„Friedliches Miteinander“ (H. Reker zu den Demonstrationen). 

Der Parteitag der AfD hat noch nicht einmal richtig angefangen, da eskaliert die Situation in Köln bereits. Gerade eben meldet der „Kölner Stadtanzeiger“:

„Die Situation kippt auf der Rheinuferstraße. Es fliegen Rauchbomben.“ An einer Kirche an der Rheinuferstraße sammeln Demonstranten Steine auf. Die Polizei versucht sie zu hindern, sie entkommen jedoch mit den Steinen.

In Köln werden heute 50.000 teilweise auch Demonstranten erwartet, die erklärtermaßen die Abhaltung des Parteitags verhindern wollen.

Von der Deutzer Brücke steigen rote Qualmwolken auf, über der Stadt kreisen seit heute morgen um 6 Uhr zahlreiche Polizeihubschrauber. In der Südstadt rund um den Chlodwigplatz hört man ununterbrochen Martinshörner von Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen. Viele Geschäfte bleiben geschlossen, haben ihre Schaufenster gesichert.

Auch am Chlodwigplatz ist die Stimmung extrem aufgeladen. Ich wurde mehrmals von in tiefes Schwarz gehüllten Personen schroff angegangen, das Fotografieren zu unterlassen.

Der „Kölner Stadtanzeiger“ spricht von überwiegend jungen Menschen, die da demonstrieren. Die Bilder von der Versammlung heute morgen am Chlodwigplatz sprechen eine wesentlich eindeutigere Sprache. Die Schlägertruppen des Linksstaates sind unter dem Etikett „Köln bleibt bunt“ unterwegs.

Für die Kölner Oberürgermeisterin Henriette Reker sind diese Demonstrationen ein Zeichen für das, „was unsere Kölner Gesellschaft ausmacht: Vielfalt, Lebendigkeit, Weltoffenheit und friedliches Miteinander.“

Update 22.04.17, 9.30h: Bei der Attacke eines Demonstranten mit einer Holzlatte auf ein AfD-Mitglied wurde ein Polizist verletzt! Polizeisprecher Wolfgang Baldes:

„Ein Vermummter hat eben an der Markmannsgasse einen AfD-Delegierten angegriffen. Er schlug mit einer Holzlatte zu. Ein Polizist ging dazwischen und wurde durch den Schlag verletzt. Er bleibt heute dienstunfähig. Der AfD-Delegierte ist unverletzt. Der Täter konnte entkommen.“

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

39 Kommentare

  1. Wann hingen zum letzten mal Aufschriften an Gaststätten, die pauschale Lokalverbote nicht mit persönlichem Verhalten sondern der Zugehörigkeit zu einer Minderheit begründen?

    Gilt hier das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz nicht, nur weil die Diskriminierung von Linken ausgeübt und die Gastwirte zudem durch immensen Druck von der Politik dazu gezwungen werden?

    Eine politische Justiz ist der Anfang vom Ende einer jeden Demokratie!

  2. Heute zeigen Reker, Kraft und Özdemir ihr wahres Gesicht. Sie reklamieren Toleranz und sind stolz das Kölner sich gegen den Parteitag der AfD positionieren. Was heute in Köln geschieht erinnert an die Vorgehensweise totalitärer Staaten im Umgang mit dem politischen Gegner. Die Demonstrierenden verfügen nicht im Ansatz über Toleranz, sie führen diese ad absurdum.

  3. Im Schatten des Doms: Gedanken zum Kirchenbann gegen „völkisch“

    Darf man eine halbe Leiche noch gesundbeten? Ja, sofern sie nicht deutsch ist!

    „Herr lasset uns beten für die länger hier Lebenden: Dass die neue Apartheid sie nicht im Lande ihrer Väter immer weiter entwürdige als Angehörige einer Kinderfickersekte oder einer Köterrasse.“
    Das wäre völkisch, sagte der Kardinal und rollte entsetzt seine Augen!
    „Lasset uns beten für die katholische Kirche …“ Geht gar nicht! Das hieße ja dem Glauben ein quasi völkisches Gewand überwerfen! Das schlösse nicht nur die anderen abrahimitischen Religionen aus, nein alle! Schrecklich! Abgrenzung gilt als rassistisch.

    Im Bistum Stuttgart wurde nun nach kurzer Frist wieder zur postkonziliaren Sprachregelung bei der Wandlung zurückgegriffen: Statt „das Blut das für viele vergossen wird“ ist es nun wieder das Blut für „alle“. „Für viele“ ist halt schon völkisch, da ausschließend. Und da wir niemanden ausschließen können ohne uns moralisch strafbar zu machen, erheben wir Judas Iskariot zum neuen Schutzheiligen der Deutschen. Amen spricht ein Dompfaff und ein Sarg klatscht in ein Loch.

  4. Nun ja, wenn dann aus der BRD ein Teil der Türkei geworden ist, mit Kopftuchpflicht, Ess-. und Trinkverbot auf der Arbeit, in der Schule und auf der Straße beim Ramadan, dann bin ich gespannt, ob unsere „tapferen“ Kämpfer für die Demokratie sich dann melden.
    Weil so wie es ausschaut, haben diese Kämpfer und ihre Hintermänner ja gewonnen, wenn man sich die Wahlergebnisse anschaut, nur bleibt es nicht so , wie es war.

