Ein Gastbeitrag von Hanno Vollenweider

„In Kontinentaleuropa kenne ich niemanden, der die Absicht hat, Bargeld abzuschaffen.“

Diese wohl unfreiwillig „komische“ Aussage postulierte kein geringerer als der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble Ende Mai 2016 vor dem Verein der Auslandspresse in Berlin. Sätze wie diesen kennt die deutsche Geschichte bereits: Blies doch Walter Ulbricht, als Staatschef der DDR und Parteivorsitzender der SED, ins selbe Horn, als er mit „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ eine der größten Lügen der Nachkriegszeit formulierte.

Dabei hat die Abschaffung von Bargeld mehr Parallelen zum Bau der Mauer bzw. zu der eingesperrten und von der diktatorischen SED-Allmacht überwachten Bevölkerung der DDR, als mancher Leser vorerst annehmen möge. Doch dazu später mehr.

Von vorne: Das Thema „Bargeldabschaffung“ oder „Bargeldverbot“ geistert seit einiger Zeit durch die internationalen Medien, dabei findet es in Deutschland besondere Beachtung.

Doch warum? Und worum geht es dabei eigentlich?

Am 4. Mai 2016 hat der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) das Ende des 500-Euro-Scheins beschlossen. Dies geschah – was von vielen Medien meist vergessen wird zu erwähnen – nicht auf Initiative der EZB, sondern auf Drängen der EU-Finanzminister, die bei einem Treffen im Februar 2016 „angemessene Maßnahmen“ von der EZB im Hinblick auf den 500-Euro-Schein forderten.

Nun sollen Schritt für Schritt bis Ende 2018 alle sich noch im Umlauf befindlichen Banknoten dieses Nennwertes eingezogen werden – klammheimlich hatte die EZB nämlich schon vor einiger Zeit damit begonnen. Die Begründung für die Abschaffung lieferten die EZB und EU-Finanzmister selbstverständlich gleich mit: „Der 500-Euro-Schein ist ein Instrument für illegale Aktivitäten.“, so EZB-Chef Mario Draghi. Geldscheine in dieser Höhe werden – zumindest laut offizieller Begründung – vorwiegend von Kriminellen und Terroristen genutzt.

Das ist allerdings ein Scheinargument! Wer sich mit dem Thema näher befasst, oder mein Buch (sieh unten) gelesen hat, der weiß, dass Terrorismusfinanzierung und die organisierte Kriminalität ausgeklügelte Konstrukte aus Firmen, Tochtergesellschaften und Treuhandkonten nutzen, um Gelder zu verschieben oder zu waschen, und dafür schon lange keine mit dicken Geldbündeln gefüllte Koffer mehr brauchen. Das weiß auch die EZB und, ich nehme es zumindest an, ein Großteil der EU-Finanzminister.

Aber was steckt dann dahinter? Vermutlich der „Einstieg in den Ausstieg aus dem Bargeld“, wie sich Peter Schneider, Präsident des Baden-Württembergischen Sparkassenverbandes, ausdrückte.

Ich persönlich möchte es hier eine „Einschränkungsspirale“ nennen. Es wäre fast unmöglich, das Bargeld über Nacht abzuschaffen. Gerade die Deutschen lieben ihr Bares! Laut Statistischem Bundesamt hat jeder der rund 81 Mio. in Deutschland lebenden Personen – gerechnet vom Baby bis zum Greis – rund 1.800 Euro Cash in seinem heimischen Sparstrumpf. Das sind zusammengerechnet immerhin knapp 146 Mrd. Euro Erspartes. Das ist Geld, das wohl kaum die Hälfte ihrer Besitzer bei der jährlichen Steuererklärung angibt – doch zu den Gründen später mehr.

Die Umsetzung dieser Bargeldabschaffung, oder man muss besser sagen, dieses „Bargeldverbots“, muss schrittweise geschehen, um nicht auf einmal zu viel Unmut im „schlafenden Michel“ zu wecken. Deshalb plant die EZB derzeit auch eine Barzahlungsgrenze von 5.000 Euro.

Das heißt, alle Käufe oder Transaktionen darüber müssen dann zwingend elektronisch ablaufen, und wer sich nicht daran hält, muss mit sensiblen Strafen rechnen. Ich nehme an, 5.000 Euro sind dabei nur der Anfang. Diesen Betrag kann man mit der Zeit beliebig verringern, was in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich ist.

