von Korruption?

* Was ist zu tun im Blick auf die rund 800.000 meist hoch qualifizierten jungen Menschen in Deutschland, die hier unter erheblichen Kosten ausgebildet werden und danach wegen besserer beruflicher Chancen ins Ausland gehen?

* Inwiefern wird gegen die auch berechtigten Interessen der Herkunftsländer
der Flüchtlinge und Asylsuchenden gehandelt, wenn die europäischen Tore insbesondere auch für die gut ausgebildeten Mittelschichten schrankenlos, sogar einladend geöffnet werden, die dann aber beim Aufbau ihres Heimatlandes,
das sie ausgebildet hat, fehlen werden?

* Ist es nicht paradox, „wenn man Ärzte hierzulande arbeiten lässt, die aus Ländern kommen, in die Deutschland wiederum Ärzte schickt, um die medizinische Grundversorgung der armen Bevölkerung zu sichern“ (I. Moldenhauer)?

* „Wo verlauft die Grenze zwischen humanitärer Verantwortung und nationalem Eigeninteresse? Bei Zehntausend, Hunderttausend oder erst ab einer Million Flüchtlingen, die den ebenso gefährlichen wie teuren Transfer ins gelobte ‚Paradies Europa‘ schaffen?“ (Wolfgang Bok)

Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz, möglicherweise der nächste Bundeskanzler seines Landes, spricht in Bezug auf die (deutsche) Flüchtlings/Migrantenpolitik vom „dramatischsten Fehler Europas“.

Eine Übertreibung? Eine Fehleinschätzung? Wohl eher eine wirklichkeitsnahe Bewertung.

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Ercih Miller Mechtersheim
Gast
Ercih Miller Mechtersheim

Ich vermisse bei allen Fragen die detaillierte Aussage wie Politik uns ältere Menschen entlasten und besser versorgen will. Die Pflegekosten sind viel zu hoch, das Pflegepersonal ist trotzdem unterbezahlt also stecken mal wieder nur die Investoren und Betreiber die Gewinne ein. Uns Rentner hat auch bei der privaten Vorsorge betrogen. Wieso müssen private Vorsorgen versteuert und auch noch mit Krankenversicherungsbeiträgen belegt werden obwohl man uns damals beim Abschluss Sozialversicherungsfreiheit zugesagt hat. Wie kann die Politik eine solche, nachgelagerte Abgabe und Belastung der Alten zustimmen ohne Bestandsschutz? Dies betrifft Millionen von Bürgern und alle zahlen jetzt schön brav ohne zu murren.

Protokollsatz
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* Ist Sebastian „fröhliches Schächten allerseits“ Kurz ein ernstzunehmender Politiker?

Eckehard Brettscheider
Gast
Eckehard Brettscheider

Das strahlende Lächeln der Politiker auf den Plakatfotos wird durch markige, kurze Aussagen
ergänzt, um die Wähler nicht zu überfordern. Damit Passanten und Autofahrer bei der nächsten
Wahl die Plakate zu jeder Tageszeit bewusst wahrnehmen, werden diese so behandelt, dass sie
bei Dunkelheit leuchten. Man würde eben keine Kosten scheuen um dem Steuerzahler eine Freude zu machen. Auch die Straßenverkehrsordnung soll mit drastischen Geschwindigkeitsbegrenzungen dazu beitragen, dass die Plakate nicht zu übersehen sind.
So sollen sie denn auch an Autobahnbrücken angebracht werden, hier explizit mit dem Slogen
„Sicherheit FIRSTI“

Esperanza
Gast
Esperanza

Eines möchte ich gerne noch sagen und schreiben: Gestern hielt hielt die Hand eines Neugeborenen Kindes (Familie) meinen Zeigefinger beim Besuch im KH liebevoll fest. Der Händedruck von diesem kleinen wunderbaren Schatz hat mich in den folgenden Minuten Händedruck 45 Minuten nicht loslassend, mit der wunderbaren und überglücklichen Mama gezeigt, wie wichtig es ist, sich für SIE, nicht nur für Sie, Ihr Kind sondern für unser aller Kinder sich hier sich einzusetzen, in allen Ländern, Kontinenten wo so großes Unrecht geschieht durch reGIERungs Parteien, die nicht dieses Wohl nicht im Auge haben, sondern nur den Profit sehen/wollen in Ihrer unsäglichen… Mehr lesen »

endphase
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endphase

Die Etablierten haben sich wohl abgesprochen, heikle Fragen vor der Wahl nicht zu thematisieren. Nur nicht die Wähler beunruhigen. Ich bin besonders auch in Sorge wegen der grossen Zahl von Jungmännern, die ins Land gekommen sind. Und irgendwann sind die frustriert in ihrer Erwartungshaltung. Was ist mit dem Familiennachzug? Dann die innere Sicherheit, ich hatte den Eindruck, in den letzten Tagen gab es mehr Einzelfall-Meldungen als üblich.

