(David Berger) Nach einem gewalttätigen Übergriff auf einen homosexuellen Mann in München war in dem Augenzeugenbericht und dem privaten Suchaufruf noch von einer Tätergruppe dreier junger Männer die Rede. Nachdem der Verdacht laut wurde, dass es sich dabei um Täter mit muslimischem Migrationshintergrund handeln könnte, wurde aus der Tätergruppe innerhalb weniger Stunden ein „deutscher Mann“. Wieder einmal wurde so die queere Märchenwelt gerettet.

Mehr als 5000 mal wurde seit gestern der Aufruf eines Mannes aus München geteilt. Der Beitrag zeigt das erschreckende Bild eines Freundes des Posters, der dessen Angaben zufolge in der Nacht vom 12. auf den 13.Mai gegen 1 Uhr an der Ecke Müllerstr. / Theklarstr. im Münchner Homoszeneviertel gleich bei der Bar „Prosecco“ zusammengeschlagen wurde.

In dem Ausgangspost von Daniel Grøth ist die Rede von „einer Gruppe junger Männer (3)“, von denen er „brutal zusammengeschlagen worden ist und schwerste Verletzungen am Kopf und im Gesicht erlitt“

Weiter heißt es in dem Facebookpost:

„Die Gruppe fiel vorher schon vor dem SUB durch homophobe Beleidigungen auf und belästigte dort diverse andere Gäste! Offensichtlich waren sie darauf aus homophobe Randale zu begehen! Da es sich hierbei um schwerste Körperverletzung handelt suchen wir Gäste/Passanten, die sich zur Tatzeit in der Nähe aufhielten und eventuell Aussagen tätigen oder vielleicht sogar Handyvideos/-Bilder zur Verfügung stellen können, die zur Ergreifung der Täter führen !“

Neben den in solchen Fällen üblichen Kommentaren („Ist ja schrecklich“, „Gute Besserung“, „Mit denen gehört das gleiche gemacht“) gab es aber auch viele Kommentatoren, die von ihren eigenen Erfahrungen ausgingen.

Und vermuteten, dass es sich bei den Tätern um junge Männer mit muslimischem Migrationshintergrund handelt. Im real existierenden Islam ist der Hass auf homosexuelle Männer weit verbreitet. Nahezu alle Länder, in denen die Todesstrafe für Schwule gilt, sind islamische Länder.

Die zu Hundertausenden ins Land strömenden Immigranten bringen diesen Homohass mit zu uns, sodass in den letzten Jahren gewalttätige Übergriffe auf schwule Männer stark zugenommen haben, obwohl die durchschnittliche Bevölkerung in Deutschland keinerlei Probleme mit Homosexualität hat.

Manche bedankten sich daher auf ironische Weise bei Frau Merkel, die solchen Tätern mit ihren offenen Grenzen überhaupt erst den „Spielplatz“ für das Ausleben ihres Homohasses zur Verfügung gestellt hat.

Vor gut einer Stunde gab es nun eine auffällige Wende in der Täterbeschreibung. Daniel Grøth leiß auf einmal nun die erstaunten Kommentatoren wissen:

„Um hier eins klar zu stellen : Frau Merkel kann dafür GAR NIX!!!! 
Es waren KEINE Ausländer! 
Es war ein deutscher der zugeschlagen hat! 
Aber das spielt keine Rolle…
Wer sowas macht, ist Abschaum !
_____________________________

DANKE AN JEDEN FÜR DIE TEILNAHME, LIKEN, TEILEN(!)“

Nach all dem, was ich über die homosexuelle Subkultur weiß, vermute ich: Er musste in den letzten 24 Stunden durch verschiedene Einflusskräfte, u.a. aus dem linksgrün geprägten, in seinem Text erwähnten Homozentrum „SUB“ lernen, wie man mit gewalttätigen Übergriffen auf Homosexuelle durch Migranten umzugehen hat.

Entsprechend fallen dann auch die Kommentare auf die seltsame Veränderung der Täterbescheibungen auf:

„Wie eine Gruppe von 3 Männern jetzt ein Deutscher sein kann frage ich mich auch und woher weiß man das so genau wenn die Täter noch flüchtig sind“

… fragt einer von ihnen.

Herr Grøth, der eigentlich schon im ersten Post sehr gelassen wirke, versucht dies nun damit zu erklären, dass er immer noch „unter Schock“ stehe.