Die Begründung wird dabei immer dieselbe sein: Kriminalität und Terrorismus!

Dass diese Angstmacherei gut funktioniert, haben uns die USA nach 9/11 eindrucksvoll bewiesen. Wie sonst könnte man die beinahe protestlose Umsetzung des sog. PATRIOT ACT und die damit verbundenen massiven Einschränkungen der Bürgerrechte zugunsten von Überwachung und Kontrolle erklären (Stichwort: NSA)?

Wenn die Politik die erlaubte Höhe der Barzahlungen dann irgendwann bei einem Kleinstbetrag – sagen wir einfach mal 100 Euro – reguliert hat und sich langsam aber sicher jeder noch so große Technikmuffel mit den neuen elektronischen Zahlungsmethoden (z.B. Kartenzahlung, Zahlung mit dem Smartphone, dem bereits jetzt lancierten Onlinebezahlsystemen PayDirekt oder Paypal) anfreunden musste, wird es schlussendlich soweit sein: das Bargeld wird restlos abschafft.

Warum das Ganze? Nun, um den Motor in der EU-Schulden- und der Flüchtlingskrise am Laufen zu halten, müssen auf kurz oder lang die Bürger zur Kasse geben werden. Anders ist die Bewältigung dieser enorm kapitalfressenden Schulden- und Verschwendungsunion gar nicht aufrecht zu erhalten.

Das geht allerdings nur, wenn man aus dem Steuerzahler auch den letzten Pfennig rauspressen kann, und das ist wiederum nur möglich, wenn er keine Mittel und Wege mehr hat, sein Geld vor dem Fiskus zu verstecken. Ohne Bargeld ist geheimes Sparen nur schwerlich möglich, und wer sich jetzt denkt: „Ooch, dann lege ich mein Geld halt in Gold, Silber, Wertsachen an.“, der hat mit der Weitsicht und dem Einfallsreichtum sozialdemokratischer Politiker nicht gerechnet, wenn es darum geht, an das Geld anderer Leute zu kommen.

Vor ein paar Wochen beschloss der SPD-Vorstand bereits einen Gesetzentwurf, mit dessen Umsetzung alle „ungeklärten Vermögen“ – und dazu gehören auch Sachwerte – eingezogen werden sollen. Die SPD dreht damit die Beweislast um. Nicht mehr der Fiskus muss Ihnen nachweisen, dass Ihr Vermögen „unrechtmäßig“ erworben wurde, nein, Sie müssen ab dann dem Fiskus das Gegenteil beweisen.

Ebenso will die SPD die sog. „Steuerverjährung“ nach 10 Jahren abschaffen. So könnte „Vater Staat“ auch nach Jahrzehnten noch vor der Tür stehen und die Hand aufhalten. Die DDR lässt grüßen…

Weitere Nebenwirkungen: Ein Bargeldverbot kann alleine nicht stehen. Damit zusammenhängend muss es logischerweise auch ein Verbot alternativer Zahlungs- und Tauschmittel geben. Die Nutzung von Fremdwährungen wie z.B. dem Dollar wird untersagt, so etwas ist z.B. jetzt schon in jenen Ländern auf der Welt zu beobachten, deren eigene Währungen unter einer starken Inflation leiden. Auch sogenannte Regionalwährungen oder Notwährungen, wie es sie während der letzten Hyperinflation in Deutschland gab, würden von oberster Stelle verboten werden. Ebenso wird der Tauschhandel z.B. von Waren oder Dienstleistungen gegen Silber oder Gold untersagt sein.

In letzter Instanz ist ein komplettes Verbot des Besitzes von Anlagemetallen wie Gold, Silber etc. denkbar. Ähnliche Gesetze gab es bereits im Dritten Reich und der Sowjetunion, in denen der private Besitz solcher Werte unter Strafe gestellt wurde.

Ein privater Verkauf von Wert- oder teuren Gebrauchsgegenständen „unter der Hand“ wird unmöglich. Der Fiskus wird jede Transaktion auf ihrem Konto sehen und sich zur Not jeden Kontoauszug von Ihrer Bank zuschicken lassen – so wie das auch jetzt schon geschieht.