  5. Motto der Kölner Katholen:“ Unser Kreuz hat keine Haken!“
    Hierzu Berthold Brecht 1947
    „Dann in Kutten schritten zwei -Trugen ‘ne Monstranz vorbei.-Wurd’ die Kutte hochgerafft – Sah hervor ein Stiefelschaft.-Doch dem Kreuz dort auf dem Laken-Fehlen heute ein paar Haken.-Da man mit den Zeiten lebt-Sind die Haken überklebt.“

  6. Ein sehr merkwürdiges Demokratieverständnis zeigen diese Demonstranten. Ich mache mir sorgen um Frauke Petry und ihr ungeborenes Kind, hoffentlich passiert da nichts.

    Im Übrigen erinnern mich diese Szenen an das, was mir meine Großeltern und mein Vater (meine Mutter war damals noch zu klein) vom Ende der Weimarer Republik erzählt haben.

    Da soll es auf den Straßen ähnlich zugegangen sein.

    Und die Kirchen stehen auf Seiten der Antidemokraten und das ist nicht die AFD.

  7. es stellt sich doch die Frage , WER hat 50/Tsd “ Demonstranten organisiert und bezahlt ?
    die wenigsten sind doch aus Köln und Umgebung
    d.h. hier sind doch die ganze Nacht Sonderzüge und Busse ( organisiert)
    angefahren.
    denn heute morgen um 0800 Radionachrichten waren die “ jungen Demonstranten “ schon in Köln und alles Strassen wurden gesperrt.

  8. „Der da thronet im Himmel, der lacht ihrer Wut, der Herr spottet ihres Grimmes“ Psalm 2
    Ich glaube, lange macht „der da oben“, an den ich glaube, diese Spielchen nicht mehr mit. Irgendwann rappelt es – und zwar nicht zu knapp. Wir leben nun mal am Ende der Endzeit, da geschehen Dinge, die schon vor langer Zeit angekündigt wurden. Wir Christen dürfen nicht so tun, als wüssten wir davon nichts. Wenn unsere „Hirten“ uns schon keine Hilfestellungen auf unseren Glaubenswegen geben (wollen), dann sind wir doch verpflichtet, uns selbst zu informieren. Deshalb Leute: Lest die Bibel, lest die Worte Jesu zu den letzten Ereignissen, lest aber auch den Koran – und redet mit! Nur selbst denkenden Menschen kann geholfen werden. Wir brauchen kein betreutes Denken durch das, was links ist.

  9. Wer diese “ Demonstranten “ als Demokraten bezeichnet, hat von Demokratie, Demonstration und Versammlungsfreiheit absolut keine Ahnung, und davon reichlich. Ich bezeichne diese Spezies von “ Demonstranten “ als Straftäter, Chaoten und Aufwiegler. Man kann zur AfD stehen wie man will, ich bin weder Sympathisant noch Befürworter dieser Partei, aber sie ist nun mal demokratisch legimitiert und hat genau so das Recht und die Pflicht wie jede andere demokratisch legitimierte Partei in Deutschland ihre Parteitage abzuhalten. Die Aufrufe der Kirchen, der Grünen, der Linken und sonstiger Bündnisse, die sich auf Demokratie, das Recht auf freie Meinung und Versammlung berufen, betrachte ich als Aufruf zur Gewalt, nichts anderes ist durch diese Aufrufe gewollt!!!!!!!!!!!

  10. So werben SAntifanten für die AfD. Die Statements von Demonstranten sind Schlagworte die Nachgeplappert werden.
    Rassismus, Nazis, Bunt statt Braun. Worthülsen ohne Inhalt. Der Rechtstaat bleibt auf der Strecke. Und das veblödete Kleinbürgertum schützt die Chaoten und Brandstifter.

  11. Das ist keine Demo, das ist blanker Terror!
    Merkel, da kannst Du jetzt Deinen Antiterrorkampf uns mal demonstrieren!

    Mir tun die armen Polizisten leid, die sich mit solchem Abschaum abgeben müssen.
    4000 Polizisten gegen (angesagte) 50.000 Demonstranten………. Ich hoffe doch, es sind genügend Wasserwerfer im Einsatz!

    Vielleicht kommt auch Reker ja dort auch mal zwischen die Fronten. Sie soll ruhig merken, wie es ist, wenn man sich mit solchen Verbrechern gemein macht.

  12. Antifa ist eine Terrorvereinigung. Für Außenstehende ist seit heute sichtbar, dass sich Gewerkschaften, Kirchenvertreter und Politik mit dem Terror gemein machen. Kölner Gastwirte belohnen jeden Terroristen mit einem Kölsch, während es demokratisch gewählten Partei-Mitgliedern verwehrt bleibt. Schaltet künftig mal euer Hirn ein, Ihr Kölner Künstler, bevor Ihr gewaltbereite Chaoten unterstützt.

  13. Bleibe bei uns, Herr, denn es will Abend werden , und der Tag hat sich geneiget. Bleibe bei uns , wenn uns die Nacht der Trübsal und Angst überkommt.

    Was ist aus meiner schönen Republik geworden. Ein Land mit freien toleranten Menschen wird zum Tummelplatz von Willkür und Chaoten. Armes Deutschland, schlaf nicht zu lange.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.