Ein Gastbeitrag von Marcus Franz 

„Integration“ ist ein gern gebrauchter politischer Begriff, mit dem uns suggeriert werden soll, dass damit fast alle Probleme der Massenmigration zu lösen wären. Ach, wenn all die Asylberechtigten erst ihre Werte- und Integrationskurse absolviert haben, dann wird alles gut! Und wenn wir uns fleißig um sie bemühen, erst recht – weil Integration ist ja keine Einbahnstrasse.

Integration nur für Wenige sinnvoll

Die frohen Botschaften der Migrations-Apologeten hören wir täglich. Nur: Mit dem brav geäußerten Willen zur Integration wird leider nur recht wenig wirklich gut. Die ständig herbeigewünschte, groß angelegte Integration ist nur für einen Bruchteil der Asylanten und Schutzberechtigten passend und sinnvoll – nämlich für jene Bedauernswerten, die vermutlich nie wieder in ihre Heimat zurück können.

Remigration ist der Schlüssel

Bei vielen, ja vermutlich sogar bei den meisten der neuen Migranten ist das aber nicht der Fall. Sie werden in nicht allzu ferner Zukunft in ihre Herkunftsländer zurückkehren können. Sobald der Asyl- bzw. der Schutzgrund wegfällt, gibt es für die neuen Migranten auch keinen objektiven und legalen Grund mehr, hier zu bleiben.

Und jeder, der kann, sollte von uns verabschiedet werden und sobald wie möglich wieder zurückkehren. Der Sinn von Asyl ist die Gewährung eines Schutzes auf Zeit. Und Asyl zu bekommen bedeutet definitiv nicht die Vorbereitung zur Einbürgerung. Das wird gern verwechselt und oft auch gern und absichtlich verdreht dargestellt.

Die Heimreise ist ein nationales Anliegen

Die Rückkehr so vieler Migranten wie nur möglich muss ein nationales  Anliegen sein, weil wir so wie jeder Staat der Welt nur begrenzte Ressourcen für die Migration haben. Und natürlich liegt es auch im Interesse der Herkunftsländer, die endlose Abwanderung von jungen, gesunden Männern zu stoppen. Übrigens haben da auch die neuen Migranten als Individuen eine grundsätzliche Verantwortung – nämlich eine für ihre Heimat. Daher gilt: Die beste Hilfe, die Europa leisten kann, ist neben der Hilfe vor Ort vor allem die Hilfe zur schnellen Rückkehr.

Migranten heute und damals – völlig verschieden

Man darf die Leute, die da seit 2015 in großen Massen zu uns kommen, auch nicht mit den klassischen Einwanderern früherer Zeiten verwechseln, wie das oft in tendenziösen Berichten und in diversen politischen Reden gern getan wird: Die Migranten der frühen Jahre kamen als legale Arbeitskräfte und wurden bei uns dringend gebraucht. Der Arbeitsmarkt war offen für die vielen Arbeitswilligen aus dem Süden. Auch die immer wieder zitierten Flüchtlinge aus Ungarn 1956 oder die Bosnien-Flüchtlinge kamen unter anderen Bedingungen.

Sie sind Landsleute geworden

Die damaligen Immigranten haben sich trotz zweifelsohne bestehender Tendenzen zur Bildung von Parallelgesellschaften zu einem großen Teil längst integriert oder sogar assimiliert. Vor allem die aus christlichen Regionen stammenden Einwanderer sind heute tüchtige Österreicher und Patrioten geworden. Diese mittlerweile als Landsleute bei uns lebenden einstigen Migranten mit den Neuankömmlingen zu vergleichen ist also definitiv und kategorisch falsch.

Integration fast nicht möglich

Die neuen Migranten und Asylwerber haben einen völlig anderen kulturellen, politischen und sozialen Hintergrund. Auch wenn das Motiv der Migration anerkanntermaßen „Flucht“ heisst, so bleibt die prinzipielle kulturelle Verschiedenheit dieser Menschen doch bestehen. Und diese massiven Unterschiede sind durch ein paar Werte-Kurse nicht einzuebnen.

Wir müssen realistisch sein

Man muss da endlich den Tatsachen ins Auge sehen: Angehörige einer fremden und in wesentlichen Bereichen völlig anders entwickelten Kultur kann man nicht wirklich integrieren – vor allem dann nicht, wenn sie in zu großer Zahl ins Land kommen und noch dazu sehr oft bildungsfern sind oder den Willen zur Integration überhaupt gar nicht erst mitbringen.

