(David Berger) Es gehört mit zu dem diesjährigen Bundestagswahlkampf, dass man es mit den Grundregeln der Demokratie nicht ganz so ernst nimmt. In den Köpfen der Politiker, Behörden, Medienschaffenden und vieler anderer Menschen hat sich der Gedanke fest gesetzt, dass es bei uns eine Partei und die dazugehörige Wählergruppe gibt, für die grundlegende Rechte unseres Staates außer Kraft gesetzt sind.

Der § 5 des Bundesparteiengesetzes, nach dem keine Partei zu benachteiligen ist und der Staat deren Recht auf ungestörte Abhaltung ihrer vom Parteiengesetz vorgesehenen Aufgaben zu schützen hat, wird angesichts der AfD reichlich fahrlässig umgesetzt.

CHRISTLICHES FORUM

Von Felizitas Küble

Die „Alternative für Deutschland“ hat am heutigen Dienstag (8. August 2017) in der Stadthalle von Münster-Hiltrup ihren Wahlkampfauftakt veranstaltet. Prominenter Hauptredner war Prof. Dr. Jörg Meuten. Der Ökonom ist Bundessprecher der AfD und zugleich Fraktionschef im Stuttgarter Landtag.

Bereits zwei Stunden vor Beginn der Kundgebung versammelten sich linke bis linksextreme Gruppen auf dem Vorplatz der Stadthalle.

Dazu gehören laut einem Bericht der „Westfälischen Nachrichten“ die DKP, die Linkspartei, die unvermeidliche „Antifa“ sowie kurioserweise auch Tierrechtsbewegte mit einem großen Transparent für „animal liberation“ (siehe 1. Foto).

Daß sich diverse Gewerkschaftler, ASTA-Aktive sowie der Linkspartei-Bundestags-Abgeordnete Hubertus Zdebel dem Treiben dazugesellten, erstaunt wenig. Allerdings gehörte auch der SPD-Bundestagskandidat Robert von Olberg zu der illustren Schar bzw. Linksfront, die dem Aufruf eines Bündnisses mit dem bezeichnenden Titel „Keinen Meter den Nazis“ gefolgt war.

Auch Vertreter der Homo-Lobby bzw. des CSD machten mit. Der Münsteraner CSD-Verband beschwerte sich in seiner Ansprache…

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