Fragt sich nur, woher der Schock kommt …

***

Spendenfunktion

 

26 Kommentare

  1. Auf Täter aus Gutmenschengründen falsche Rücksichten zu nehmen, heißt, das Opfer ein zweites Mal anzugreifen. Verharmlosung ist Hehlerei mit dem Täter. Wie war das, hieß es nicht immer, man solle nicht wegsehen?! Was ist, wenn auch beim Hehler nicht mehr weggesehen wird – demnächst?! Denn der Tag kommt…

  2. Erstens, während ich kein Problem mit Homosexuellen habe, glaube ich, dass es eine Sünde ist.
    Zweitens, während ich glaube, dass homosexuelles Verhalten eine Sünde ist, das ist zwischen ihnen und Gott, solange sie ihre Homosexualität nicht in mein Gesicht werfen. Das ist, sei nicht offen darüber und bestehe darauf, dass ich genehmige.
    Drittens widerspreche ich irgendwelchen Gewalttaten gegen Homosexuelle, nur um homosexuell zu sein. Aber wenn sie mich damit konfrontieren, werde ich ihnen sagen, dass sie mich allein lassen oder den Konsequenzen begegnen.
    Viertens glaube ich, dass Homosexuelle in keiner Regierungsbehörde, Politik, Militär oder Bildung irgendeine Verantwortung übernehmen dürfen. Was für ein Privatunternehmen entscheidet, das ist ihr Geschäft.

  3. „Die Fehler, was solche Taten natürlich nicht „besser macht“ und nicht entschuldigen kann, liegen durchaus auch in einem hohen Versagen der etablierten deutschen Politik…“

    Wie kommt man immer wieder auf diesen absurden Gedanken, das hier ein Versagen stattfindet? Bei deutschen Gerichtsurteilen klappt das doch auch reibungslos! Es gibt keine andere logische Erklärung als diese:

    Die deutschen Bonzen aus Politik und Wirtschaft führen einen Krieg gegen das deutsche Volk und die kriminellen Ausländer sind ihre Soldaten, denn deshalb sind diese aus IHRER eigenen Sicht auch wertvoller als Gold!

    Darum tun sie alles in ihrer Macht stehende, um ihre Soldaten mit allerlei juristischen Taschenspielertricks möglichst bald wieder auf die wehr- und schutzlose Bevölkerung loszulassen. Im Gefängnis nützen den Bonzen ihre Soldaten nichts; schließlich sollen die Deutschen in einen Zustand der Angst- und Schockstarre versetzt werden.

    Als Paradebeispiel hierzu:

    http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Sex-mit-Gewalt-aber-keine-Vergewaltigung

    Der Täter mag ein brutaler Vergewaltiger sein, aber die wahren Kriminellen sind die Deutschen, die ihn für ihre Zwecke benutzen.

    Und ins Gesicht spucken tun sie einem dann auch noch:

    https://i.imgur.com/dFbxg1L.jpg

    Die von der CDU/CSU, die seit 2005 ununterbrochen sowohl die Kanzlerin als auch den Bundes-Innenminister stellen und immer mehr auf Recht und Gesetz pfeifen, wollen mir also erzählen, sie wollen sich um die Sicherheit des deutschen Volkes kümmern? Wer hat sie denn bis jetzt daran gehindert?

  4. „Die Fehler, was solche Taten natürlich nicht „besser macht“ und nicht entschuldigen kann, liegen durchaus auch in einem hohen Versagen der etablierten deutschen Politik…“

    Wie kommt man immer wieder auf diesen absurden Gedanken, das hier ein Versagen stattfindet? Bei deutschen Gerichtsurteilen klappt das doch auch reibungslos! Es gibt keine andere logische Erklärung als diese:

    Die deutschen Bonzen aus Politik und Wirtschaft führen einen Krieg gegen das deutsche Volk und die kriminellen Ausländer sind ihre Soldaten, denn deshalb sind diese aus IHRER eigenen Sicht auch wertvoller als Gold!

    Darum tun sie alles in ihrer Macht stehende, um ihre Soldaten mit allerlei juristischen Taschenspielertricks möglichst bald wieder auf die wehr- und schutzlose Bevölkerung loszulassen. Im Gefängnis nützen den Bonzen ihre Soldaten nichts; schließlich sollen die Deutschen in einen Zustand der Angst- und Schockstarre versetzt werden.