Als letztes fällt mir ein Satz aus George Orwells Meisterwerk „1984“ ein: „Big Brother is watching you!“

„Unter dem Vorwand, Kriminalität und Terrorismus zu bekämpfen, strebt die EU-Kommission den gläsernen Bürger an.“, sagte vor Kurzem Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW). Gezwungen, jedwede Zahlung elektronisch und somit vollkommen nachvollziehbar durchzuführen, bin ich als Bürger absolut transparent. Meine Kaufgewohnheiten, mein Verhalten, meine Vorlieben, das alles ist für den Staat ersichtlich.

Damit sind nicht nur lückenlose Personen- und Bewegungsprofile möglich, nein, der Bürger wird in gewisser Hinsicht auch im höchsten Maße erpressbar.

Das Schiff Europa hält somit seinen Kurs in Richtung EUdssR.

Zum Schluss noch ein dezenter Hinweis: Haben Sie sich mal Gedanken darüber gemacht, warum bis Anfang 2016 dauernd von der Abschaffung der 1ct und 2ct Münzen die Rede war, und jetzt auf einmal gar nicht mehr? Man kann halt nicht oben und unten abschneiden…

Und noch ein müder Lacher: In der eingangs erwähnten Pressekonferenz mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble äußerte dieser, er habe vor der Bekanntgabe der Pläne der EZB zur Abschaffung der 500-Euro-Note noch nie eine solche gesehen.

Nun ist Herr Schäuble ein sehr beschäftigter Mann, und die CDU-Spendenaffäre war in den 1990er-Jahren, also noch zu Zeiten der Deutschen Mark, aber ob das glaubhaft ist?

Man soll ja bekanntlich beim Flunkern nicht übertreiben.

PS.: Ich weiß, ich habe die letzte Zeit einige DDR-Vergleiche gebracht, z.B. in meinem Artikel über die Machenschaften EZB in Bezug auf Portugal. Für diese Redundanz entschuldige ich mich natürlich, inhaltlich passt es jedoch wie die Faust aufs Auge.

***

Zum Autor: Hanno Vollenweider ist der Autor des vor kurzem erschienenen Buches „Bankster – Wohin Milch und Honig fließen“ (ISBN: 978-3938656372) in dem er eindrücklich seine mehr als 10-jährige Erfahrung in der – wie er sagt – Welt der „legalen organisierten Kriminalität“ schildert.

Vollenweider erklärt in seinem Buch eindrücklich die Tricks und Kniffe der Finanzindustrie und der für die multinationalen Großunternehmen arbeitenden Steuerspar-Mafia sowie deren Verbindungen in höchste Kreise der Politik und EU – dies alles allgemeinverständlich und mit viel Witz. Es ist das erste Buch dieser Art, in dem ein Whistleblower kein Blatt vor den Mund nimmt und über 120 Namen von Firmen, Politikern und Prominenten nennt, die sich auf Kosten der steuernzahlenden Bevölkerung bereichern.

Er entlarvt Geldwäscher, komplizierte Konstrukte der organisierten Kriminalität und beschreibt die Einflussnahme von elitären Finanz-Clubs und nebulösen Organisationen auf die europäische Gesetzgebung. Außerdem berichtet Vollenweider einem Krimi gleich, wie er in Zürich zusammen mit einem Freund eine Vermögensverwaltung gründete und so Schwarzgelder in Höhe von einer knappen Milliarde Euro wusch, gewinnbringend anlegte und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die bis heute verschwunden geglaubten DDR-West-Mark Millionen wieder in Umlauf brachte.

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Vollenweider, Hanno
Bankster
Wohin Milch und Honig fließen

 

29 Kommentare

  1. „In Kontinentaleuropa kenne ich niemanden, der die Absicht hat, Bargeld abzuschaffen.“

    Aber auf dem Amerikanischen Kontinent, wo Goldmann-Sachs zu Hause ist, da gibt es jede Menge Menschen die der Herr Wolfgang Schäuble kennt, die das Bargeld lieber heute als morgen abschaffen würden.