Das Ziel heißt Remigration

Die prioritäre politische Zielsetzung im Sinne unserer Nation und unseres Kulturraumes kann in Anbetracht der schieren Zahl von Ankömmlingen daher heute nur „Remigration“ heißen. Den Fokus auf eine in vieler Hinsicht nicht durchführbare „Integration“ zu setzen, ist eine falsche und fatale, am Ende sogar zerstörerische Politik.

Was nicht passt, das passt nicht

Das Hauptaugenmerk aller politisch Verantwortlichen muss auf die frühestmögliche Rückkehr der Asylwerber gerichtet werden und die politischen Anstrengungen dürfen sich nicht auf weitgehend frustrane Bemühungen konzentrieren, eine Kultur in Österreich großflächig integrieren zu wollen, deren Grundwerte mit den unseren kaum vereinbar sind.

Grenze zu – dann kann es gehen

Der vordringliche Wille zur Remigration und zur Rückführung schließt mit ein, dass man auch den Mut fasst, die Grenzen für Migranten zunächst einmal wirklich dicht zu machen. Ein paar Kontrollen reichen da nicht aus.

Der Hausverstand sagt  jedem halbwegs vernünftigen Staatsbürger, dass man mit der aktuellen halbherzigen Politik nichts bewirkt außer das Herumwurschteln zu verlängern: Man kann nicht einerseits die ohnehin nur gering wirksame Integration forcieren und andererseits den Zustrom nicht stoppen – wie soll das je funktionieren?

Also kann die Devise nur lauten: Die Grenze zu und die Remigration mit allen Mitteln fördern.

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Foto: © von Bwag (Eigenes Werk) – CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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Der bekannte Autor betreibt diesen empfehlenswerten Blog: THE DAILY FRANZ

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DOKU Prof. Dietrich Murswiek, Freiburg: „Was gegenwärtig unter Billigung der Bundesregierung stattfindet, ist eine Umstrukturierung der Bevölkerung Deutschlands. Aus der nach Sprache, Kultur und Geschichte deutschen Mehrheitsbevölkerung wird eine multikulturelle Gesellschaft ohne einheitliche Sprache und Tradition. Die Politik der offenen Grenzen läuft auf das hinaus, was der Titel eines berühmten Buches zum Ausdruck bringt: ´Deutschland schafft sich ab´. Bundeskanzlerin Merkel ist vom TIME-Magazin zur Person des Jahres 2015 erkoren worden, weil sie mit ihrer Politik den Prozess vorantreibe, ´eine alte und quälende nationale Identität abzulegen`. … Die Bundesregierung ist an das Grundgesetz gebunden. Sie ist nicht berechtigt, die Identität des… Mehr lesen »

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Heiko Paul

Remigration ist Wunschdenken. Das wird nicht passieren. Die einflussreichen und vor Geld stinkenden Finanzeliten der USA aber auch des alten Kontinents haben Europa eine Rolle zugedacht, die es nicht stemmen kann, u.a. weil Deutschland alleine gelassen wird. Die Europäer sollen Millionen von Menschen aus Afrika und der arabischen Welt (die überzähligen Söhnen und Töchtern ihrer Generation) ein neues Zuhause geben, sie integrieren und fit machen für die Arbeitswelt und den Konsum. Man erhofft sich Mitnahmeeffekte für die Heimatländer dieser Menschen. Wir sollen einen Kampf gegen die Überbevölkerung führen und dazu beitragen, Millionen und Abermillionen von neuen Konsumenten und billigen Arbeitskräften… Mehr lesen »

vercingetorix
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Auf die Liste hätte ich auch noch das Verändern des Stadtbildes in deutschen Städten durch den Bau pompöser Grossmoscheen schreiben sollen.

vercingetorix
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vercingetorix

Ich weiss nicht wen ich weniger mag, den integrierten, moslemischen Immigrant oder den Nicht-Integrierten. Wenn sie sich nicht integrieren dann wissen wir wenigstens woram wir sind mit ihnen. Integrieren sie sich, oder behaupten sich zu integrieren, dann wollen sie bleiben und die abendlänsische Kultur so verändern, dass es ihnen möglich ist ihre brachiale Religion frei auszuüben. Und das Schlimme daran ist, dass die Poliktiik ihnen bei der Islam-kompatibelen Veränderung der deutschen Heimat weit entgegen kommen wird. Wer glaubt ich spinne, der sollte sich einmal alles Revue passieren lassen, was die Politik jetzt schon alles ändert (oder versagt beim ändern) um… Mehr lesen »

