(PIP-NEWS) Derweil man gerade hierzulande bei islamistischer oder linksextremer Gewalt medial kaum eine Möglichkeit auslässt, vehement nach Differenzierung zu schreien, scheint der Fall des „Fahrers von Charlottesville“ schon geklärt, bevor das FBI auch nur die erste Erklärung herausgegeben hat.

Nun geht es mir nicht darum, in Frage zu stellen, dass der Fahrer eine rechte – vermutlich sogar rechtsextreme – Gesinnung hat. Denn das hat – auch wenn es in den Staaten, anders als hierzulande, völlig legal ist – für die Beurteilung der Tat als „Nazi-Terrorismus“ zunächst gar keine Relevanz. Viel entscheidender ist hier dem hingegen der Tathergang. Und diesbezüglich sind augenscheinlich noch einige Fragen offen.

Insofern empfinde ich es als Beispielhaft für die herrschende Bigotterie linker Kreise, dass sich nun bereits alle einig zu sein scheinen. Omnimedial verlautete Einschätzungen des 20jährigen Fahrers, James A. Fields Jr., als „psychisch kranker Einzeltäter“ – wie es in vorangegangenen Fällen, in denen Personen Autos in Menschenmengen steuerten der Fall war – sucht man diesmal jedoch vergebens.

Warum? Etwa nur, weil es gerade so gut ins Bild passt? Und weil es sich die Tragödie vielleicht sogar für den hiesigen Wahlkampf instrumentalisieren lässt?

Der Herr Stegner von der SPD hätte nun, wäre er in keiner dem Linksextremismus zugeneigten, sondern eher rechten Partei, vermutlich munter getwittert:

»Das war kein Rechter, das war ein Krimineller!«

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