    Es war zur Zeit des Kaisers Augustus, das alle Welt die Rohstoffe in Dollar bezahlen mussten. Hab ich da jetzt etwas verwechselt? 😉 Und so lange alle Welt, Rohstoffe in Dollar bezahlen müssen, konnte sich der Kaiser kaufen was auch immer er wollte. Doch einige meinten der Kaiser betrügt und setzt die Rohstoffpreise wie es ihm passt. Denn verkaufte ein Land sein Rohöl in Dollar und nicht in Euro, so war es für das Land ein schlechtes Geschäft, da es andere Waren viel zu teuer einkaufen musste und so Stück für Stück Schulden beim Kaiser und seinen Vasallen machen musste. Oder wie war die Geschichte noch mal?

  2. Bargeldverbot?

    Entlockt mir nur ein müdes Lächeln.

    Ist das doch seit knapp 2000 Jahren bekannt, dass dies kommen wird.
    Man lies es nach im ältesten, aber aktuellsten und interessantesten, tiefsinnigsten Buch : der BIBEL!

    Etliche Prophezeihungen stehen da drin. Einige sind längst erfüllt. Offenbarung 13.16-18 wird also kommen, wie viele andere. Dann kann nur noch Geschäfte gemacht werden, wenn…..

  3. Man kann das in Indien gerade beobachten. Es ist nicht leicht, weil kaum darüber berichtet wird. Gerüchten zufolge sind an der Indien- Enteignung schwer reiche Leute, wie Bill Gates beteiligt, der (welch Wunder) eine unglaubliche Angst vor Seuchen hat und jeden Weltbürger am liebsten gegen mindestens 20 Seuchen jährlich impfen möchte, wobei unklar ist, wieviel pro Impfung in sein Säckel fließt.
    Die Abschaffung des Bargeldes wäre für ihn ein Segen. Endlich muss man die Leute nicht mehr überreden, man macht die Impfungen zur Pflicht und bucht vom Konto ab, fertig. Ein Paradies für Geschäftemacher. Hält aber nicht lange. Extrem ausgeschlagene Pendel schlagen extrem zurück. Den alten geschäftsgierigen Männern ist es egal, sie vermuten, sie sterben vorher.

  4. Tja, dann mal schnell noch die eigene Staatenangehörigkeit feststellen lassen (Preußen, Bayern, Sachsen, etc.). Die Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH (GmbH = Firma, deshalb auch die Nummer auf Ihrer Geburtsurkunde für Ihre juristische Person, denn die natürliche Person der Deutschen könnte der Papst mit Ende (?) Weltkrieg 1 umgehen) ist mit der Vereinigung der Wirtschaftsgebiete Ost/West untergegangen, fortan kam die Nichtregierungsorganisation BUND mit ihren Firmen POLIZEI, JUSTIZ, Arbeitsagentur, Post AG, DB AG, etc. Zum Einsatz. Aber was wollen Firmen und NROs einem Reichs-und Staatenangehörigen ohne Willkür und Mafiamethoden schon abzwingen… ach ich vergaß, wir sprechen hier ja von den Nachfolgern der durch die Westalliierten eingesetzten Verwaltung, um Germany unten zu halten und deren Kriegsverbrechen zu vertuschen, die sie teils über Generationen hinweg den deutschen Staatenangehörigen anhängen möchten. 😉

  5. „In letzter Instanz ist ein komplettes Verbot des Besitzes von Anlagemetallen wie Gold, Silber etc. denkbar. Ähnliche Gesetze gab es bereits im Dritten Reich und der Sowjetunion,…“

    Was im der SU abgegangen ist, weiß ich nicht, aber im „Dritten Reich“ war der Besitz von Gold und Silber nicht strafbar, lieber Autor!

    Meine Großeltern, sie waren keine „Kriegsgewinnler“, sondern mein Großvater war, wie zuvor in Bankwesen beshäftigt, und die hatten Gold-und Silberreserven, die sie durch und über die Inflation nach dem WKII gerettet haben.

  6. Bis das Bargeld abgeschafft ist,wird es noch sehr lange dauern,der oder die davon betroffenen Bürger hier in Deutschland,aber auch in anderen Euro-Staaten lassen es nicht so einfach mit sich machen.

    Eine Frage hätte Ich aber :sind Sie Herr Vollenweider nur Namensvetter oder zufällig mit Andreas verwandt oder sonst familiär verbunden? Sie wissen schon,der grandiose Musiker!!

