Ein Gastbeitrag von Thomas de Vachroi

Ich wünsche meinen türkischen Freunden, die bewusst in unserem Land leben, arbeiten und Familien gegründet haben, weiterhin viel Kraft ob der Anfeindungen der eigenen Landsleute.

Individualität des Einzelnen ist kein Freifahrtschein für Respektlosigkeit, Gewalt und Missachtung gegenüber anderer! Individualität ist eine Errungenschaft einer freiheitlichen Gesellschaft um die Kreativität des Lebens und der Talente zu fördern und zum Wohle aller zu nutzen. Das bedeutet Teil unserer Gesellschaft zu sein, die allerdings Pflichten und Rechte beinhaltet.

Freiheit bedeutet gleichzeitig auch die Achtung sowie Schutz der Werte unserer Gesellschaft, sowie aller Minderheiten und Gruppierungen in unserem Staatsgefüge die sich freiheitlich, demokratisch zu dieser Form bekennen.

Deutschland hat mit der Demokratie nach dem Zweiten Weltkrieg und mit der Wiedervereinigung eine Erfolgsgeschichte sondergleichen erlebt. Nun ist zu erwarten, dass die Politik, dort, wo sie sich in den vergangenen Jahren selbst abgebaut hat, ihre Zuständigkeit wieder verstärkt zur Geltung bringt und sich dabei auf ihre Basis, die Bürger besinnt und den Schutz wieder garantiert. Freiheit ist ein hohes Gut und darf nicht leichtfertig aufgegeben werden.

Keiner ist verpflichtet eine Gesellschaft anzunehmen, die er lautstark missachtet und sich durch Aufrufe von Gewalt und Hass sein eigenes Recht schaffen will!

Wer das nicht verstehen will und nicht achtet, muss mit den Konsequenzen seines Handelns rechnen.Wir leben in einer Demokratie und in Freiheit. Jeder kann sich entfalten und sein Leben im Sinne aller Bürger dieses Landes gestalten und mitwirken an der Stärkung der Grundrechte.

Ich weiß aus Gesprächen, dass man sehr wohl weiß, was gerade passiert und sie sind genau so in Sorge und berechtigter Angst ob ihrer Verwandschaft in der Türkei. Demokratie und Freiheit sind keine Geschenke des Himmels, sondern hart erarbeitet und mit dem Blut vieler Millionen Menschen bezahlt.

Wir wissen aber auch, dass es einige Menschen gibt, die Freiheit und Demokratie auf das äußerste missbilligen und alles dafür tun Unfrieden zu stiften und eine Spaltung der Gesellschaft als höchstes Ziel proklamieren. Sie nehmen aber die sozialen Leistungen in Anspruch die durch aller Steuern bezahlt werden.

Diese Menschen haben keinen Platz in unserem Land. Es ist wichtiger denn je unsere Kraft für den Fortbestand unserer Demokratie einzusetzen sowie denjenigen, die es nicht wollen, klare Grenzen aufzuzeigen.

Keiner ist verpflichtet in unserem Land zu leben. Wer Rechte in Anspruch nimmt sollte auch die Pflichten kennen und nicht aus falsch verstandener Ideologie gegenseitige Hetze und Diffamierung betreiben.

avatar
400
3 Comment threads
4 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
7 Comment authors
123BrockenteufelIngrid JungvercingetorixJosef Recent comment authors
  Abonnieren (alle Kommentare oder nur meine Kommentare)  
neueste älteste beste Bewertung
Ich möchte benachrichtigt werden zu:
123
Gast
123

Die Herren Putin und Trump haben ihre Glückwünsche übermittelt. Aber das wird bei der högscht seriösen journalistischen Arbeit auf diesem Blog bestimmt gesondert gewürdigt, gelle?

vercingetorix
Gast
vercingetorix

Die ganz und gar bescheuerte BT-Vizepräsidentin Claudia Roth hat schnell herausgefunden wer schuld ist an diesem Resultat in Deutschland! Also wer ist daran schuld, dass die Türken in Deutschland massiv und mehrheitlich für Erdowahn gestimmt haben? Richtig, die nicht-türkischen und nicht-muslimischen Biodeutschen seien daran schuld, erklärte sie der „Welt „in einem Interview, denn die hätten den Türken viel zu oft zu verstehen gegeben, dass Deutschland ein Teil des christlichen Abendlandes sei, und dass man sie nicht akzeptiere. Diese Frau ist jetzt 62, ich glaube nicht, dass die sich noch irgendwie einmal verändert! Es ist schon bemerkenswert wer alles in Deutschland… Mehr lesen »

Tilman Kluge
Gast
Tilman Kluge

Sehr gut.

Nur die Sache mit der „falsch verstandenen Ideologie“ paßt insoweit nicht, als auch „richtig verstandene Ideologien“ die Gefahr zunehmender kommunikativ inhaltlicher Immobilität in sich bergen. Wir brauchen genau das Gegenteil einer Ideologie, nämlich respektvolle individuelle Ansprache.