    Als Paradebeispiel hierzu:

    http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Sex-mit-Gewalt-aber-keine-Vergewaltigung

    Der Täter mag ein brutaler Vergewaltiger sein, aber die wahren Kriminellen sind die Deutschen, die ihn für ihre Zwecke benutzen.

    Und ins Gesicht spucken tun sie einem dann auch noch:

    https://i.imgur.com/dFbxg1L.jpg

    Die von der CDU/CSU, die seit 2005 ununterbrochen sowohl die Kanzlerin als auch den Bundes-Innenminister stellen und immer mehr auf Recht und Gesetz pfeifen, wollen mir also erzählen, sie wollen sich um die Sicherheit des deutschen Volkes kümmern? Wer hat sie denn bis jetzt daran gehindert?

  5. Im einstigen Münchner Schwulenviertel, das längst gendrifiziert vornehmlich hetero orientiert ist, waren es einst die Nazis, die Schwule klatschten. Der Grund, in der Holzstraße war auch das Parteibüro der NPD, und nach ihren Sitzungen ging man gerne auf Schwule los. Das hörte sich dann rasch auf, als die Partei in ein anderes Stadtviertel umzog.

    Heute ist es die Partyszene, die in Verlängerung der „Banane“ eben auch Muslime anlockt, die neue Gewalt gegen Homosexuelle bedingt. Wobei es seltsamerweise mal einen schwulen Wirt im Viertel gab, der zum Islam konvertierte und auch auf Hadsch nach Mekka gewesen war. Ob es ihn noch gibt, weiß ich nicht …

  6. Hatte auch einen Kommentar geschrieben, der ist scheinbar auf der Strecke geblieben. Wenn einer umkippt und wissentlich falsche Angaben zur Strafverfolgung macht, sollte er wegen Strafvereitelung belangt werden. Es ist kein Kavaliersdelikt, Polizei und Öffentlichkeit zu täuschen, nur um vom Verdacht gegen muslimische Tätern abzulenken. Es gehört schon sehr viel Selbstkasteiung dazu, wenn man die wahren Schuldigen trotz der erlittenen Schmach schont. Übrigens: davon auszugehen, dass Moslems ihre Haltung zu Homosexualität oder Juden an der Grenze ablegen, braucht schon sehr viel Phantasie.

  7. Das ist ja auch ein Spagat.

    Zum einen möchte man diese Menschen mehr einbinden und bestenfalls in die deutschen Grundwerte integrieren – selbst davon ist man inzwischen teilweise LICHTJAHRE entfernt. Eigentlich ein Mindestmaß.

    Aber nur mit der Vergabe einer Staatsangehörigkeit ist das eben nicht getan, da hätte es schon seit vielen Jahren eine entsprechende Integrationspolitik geben müssen, die dafür mit sorgt und es zumindest versucht. Wurde auch jahrelang vergeblich von Buschkowsky, langjähriger BM aus Berlin Neukölln, immer wieder gefordert, nachdem er sich internationale Integrationsprojekte angeschaut hatte.

    Der Verweis auf dann „islamische Hintergründe, Wurzeln“ verfestigt das inzwischen ohnehin sehr negative Image. Aber macht natürlich auch auf das schlimme Versagen der Politik in Deutschland aufmerksam – und verweist auf eine gewaltaffinere Neigung – denn in diesen Kreisen ist Gewalt, Machotum immer noch großer Bestandteil. Und die Herabwürdigung anderer Menschengruppen als unrein, ungläubig und somit minderwertig, allenfalls als Sklaven für Sex und ansonsten auch direkt zu bekämpfen, dürfte ebenfalls bekannt sein.

    Viele dieser Täter sind in Deutschland aufgewachsen. Einige von denen waren nie in der Heimat der Eltern und Großeltern. Hier gibt es entsprechend ein gewaltiges Problempotenzial, wobei man natürlich immer wieder betonen muss, dass das selbstverständlich nicht grundsätzlich für ALLE gilt ….

    Die Fehler, was solche Taten natürlich nicht „besser macht“ und nicht entschuldigen kann, liegen durchaus auch in einem hohen Versagen der etablierten deutschen Politik, die in Talkshows immer wieder gerne bei Adam und Eva beginnt.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.