    • Das wird schneller vonstatten gehen, als Sie denken! Am WEF in Davos sagte nicht nur Deutsche Bank Chef Cryan, dass es in 10 Jahren kein Bargeld mehr geben wird, sondern auch Nobelpreisträger Stiglitz rührte die Trommel für eine bargeldlose Gesellschaft. Er hätte auch 5 Jahre sagen können aber man versucht dies auf leisen Sohlen zu tun um das Volk nicht zu schockieren. In Indien rechnet man damit, dass es in dort in 3 Jahren kein Bargeld mehr gibt. Die biometrischen Daten von 98% der Indischen Bevölkerung sind dafür bereits erfasst. Ich glaube, das Jahr 2018 wird entscheidend sein! Auf welchem Cover / Magazin war diese symbolische Münze, die die Weltwährung voraussagen sollte, abgebildet? Die Münze trug den Stempel von 2018.
      So wie die EU laufend und vor allem still und heimlich Gesetze für die Bargeldbeschränkung erlässt (zB während der US-Präsidentschaftswahl usw, so, dass es im Trubel untergeht) und dies im Eiltempo, wird auch das Bargeld abgeschafft werden. Sofern sich die Leute nicht endlich dagegen wehren.

  7. Es wird schon noch eine Weile dauern bis das Bargeld abgeschafft wird. Dafür werden schon die in D vorhandenen mafiösen Struckturen der Ausländischen Geschäfte sorgen mit ihrer Macht in D.
    Schon mal beobachtet was für welche Geschäfte die betreiben?
    Dönerbuden, Nagelstudios, Gaststätten, Gebrauchtwagenhändler, sonstige Dienstleistungen usw. Alles Geschäfte wo vorwiegend mit Bargeld gezahlt wird und der Materialeinsatz gering ist und man kommt auch wieder ohne bei einem Großhändler kaufen zu müssen an zu verarbeitende Materialien und Lebensmittel an diese unregistriert heran. Geldwäsche aus dem im Schwarzmarkt erwirtschafteten Geldern die bei uns gewaschen werden bringt auch wieder Umsatssteuer für das Finanzamt. Wenn es nicht mehr in D gewaschen werden kann, macht man es wo anders und dann fällt diese Steuereinnahme weg. Die eventuell anfallende Gewinnsteuer wird dann schon anderweitig minimiert mit der Hilfe der Parallelstruckturen die in deren Bereichen vorhanden sind.

    • Es handelt sich um organisierte Kriminalität auf internationaler Ebene und das Finanzamt sieht davon gar nichts. Das Bargeld wird auf vielen Wegen ins Ausland transferiert. Sei es über „Western-Union“ oder über andere Kanäle. Es ist z.B. üblich, dass schwarz erwirtschaftete Geld, aufzuteilen und Verwandten, Mitarbeitern oder Freunden einen Urlaub zu finanzieren, damit diese rationierte Geldmengen ins Ausland schaffen. Kein Zoll wird das Geld beschlagnahmen. Was hier passiert ist eine Plünderung der Deutschen Steuerzahler. Dazu gehört auch die 0 Zins Politik, welche der Ideologie des Islams entspricht. Gerade diese Geldwäsche Zentralen wie Dönerbuden, € 5,00 Frisöre usw., schaffen weiteren Raum für Sozialbetrug , Steuerbetrug und medizinische Versorgung der Clans sogar in den Heimatländern. Es geht um hunderte Milliarden. Mehr Geld als der Etat des Bundeshaushalts 2017. Der Drogenmarkt ist der 5. Konzern auf der Welt. Hier noch was zum Thema Bankenkrise: https://chrisamar.wordpress.com/2016/08/01/wie-die-bankenkrise-funktioniert/
      Wir brauchen das Bargeld Verbot. Sonst gehen wir langsam am islamischen Bankensystem kaputt.

      • Pardon: „Der Drogenmarkt ist der 5. größte Konzern weltweit.“ Die Türkei darf Heroin anbauen und Afghanistan finanziert sich sehr erfolgreich und ausschließlich über den Drogenanbau und Handel. Um unsere Steuergelder / unseren „Wohlstand“ zu schützen, brauchen wir auch wieder intelligente Systeme / Grenzschutz.

      • Gut abgeschrieben von der Mainstreampresse aber so einfach ist die Welt nicht gestrickt. Deutschland ist inoffiziell mit einer der größten Staaten wo Geldwäsche betrieben wird also es wird hier Geld in den Umlauf gebracht, welches auch durch Investitionen von Außen stattfinden kann.