Dr.Elisabeth Amodi
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Dieser ganze Integrations-Blödsinn funktionniert nicht und wird nie funktionnieren weil die Kulturen einfach zu verschieden sind. Die Migranten werden nicht plötzlich ihre Weltanschauung und ihre Mentalität ändern weil sie in Europa sind. Die meisten sind auch nicht glücklich weil sie Heimweh bekommen und ihr früheres Leben vermissen und vor allem sind viele unter völlig falschen Voraussetzungen und utopischen Vorstellungen hierhergekommen und dementsprechend enttäuscht. Mit Re-integration wäre beiden Seiten geholfen. Wählt endlich diese Politiknieten die das Desaster zu verantworten haben ab und rettet was noch zu retten ist bevor ganz Deutschland den Bach runter geht. Wo ein Wille ist, findet sich… Mehr lesen »

Edith
Gast
Edith

Frau Walczyk-B. ich muss Ihnen mit jedem Wort recht geben. Die Umvolkung ist lange schon geplant. Der niederl. EU-Kommissär Timmerlands sprach es darf keine Monokultur in Europa mehr geben, nur Mischvolk und am besten braun. Das ist in ganz Europa der Fall. Die Briten können von Glück reden, dass sie aus dem Schneider sind. Bei den Einwanderern gibt es keine Kontrolle, wir dürfen alles bezahlen und müssen die 10 Gebote einhalten. Sind wir total verrückt geworden! Napoleon hat wohl recht gehabt, mit seiner Aussage über die Deutschen, je größer der Schwindel und die Lüge, umso fester wird sie geglaubt. Das… Mehr lesen »

Karl Aal
Gast
Karl Aal

60 Studien beweisen
MUltikulti=Krieg

http://1nselpresse.blogspot.com/2017/02/vielfalt-nahe-krieg-hier-die-beweisliste.html

Ich las mal eine Studie(weiss nicht ob die dabei ist)über Afrika-dort schaden sich die verschiedenen VOlksgruppen gegenseitig selbst wenn sie in der selben Firma arbeiten.

keddy1992
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keddy1992

Hat dies auf Udos Blog rebloggt.

Regina Walczyk -Brozinsky
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Regina Walczyk -Brozinsky

Sie begehen in ihrem Artikel meiner Meinung nach einen grundsätzlichen Denkfehler : diese Lösungsvorschläge mit Einwanderungsstop und Rückführung machen nur dann Sinn, wenn man davon ausgehen kann, dass die Regierungen eine Bewältigung des Problems überhaupt wollen. Das ist, so bin ich überzeugt ,aber definitiv nicht der Fall. Geplant ist langfristig eine Ersetzung des überwiegenden Teils der europäischen Bevölkerung durch Menschen aus dem mittleren Osten sowie Afrika zur kompletten Durchmischung, Erschaffung einer identitäts-und kulturlosen Struktur, die sich leicht dominieren und verwalten und vor allem ausbeuten lässt. Diese angeblichen Bemühungen, Einwanderer zurückzuführen sind eine dreiste Mogelpackung, weil für jeden Abgeschobenen hintenrum eine… Mehr lesen »

Kate
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Kate

Richtig! Aber bitte auch ein Rückabwickeln von Moschee Gemeinden. Eine weitere Sache noch; warum unterstützt Katar mit Millionen die katalanische Unabhängigkeitsbewegung? Und wenn ich jetzt die Demonstration in Spanien sehe weiß ich warum. Auch hier in Deutschland sind viele Gelder in vermeintlich linke Projekte geflossen. Lehrstühle an den Universitäten, Einflussnahme an Stiftungen aus dem Mainstream etc. Alles zu recherchieren. Und wir kennen ja auch noch die WM Vergabe an Katar? Was macht der Moscheebau in Dublin für 30000 Muslime? Schon fertig.?Wer vergibt die Genehmigungen? Wenn man glaubt dies geschiehe alles der Friedfertigkeit und nicht der Eroberung ist im wahrsten Worte… Mehr lesen »