(David Berger) Das bekannte Newsmagazin „Blastingnews“ berichtet an Ostern über einen PP-Artikel zu den amerikanischen Wikileaks-Enthüllungen bezüglich des Rücktritts von Papst Benedikt XVI. und der Wahl von Kardinal Bergoglio zum Papst (Franziskus).

Dazu der Untertitel:

„Eine unfassbare Theorie hat der deutsche Publizist Dr. David Berger aufgestellt. Danach soll Benedikt XVI. Opfer eines Putsches gewesen sein.“

Genauer gesagt müsste man natürlich hier davon sprechen, dass ich nur über die Wikileaks-Enthüllungen, die in den USA durch alle großen Medien gingen, berichtete – um dann einige Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.

Allerdings ist es richtig, dass ich die Theorie im deutschen Sprachraum nicht nur bekannt machte, da ich – auch als ehemaliger Professor der Päpstlichen Thomasakademie – das Thema spannend finde. Sondern auch deshalb, weil die Thesen immerhin von zahlreichen bekannten US-Katholiken ins Feld geführt werden und ich ihnen einige Plausibilität zuerkenne.

ZumPius_Xal ein Einfluss weltlicher Kräfte bzw. der Mächtigen auf die Papstwahl nichts geschichtlich Unvorstellbares ist.

So kam Pius X (Foto links (c) Tryphosa Bates-Batcheller, Wikimedia Commons) 1903 wahrscheinlich nur deshalb auf den Papstthron, weil Kaiser Franz Joseph I. nach dem zweiten Wahlgang von seinem Recht der „Exklusive“ Gebrauch machte und durch den Kardinal von Krakau ein Veto Österreichs gegen eine etwaige Wahl des Favoriten Kardinal Rampolla erklären ließ.

Allerdings erklärte sich dessen Wahl im Nachhinein als Glücksfall. Dafür stehen die Chancen bei Papst Franziskus eher schlecht. Vermutlich hatten die Großen des ruhmreichen Hauses Habsburg all das, was Soros fehlt.

Alleine deshalb, weil ich diese These ansprach, wurde ich in einem katholischen Facebookforum von der österreichischen Dame, die dort als Admin fungiert (Manuela?), aufs Übelste beschimpft, beleidigt und gesperrt. Umso mehr freut es mich natürlich, dass Blastingnews weiter schreibt:

„(StS/NYC) Der deutsche Theologe Dr. David Berger ist eine schillernde Person, in interessantem Sinne: Schwul und trotzdem ein konservativer Katholik, einst Professor für den Vatikan, dann aufgrund seines „Soseins“ verbannt und dem Glauben trotzdem treu. In der Folge Chefredakteur eines Lifestyle-Magazins für Homosexuelle, heute liberalkonservativer Publizist mit einer messerscharfen Feder.

Streitbar, aber immer seriös. Wer seine Arbeit verfolgt, der weiß: dieser Mann ist hoch intelligent und nennt die Dinge beim Namen, auch wenn ihm dafür Ungemach droht. Man darf ihm also einigen Glauben schenken.“

Zu dem ganzen Beitrag geht es hier: BLASTINGNEWS DE