Ein Gastbeitrag von Ines Laufer

Wir haben den untenstehenden Beitrag entfernt, weil er nicht den Facebook-Gemeinschaftsstandards entspricht.“ lese ich gestern Morgen, als ich gerade eine Nachricht an eine Facebook-Freundin schicken möchte.

Direkt danach die Info, dass ich nun für 30 Tage gesperrt sei.

Der Beitrag, der diesen „Gemeinschaftsstandards“ widersprechen soll und die Sperre bedingt, ist ein bereits zwei Wochen altes Posting, das in meinem Profil mittlerweile so weit unten stand, dass es gar nicht so einfach zu finden gewesen sein dürfte.

Es handelt sich um ein Zitat aus einem Artikel der Epoch Times, den mein geschätzter Freund, der Philosoph und Autor Jürgen Fritz nach dem islamistischen Bombenattentat auf dem Ariana Grande-Konzert in Manchester verfasst hatte.

Zur Erinnerung: Der islamistische Terrorist Salman Abedi hatte dort in einem feigen Mordanschlag 22 Menschen ermordet und fast 60 zum Teil schwer verletzt – darunter viele Kinder und Jugendliche.

Jürgen Fritz äußert in seinem Beitrag seine Gedanken zur Semantik – zum sprachlichen Umgang mit diesen Taten und plädiert dafür, dass wir die Täter eher Massenmörder als Selbstmordattentäter nennen sollten.

Das von mir gewählte Zitat mag nun einen Inhalt wiedergeben, der nicht von jedem geteilt werden mag, doch ist er von der Meinungsfreiheit gedeckt:

So bleibt es denn auch das Geheimnis von Facebook, gegen welchen konkreten Gemeinschftsstandard denn nun verstoßen worden sei.

Wenn ich mir einmal anschaue, wer in letzter Zeit aus welchen unhaltbaren Gründen von Facebook gesperrt wurde – z.B. Imad Karim und Markus Hibbeler – dann erkenne ich eine Musterähnlichkeit: Immer ging es um Kritik am Islam und an islamistischer Gewalt, um Kritik an der Regierungspolitik, um kritische Betrachtungen der Einschränkung von Meinungsfreiheit und um Kritik am Doppelstandard von Facebook, wo islamistische Hetz-Seiten stehen bleiben und Gewaltaufrufe oft unbehelligt verbreitet werden können.

Und das recht auffällig im vorauseilenden Gehorsam des von Heiko Maas geplanten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, das nun auch die CDU schnellstmöglich auf den Weg bringen will – und von dem mittlerweile jeder wissen dürfte, dass es der zensorischen Einschränkung der Meinungsfreiheit zuungunsten missliebiger, regierungskritischer Äußerungen dient, die aus der Sicht von Merkel, Maas & Co. „gefährlich“ sind.

Gefährlich für den Status Quo, gefährlich für ein widerstandsloses „Weiter so!“ und womöglich gefährlich für die vermeintlich sicheren Posten und Pfründe.

Wer will es mir verdenken, dass an dieser Stelle meine gesinnungsdiktatorisch geschulten Alarmglocken ganz laut läuten? Schließlich komme ich aus der DDR…

So mag es ein unbedeutender Zufall sein, dass meine Facebook-Sperre genau dann erfolgte, als ich gerade meinen aktuellen Artikel zum demografischen Wandel im Kontext der massenhaften Armutsmigration – eine knallharte Abrechnung mit der Merkelregierung – geteilt hatte.

Eins steht fest: Ich möchte diese ungerechtfertigte, willkürliche Sperre nicht widerstandslos hinnehmen und rechtlich dagegen vorgehen.

Die 500,-€ für eine Abmahnung an Facebook und Forderung der Aufhebung der Sperre, die ein bekannter Anwalt aufruft, übersteigen mein Budget jedoch deutlich.

Ich wäre daher dankbar, wenn sich ein/e versierte/r Medienanwalt/-anwältin dem Anliegen pro Bono oder zu einem überschaubaren Honorar annähme. Meldungen bitte an Redaktion PP (wird an Ines Laufer weiter geleitet).

Die Botschaft hinter der Sperrung – „Deine Meinung ist nicht erwünscht“ – mag klar und deutlich sein, doch meine Antwort und die Antwort einer wachsenden Zahl an kritischen Facebook-Nutzern – „So nicht!“- sollte es ebenso sein.