      • So schlicht gestrickt wie Sie sind, kann die main-stream Presse gar nicht. Wenn Sich nichts konstruktives zum Thema beitragen können, warum posten Sie hier?

      • @Crisamar
        Ich habe mit keinerlei Argumenten aus der Mainstreampresse argumentiert. Ihre Argumente sind ein Sammelsurium aus den vielen Bereichen die aber auch gar nichts mit dem Bargeldverbot zu tun haben, es sind andere Problemfälle, die natürlich auch mit Bargeld zu tun haben, aber nicht durch ein Verbot beseitigt werden. Ich hatte lange Zeit, vor über 10 Jahren, aus nächster Nähe zu sehen und zu hören bekommen wie die schwarzen Bargeldbeträge benutzt werden um die weiteren Strukturen aufzubauen um Bargeld zu waschen. Wenn dann neue Strukturen groß genug sind kann man wenn man der Recherche mächtig ist auch heute nachverfolgen was da abläuft.
        Die Nullzinspolitik hat andere Gründe, die sollte eigentlich die Wirtschaft ankurbeln aber die Banken benutzen das Geld, welches zusätzlich auf dem Geldmarkt ist, zum spekulieren.
        Fällt natürlich nur äußerlich optisch mit dem Verbot der Zinsen durch den Islam zusammen, was natürlich von Leuten die von der Wirtschaft und dem Geldumlauf des Bargeldes kaum etwas verstehen nicht erkannt wird.
        Außerdem bringe ich mal gerne andere Aspekte, als die die immer von den gleichen Leuten zum hundertsten mal in allen Kommentarbereichen geschrieben werden, geistige Flexibilität scheint oft Mangelware zu sein.
        Auf gängige einfache Schlagworte fallen leider immer zu viele herein, die nie die Zusammenhänge einzelner Bereiche gelernt haben!

      • Danke für Ihre Aufmerksamkeit und Ihren ausführlichen Kommentar. Das Problem der organisierten Kriminalität, welches durch die Schengen in unser Land getragen wurde und wird, hat noch keine gar keine Aufmerksamkeit in der Politik und auch nicht in den Medien. Die Summe des Bargeld welches hier „erwirtschaftet“ wird, übersteigt so wohl den Etat des Bundeshaushalts, als auch alle an diesen Personenkreis gezahlten Sozialleistungen um ein vielfaches. Das die Ermittlungsbehörden weg sehen, ist ein politisch gewollter Zustand. Wenn man das Regime nicht zum Agieren auffordern kann, dann muss dieser Impuls vom Ausland kommen. Und darum unterstütze ich das Bargeld Verbot. Auch beruflichen Gründen hatte ich mich einige Jahren mit Mafiösen Strukturen beschäftigt. Mir steht mehr Wissen zur Verfügung, als Sie und ich jemals in der Zeitung lesen werden. Von Mafiösen Strukturen spricht auch nur dann, wenn auch staatliche Strukturen davon betroffen sind. Mit freundlichem Gruß an Sie und Ihre Familie!

      • Die Fragwürdigkeit des Bargeldverbotes und die anderen von mir angedeuteten Möglichkeiten des Geldwaschens sind hier noch einmal beschrieben!
        http://www.taz.de/!5296953/

        Mit freundlichem Gruß an den Gartenzwerg mit seinem Horizont!

  8. „Das Bargeldverbot kommt“, liest man immer wieder. Wenn das so sicher ist wie der Tod, warum gibt es dann überhaupt Leute, die sich dagegen wehren? Ich plädiere dafür, Überschriften nicht nach dem Vorbild der Mainstreammedien (maximal schockierend) zu formulieren. Das Bargeldverbot ist eine reale Gefahr. Ob sie eintritt, hängt letztlich davon ab, was mündige Bürger sich gefallen lassen. Wer hingegen kategorisch feststellt „das Bargeldverbot kommt“, der macht Widerstand durch Fatalismus überflüssig.

