(David Berger) … und fällt so der Pressfreiheit und dem demokratischen Engagement gegen Antisemitismus und Gesinnungsjournalismus in den Rücken.

Der linkspopulistische Kampf gegen die Meinungsfreiheit läuft auf vollen Touren. Dass er sich dabei vor allem der Mechanismen des Kapitalismus bedient, gehört mit zu den Schizophrenien, in denen linkes Denken traditionell dahinwummert.

Die neue Zensur setzt in diesem Sinne vor allem bei der Finanzierung des Onlinejournalismus über Werbung ein. Die Kampagne eines Angestellten bei der bekannten Agentur Scholz&Friends, der einen Shitstorm initiierte, um zum Beispiel der vor allem gegen Antisemitismus kämpfenden Seite „Achse des Guten“ die Werbekunden abspenstig zu machen, wurde dabei zum erfolgreichen Präzedenzfall.

Die „Achse des Guten“ blieb hart und beute sich nicht vor der linkspopulistischen Hetze. Anders der Blog „Tichys-Einblick“, dessen Macher schließlich vor der neuen Zensur einknickte – seither hat sein Blog bei vielen einen neuen Namen: „Tichys-Einknick“.

So lustig das klingt, so ernst ist es allerdings. Denn gerade angesichts dieses Falls, der gehörig Schlagzeilen machte und bei allen „Guten“ dafür sorgte, dass sie sich noch besser fühlen können, haben die Linkspopulisten erst so richtig Blut geleckt.

Und können nun wieder einen neuen Etappensieg auf dem Weg ins Orwellsche Zeitalter verbuchen: Diesmal haben sie einen richtig dicken Fang gemacht und die „Lufthansa“ zum Einknicken gebracht:

Man kann es auf der Facebookseite der Fluglinie gut verfolgen, wie vor einigen Tagen des Shitstrom mit dem immer wieder selben Text einsetze:

„Liebe Lufthansa, Sie schalten Werbung auf der rechten Hetzseite Breitbart. Gerade als Konzern, der während des Dritten Reichs mehr als 15.000 Zwangsarbeiter beschäftigt hat, haben Sie eine besondere Verantwortung: Hass und Menschenfeindlichkeit dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr finden. Ich fordere Sie deshalb auf, keine Werbung mehr auf der Hetzseite Breitbart zu schalten und sich damit mehr als 650 anderen Unternehmen anzuschließen.“

Und es ist erstaunlich, wie schnell Lufthansa darauf reagierte:

„Unsere Grundsätze schließen klar Webseiten für Werbung aus, die gewaltverherrlichende, sexistische, extremistische sowie radikal politische Inhalte darstellen. Nach unseren Recherchen handelt es sich in diesem konkreten Fall um Banner, die automatisiert über spezialisierte Agenturen ausgespielt werden. Dabei achten wir darauf, dass unsere Grundsätze eingehalten werden.

Die Platzierung unserer Werbung auf der genannten Seite ist absolut nicht in unserem Sinne und entspricht nicht den genannten Grundsätzen.

Weder wir noch eine Mediaagentur hat jemals die Seite bewusst für Bannerwerbung ausgewählt. Hinter der Auswahl der Webseiten für die Werbung stehen automatische Prozesse. Da kann es leider passieren, dass solche Seiten nicht ausgefiltert werden konnten und sich in die programmatischen Auktionen (Auswahl der Seiten) einschleichen.

Wir werden unsere Filter und spezielle Software weiter verbessern, damit solche Fehlplatzierungen künftig noch besser vermieden werden können. Die Seite Breitbart haben wir über die Agentur umgehend sperren lassen.“

Eine ausführliche Recherche scheint dabei bei Lufthansa nicht stattgefunden zu haben: Das in Israel gegründete Onlinemagazin Breitbart gilt in den USA inzwischen als das wichtigste Sprachrohr der (demokratisch gewählten!) neuen Regierung der Vereinigten Staaten und weltweit als Kämpfer gegen den zunehmenden Antisemitismus.

Lufthansa – oder sollen wir bei diesem Anlass lieber den bis 1945 gültigen Namen „Deutsche Lufthansa“ gebrauchen? – muss sich daher fragen lassen:

Will man dort wirklich auf beschriebene Weise den Kampf gegen Meinungs- und Pressefreiheit, Antisemitismus und letztlich auch gegen die wichtigsten Fundamente der Demokratie unterstützen?

david-motto-zensur-kopie

***

Vorschaufoto (c) Andrew Thomas from Shrewsbury, UK [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

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floydmasika
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floydmasika

Hat dies auf Bayern ist FREI rebloggt und kommentierte:
Auch die Lufthana lässt sich bedenkenlos als Unterdrückungsinstrument des Linksstaates einspannen. Wir kennen es von Biermonopolisten wie Anheuser Busch.

