(David Berger) Lauren Southern, eine aus British Columbia stammende liberal-konservative Aktivistin und Journalistin wurde gestern von der italienischen Küstenwache festgenommen. Ihr Vergehen: Sie hatte versucht, ein Schlepperboot davon abzuhalten, illegal Migranten ins Land zu bringen.

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(c) Lauren Southern, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

In einem Livestream-Video auf Periscope erklärte Southern, die in Kanada lebt, dass das große Schiff, das sie zu stoppen versuchten, „Aquarius“ heißt und ein deutsches NGO-Boot sein soll, das illegal Migranten vom Libyschen Meer nach Sizilien bringt. Southern erklärte, dass das Schiff auf dem Weg war, um noch mehr Migranten abzuholen.

Sie hatte gehofft,zusammen mit der Aktivistengruppe „Génération Identitaire“ diesen illegalen Menschen-Transport zu stoppen.

Die Aktivistengruppe „Génération Identitaire“ (ID) soll bei solchen Aktionen mit deutschen, französischen, italienischen, österreichischen, kanadischen und amerikanischen Bürgern zusammenarbeiten, die sich gegen die Flutung ihrer Länder mit illegalen Migranten aus dem Nahen Osten und Nordafrika zur Wehr setzen.

Mit kleinen Booten folgten die Aktivisten der „Aquarius“, entzündeten Fackeln und entfalteten eine große Fahne mit der Aufschrift „NO WAY FOR HUMAN TRAFFICKING“

„Wenn die Politiker die Boote nicht stoppen werden, werden wir die Boote stoppen … und wir werden mit weiteren Booten zurückkommen“,

sagte Southern einem US-Portal für nationale und internationale Politik.

Die Gruppe wurde zunächst von der italienischen Küstenwache für ihren Akt des zivilen Ungehorsams inhaftiert, ist aber nun wieder auf freiem Fuß. Ob ihnen eine Geldstrafe droht, wird sich in den kommenden 24 Stunden entscheiden.