  9. Ich schätze mal, unsere Enkelgeneration wird Bargeld nur noch als Anachronismus der Alten wahrnehmen, und das völlig unabhängig davon, ob es abgeschafft wird oder nicht. Selbst ohne irgendwelche Bargeldbeschränkungen legt das bargeldlose Bezahlen jedes Jahr rasant zu. Der boomende Internethandel tut sein übriges. Weil es bequemer und effizienter ist, auch für den Handel. Man schaue sich nur den Aufwand von Geldtransportern an.

    Wenn der Autor dem nun hinterher weint indem er sagt „Das geht allerdings nur, wenn man aus dem Steuerzahler auch den letzten Pfennig rauspressen kann, und das ist wiederum nur möglich, wenn er keine Mittel und Wege mehr hat, sein Geld vor dem Fiskus zu verstecken. Ohne Bargeld ist geheimes Sparen nur schwerlich möglich, …“ bedauert er, dass dann keine Steuerhinterziehung mehr möglich sei – und dann kann ich nur zustimmen, Bargeld abzuschaffen.

    • Sie haben das Problem und die für jeden persönliche Enteignungsgefahr offensichtlich nicht kapiert. Lesen Sie den Artikel nochmal und gehen Sie gedanklich über den Tellerrand hinaus! Sollten Sie allerdings auf Kosten des Staates leben, kann Ihnen natürlich nichts passieren.

      • 1. Ohne auf mein persönlichen Vermögensverhältnisse hier näher einzugehen seien Sie versichert: Ich lebe nicht auf Kosten des Staates. Weit eher das Gegenteil.
        2. Ob ich oder Sie den Sachverhalt verstanden habe, weiß ich nicht. Fakt ist: Es braucht gar keine Abschaffung des Bargelds um Zugriff auf den Großteil des Vermögens der Bürger zu erhalten. Eine ganz einfache Rechnung: Das im Umlauf befindliche Euro-Bargeld beläuft sich auf rd. Bio Euro – in der gesamten Eurozone. Demgegenüber haben allein die Deutschen ein Vermögen von 5,7 Bio in verschiedenen Anlageformen inkl. Versicherungen. Und da sind Rentenansprüche meines Wissens noch nicht mit eingerechnet. Und all das kann man gar nicht so einfach zu Barem machen. Folglich ist Bargeld allenfalls ein Mini-Hebel zur Finanzkontrolle über den Bürger.

        Das Kernproblem: Die Verschuldung der öffentlichen Hand ist in den letzten Jahrzehnten etwa genauso massiv angestiegen wie gleichzeitig das Privatvermögen der Bürger. Will man diese Schere wieder schließen bleibt dem Staat gar nichts anderes übrig, als auf das Privatvermögen der Bürger zurückzugreifen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Wiedereinführung der Vermögenssteuer oder eine einmalige Zwangsabgabe auf größere Vermögen. Beides politisch kaum durchsetzbar. Am einfachsten: Nullzinspolitik, wie sie derzeit von allen führenden Notenbanken praktiziert wird.

        Sie können sich jetzt raussuchen, was Ihnen am liebsten ist.

    • Wenn es nur darum ging Steuerhinterziehung zu unterbinden, wäre ich ggf. Auch dafür! Aber es geht hier um Kontrolle, siehe Internet, du machst yus neugier ein Seite auf, und wirst anschliesebd mit Werbung dafür zugebombt. Sie sagen geht noch? Ok, aber was kann man noch alles mit solchen Infos anfangen? Bargeld ist ein Stück Freiheit! Undvdie die den Staat besch… wollen finden immer wieder neue Wege, dies zu tun. Scheingeschäfte gibt es heute schon zu hauf!

      • Schon richtig. Aber wer im Internet einkauft kann das eben nur bargeldlos machen. Irgendwie habe ich noch kein Einschaubfach für Banknoten an meinem Rechner entdeckt 😉

        Aber mal ehrlich, wer das nicht will, darf halt nicht im Internet einkaufen. Im übrigen kann man Werbefenster zuklicken – genau wie bei Einkaufswerbeprospekten, die mir allwöchentlich in den Briefkasten flattern. Wenn ich Lust habe, blättere ich sie durch, wenn nicht, wandern sie ungelesen in die Altpapiertonne.

        Ich kaufe seit Jahren vorwiegend bargeldlos beim Supermarkt und soll ich was sagen? Ob deswegen die Handelskette, meine Bank oder die NSA mitlesen, ob ich nun heute eine Vollkorn- oder ein Kürbiskernbrötchen gekauft habe, geht mir am Allerwertesten vorbei. Sollen Sie an ihrem Datenmüll ersticken – falls sich überhaupt irgendjemand dafür interessiert. Was indes stark zu bezweifeln ist.

