(David Berger) Die neuesten Zahlen der „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.“ (IVW) für das vierte Quartal des vergangenen Jahres sind vielsagend:

Die etablierten Medien verzeichnen erneut drastische Einbrüche. Am extremsten der „Stern“ mit einem Minus von fast 11 % (10,8), dicht gefolgt von zahlreichen Medien aus dem Springerverlag: allen voran die „Bild am Sonntag“ mit einem Minus von ebenfalls 10,8 %, dann Bild selbst mit -9,9 %, das bedeutet, dass die Bildzeitung in nur drei Monaten fast 200.000 Leser verloren hat.

Aber auch „Welt am Sonntag“ und „Welt“ verlieren kräftig. Die im vergangenen Jahr ihren Linksrutsch fortsetzende „Berliner Zeitung“ führt mit einem Minus von 8,7 % die Verlustliste bei den Medien an, die nicht zum Springerkonzern bzw. Stern gehören.

Auch das linkspopulistische „Neue Deutschland“ verliert mehr als 5 % seiner Leser. Aber auch alle anderen um unsere politische Erziehung bemühten Medien, wie „Spiegel“, „Focus“, „Zeit“, FAZ, taz und „Süddeutsche“ verlieren Leser, die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ gleich 6,3 %.

Einzig zulegen konnten die konservative „Junge Freiheit“ mit + 9,7 Prozent und der Jakob Augsteins „Freitag“ mit +12,1 % – und mit einem knappen Prozentpunkt der „Tagesspiegel“.