Esperanza
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Esperanza

Hier ein ganz „Schlauer“.

erschienen in

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article168204133/Ich-weiss-nur-wen-ich-auf-gar-keinen-Fall-waehle.html

Meinung Bundestagswahl Ich weiß nur, wen ich auf gar keinen Fall wähle
Von Philip Cassier | Stand: 01.09.2017 | Lesedauer: 7 Minuten

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Für was Tischtennisbälle doch alles gut sein können um Demokratenlotto zu spielen, Satire?

Vier Parteien sind es, die in ein „Bonbonglas“ kommen es wird gemischt und dann mit einer Hand der Ball gezogen, Rate-Quiz ist jetzt angesagt, ja wer sind denn die Vier Parteien?

Vor allem die über 900 Leserkommentare sehr lesenswert.

Lohnt sich, bleibt ja nicht mehr viel Zeit für die Stimmenabgabe zur Wahl(Urne).

Cloé
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Cloé

„Die Antworten könnten die Bürger verunsichern“ beschreibt es auch hier ideal. Die Bürger sollen konsumieren, sich mit irgendwelchen Spielen und Technikkram beschäftigen, … aber sich unbedingt aus der Politik und den damit verbunden wichtigen Fragen heraus halten. So weit die Idealvorstellung eines „guten“ Staatsbürgers. Ach, ich vergaß, – natürlich aller paar Jahre das „Richtige“ ankreuzen. „Begründung“ dafür (auch weshalb es keine Abstimmungen / Volksentscheide gibt (verfassungstechnisch vorgesehen): Der Bürger sei zu dumm und habe – wenn er doch nicht zu dumm ist – nicht den Ein- und Überblick den die Abgeordneten haben. Nun könnte ! man ja auch sagen, –… Mehr lesen »

Wurmstecher Peter
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Wurmstecher Peter

Diese – was sind eigentlich Politiker genau – Leute in Landes/Staats-Positionen fühlen sich zu gar nichts den Bürgern verpflichtet, da es für diese Leute gar keine Bürger gibt, sondern nur Personal als Schaf- und Sklavenherde mit der man umgehen kann, darf und soll, wie man beliebt. Die beantworten gar nichts ehrlich und aufrichtig. Haben es noch nie getan. Meistens antworten die gar nichts und wenn, dann nur nach Schema F mit Fertigantworten. Die fühlen sich alle wohl und sicher und ganz super in ihren Positionen und beschützt durch ihre eigenen Gesetze, die sie je nach Belieben zu ihren eigenen Vorteilen… Mehr lesen »

Siart
Gast
Siart

Der Fragen sind zu viele. Edzard Reuter hat in der Süddeutschen Zeitung einige gestellt.
Wie sieht die City 2050 aus? Wie die asiatischen Megacities?
Wie wird die Digitalisierung mit Robotern aussehen, Arbeitszeit
Wie die Altersarmut bekämpfen<?<
Wann werden Schulen und Brücken saniert?
Wie wird das Wasser verteilt?
Wären einige meiner Fragen.

MoshPit
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Hat dies auf MoshPit's Corner rebloggt.

Marion
Gast
Marion

Fragen über Fragen, ich hätte auch gerne Antworten. Wohin das führen wird, wenn nicht schleunigst die Kehrtwende gezogen wird, das kann man sich ausmalen, scheinbar können das die Verantwortlichen nicht oder aber der Plan lautet, mit Chaos in die NWO.

lilie58
Gast

Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz, möglicherweise der nächste Bundeskanzler seines Landes, spricht in Bezug auf die (deutsche) Flüchtlings/Migrantenpolitik vom „dramatischsten Fehler Europas“. Dramatischer Fehler, wie man es nimmt, für Angela Merkel war es sicherlich kein Fehler. Unter ihrer Regentschaft kamen seit 2005 wohl so viele Migranten wie nie zuvor nach Deutschland, 2015 war da nur ihr größter Coup. Was bringt unqualifizierte ZUWANDERUNG statt qualifizierter EINWANDERUNG? Was bringt es Deutschland, was bringt es Europa? Nichts, die Bilanz wird negativ sein, durch und durch. Linkes Gedankengut, der Marxismus-Leninismus plus protestantischer Gesinnungsethik plus der Merkelschen Vita/Charakter haben diese ZUWANDERUNG so erst möglich gemacht.… Mehr lesen »

hwludwig
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Die Wahlplakate defr Bundestagsparteien sind eine einzige Ablenkung und Täuschung der Wähler.

Die Basler Zeitung schüttelt ungläubig den Kopf: „Es ist, als ob sich die im Bundestag vertretenen Parteien darauf verständigt hätten, über wichtige Fragen kein Wort zu verlieren. Grabesstille, wohin man auch lauscht. … Ein Land ohne Opposition, ohne Debattenkultur, ohne Kritiker. Beängstigend. Beklemmend.“ Es ist, als ob es insoweit der ehemaligen „FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda“ gelungen wäre, eine „Deutsche Demokratische Replik“ zu schaffen.