      • Sicher die bequemlichkeit des Bargeldlosen Einkaufens ist ein Argument Hr. SCHLATTER. Aber Grundlegend war mein Bsp. dafür gedacht, etwas aufzuzeigen, was jeder verstehen sollte. Der wahre Hintergrund überfordert viele, und gerade unsere, Neuen Deutschen lt. Mutti, werden das nicht wollen. Die sogenannte selbst erhannre Führungsriege sägt intensiv an dem Ast auf dem Sie sitzt, träumen aber wahrscheinlich davon das Sie dann irgendwo auf einer sicheren Insel sitzen.

    • Diese Bargeldabschaffung bringt gegen Steuerhinterziehung nicht wirklich viel. Oder denkst du die 1000 Euro die wir normalen Bürger im Jahr „hinterziehen“ machen den Bock fett? Während Firmen sich zu 90% befreien lassen aufgrund irgendwelcher Gründe die se vorher den Politikern selbst erklärt haben….
      Nimm nurmal den tollen Freihandel. Was heist das? Es fallen Einfuhrschranken weg…. Klingt toll hm? Meint meistens nur das der Einfuhrzoll wegfällt und die Firmen niemand mehr brauchen der diesen ganzen Wahnsinn überblickt…. Wird das Produkt dadurch billiger? Träum weiter :).

      Vorteile:
      1.Firmen sparen Einfuhrzoll
      2.Firmen machen mehr Gewinn den der Preis geht nicht runter(vorher zahlte den Zoll der Kunde)
      3.Firmen brauchen die Angestellten nicht mehr die die Gesetze überblicken und alles planen.

      Nachteile:
      1. Einnahmen des Staates fehlen. Darfst du dann blechen.
      2.Bürger werden dreifach zur Kasse gebeten (Fehlende Steuereinnahmen müssen ausgeglichen werden, Preise gehen nicht runter, Weniger Angestellte die dann auch im Sozialsystem sind)
      3. Einseitige Vorteile für Firmen

      Denk nochmal nach ob du die Bargeldabschaffung bejubeln willst 🙂

      • Was hat Freihandel und Abschaffung von Zoll mit Bargeldbegrenzung zu tun? Glaubst Du, irgendeine Firma zahlt den Zoll ihrer Waren in Bar respektive dass der Staat höhere Zollzahlungen in Bar annehmen würde?

        Bitte erst mal nachdenken, bevor man eine solch ziemlich irrwitzige Theorie postet.

        Von dem Rest da oben mal ganz abgesehen, der schlicht unwahr ist auf den einzugehen ich mir jetzt aber spare…

  10. Bitte mal die privat bevorzugte Suchmaschine ansetzen auf die Begriffe „Goldhandelsverbot USA“. Erstaunlich auch der Zeitraum der Gültigkeit – generationsübergreifend.

    Natürlich wird sich ein Bargeld-Verbot von der Partei- und Staatsführung zwar durchsetzen lassen, aber die „Währung“ verliert dabei ihre komplette Glaubwürdigkeit. Wer kann, der wird flüssige Währungen bevorzugen und Auslandskonten anlegen. Auch wenn das vorerst wieder Buchgeld ist, so wenigstens in einer flüssigen Währung. Ist in Griechenland gut zu beobachten, trotz der Gemeinschaftswährung Euro hat man den „griechischen“ Euros nicht getraut. Die Kapitalflucht besteht weiterhin. Man stelle sich das für die gesamte Eurozone vor. Nach außen hin mündet es schließlich in eine Devisenzwangsbewirtschaftung / Planwirtschaft mit den entsprechenden Folgen, unter anderem dem Verlust der Weltmarktfähigkeit und sinkender Wirtschaftskraft. Die Leute suchen sich ein privates Tauschmittel, weil das Vertrauen schwindet. Irgendwann erkennt auch der Gutgläubigste, dass das Bargeldverbot nur eingeführt wurde, um die Konten des Bürgers staatlich zu plündern. Bei dem dann stattfindenden „Volksfest“ auf den Straßen möchte man nicht dabei sein.

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