's Peterle
Gast
's Peterle

Die Lufthansa scheint ja sowieso bald eine muslimische Airline zu werden.
Die Emirate scheinen sich bei ihr einkaufen zu wollen. Nunja, wird dann wahrscheinlich umbenannt in Scharia-Hansa oder Allahansa.
Mit denen fliege ich nicht mehr!

josefine
Gast
josefine

Muss man mit der Lufthansa fliegen?

truckeropa66
Gast

Das die Partei von 1933 ein linksradikale Partei war, was eindeutig auch in einer unabhängigen wissenschaftlichen Arbeit einmal dargestellt wurde, wollen die wenigsten wahr haben da man Sie lange damit bevormundet hat, das dies alles Rechts gewesen sei.
Ich persönlich vertrete die Meinung, das dies so war, aber unterstützt wurde von seiten des Adels und auch der Geldmacht, diese beiden könnte man sehr wohl auch als Rechts darstellen, und tut es insgesamt da hier viel finanziell gesteuert wurde.
Ich bin der Meinung das Wir fast am selben Punkt wie damals stehen, und das macht mir Angst!

Letztes Aufgebot
Gast
Letztes Aufgebot

Lieber Jürgen Fritz, dem stimme ich uneingeschränkt zu:

Links/Grüne Gutmenschen sind die neuen Nazis!

Von Gutmenschen und Nazis

– Die Gutmenschen warnen vor den Nazis wegen des Antisemitismus.
Heute ist Deutschland in großen Teilen der Bevölkerung (muslimische Migranten) antisemitischer als 1933.

– Die Gutmenschen warnen vor den Nazis wegen des 2. Weltkriegs und Millionen russischer Opfer.
Heute fährt Deutschland in Litauen Leopard-2-Panzer gegen Russland auf.

– Die Gutmenschen warnen vor den Nazis wegen deren Verfolgung Andersdenkender.
Heute verlieren AfD-Mitglieder ihren Arbeitsplatz, werden tätlich angegriffen und gesellschaftlich geächtet.

Wo genau unterscheiden sich nun die Gutmenschen von den Nazis?

Carl Eugen
Gast
Carl Eugen

„Die „Achse des Guten“ blieb hart und beute sich nicht vor der linkspopulistischen Hetze. Anders der Blog „Tichys-Einblick“, dessen Macher schließlich vor der neuen Zensur einknickte – “ Sorry, aber das ist der Stil der Maistreampresse. Im Absatz davor ging es um Scholz & Friends. Vor denen ist weder Achse noch Tichy eingeknickt. Hier wird anderes suggeriert, was ärgerlich ist. Später ging es bei Tichy um einen Artikel, der auf der Achse nicht erschienen ist (m.E. auch nicht erschienen wäre, aber das tut nichts zur Sache). Jedenfalls verbietet sich dann diese unsaubere Parallele. Es ist sehr ärgerlich, daß die wenigen… Mehr lesen »

Maria Anna
Gast
Maria Anna

Ich erwarte schon nichts anderes mehr. Die deutsche Bevölkerung ist leider insgesamt sehr links eingestellt, d.h. man erwartet „soziale“ Wohltaten, Hilfe, Rat und Tat in allen Lebenslagen von „Vater Staat“, dafür wird gerne auf Freiheit, Eigenverantwortung und auch eigenständiges Denken verzichtet (ein treffendes Bild dieser Mentalität malte schon vor über Einhundert Jahren der Politiker Eugen Richter mit seinem Büchlein „Sozialdemokratische Zukunftsbilder“) . Wieso soll sich da ein LH-Mitarbeiter des mittleren Managements gegen diese geballte Anti-Nazi-Gutmenschen-Phalanx stellen, – und höchstwahrscheinlich gehört er sowieso zum moralisch gehirngewaschenen Teil der Bevölkerung. Und die Finanzabteilung der LH berechnete sicher recht schnell, welche Reaktion Mehrkosten… Mehr lesen »

wreinerschoene
Gast

„rechten Hetzseite Breitbart“ und das 3. Reich in einem Satz zu bringen, scheint heute normal zu sein, und das obwohl das 3. Reich nachweislich sozialistischen Ursprung hatte. „Als Weiße Rose benannte sich eine in ihrem Kern von Studenten dominierte, sich wesentlich auf christliche und humanistische Werte aus der Tradition der bündischen Jugend berufende deutsche Widerstandsgruppe gegen die Diktatur des Nationalsozialismus.“ Wikipedia
Somit stehen wir dort wo alles anfing. In Deutschland gehen die christlich humanistischen Werte flöten und sie Sozialistischen Werte drängen wieder einmal in den Vordergrund.

Tjark Rosenberger
Gast
Tjark Rosenberger

Das ausgerechnet eine deutsche Luftlinie mit dieser Vergangenheit so dem Kampf gegen Israelfeindlichkeit in den Rücken fällt ist ein Skandal erster Güte! Danke für den Beitrag: ich übersetze gerade ins Englische, um den Text in Israel zu verbeiten

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[…] Absturz: Lufthansa knickt vor linkspopulistischem Shitstorm ein […]

Jürgen Fritz
Gast

Nahezu alle knicken ein vor den neuen Nazis. Traurig. Sehr traurig. Und beschämend.