(David Berger) Es ist sicher kein Zufall und wohl auch kaum alleine mit dem Opferschutz zu begründen, dass Politiker und Medien den Opfern des seit vergangenem Jahr zum Alltag gehörenden Terrors durch Migranten in Deutschland kein Gesicht geben.

Bewusst soll damit vermieden werden, dass die Menschen in unserem Land Empathie und in der Folge dann Wut auf die Terroristen und ihre Helfer sowie Helfeshelfer empfinden.

Solche Wut könnte nämlich tatsächlich dazu führen, dass eine größere Menge an Bürgern ihr Angst überwindet, ihre Komfortzone verlässt und politisch aktiv wird – gegen jene, die den unkontrollierten, teilweise sogar illegalen Zuzug von Millionen an Migranten ermöglicht haben.

Mit dieser Entscheidung verteidigen solche Politiker und die deren Interessen vertretenden Medien aber nicht nur ihre eigene Macht, sie bestrafen die Opfer mit der schlimmsten aller Strafen, die bereits die Antike kannte: der damnatio memoriae – der Auslöschung des Gedenkens an diese Opfer. Zugleich zeigen sie auch, wie wenig sie die Ängste der Überlebenden kümmern, besonders der Frauen und Kinder,die nach (versuchten) sexuellen Übergriffen häufig nur noch schwer traumatisiert, ihr Leben leben können.

***

Wir lassen eine dieser Frauen hier zu Wort kommen:

„Warum passiert das Dir?“, werde ich gefragt, nachdem ich geschildert habe, wie dunkelhäutige Männer unverfroren durch die ganze Bahn gelaufen sind, alle Sitze inspiziert und geschaut haben, was so da ist.

Ich habe zwei gefüllte Taschen dabei. Als ich aussteigen will, versuchen sie, sich von beiden Seiten an mich heranzudrängen, mich einzukeilen.

Ich lasse es nicht zu, laufe scheinbar nach rechts, um nach links einen Haken zu schlagen und eile über die Ampel, sie hinterher. Ich rette mich in eine Apotheke des Einkaufszentrums, sehe, wie sie zögern und herumlungern, da dort alles kameraüberwacht ist.

Sie geben auf. Ich gebe nur vor, dass es mir schlecht geht und will weiter sehen, ob ich mich doch geirrt habe. Sie gehen zurück zur Haltestelle, beobachten, beraten … Suchen das nächste Opfer.

Es blieb nicht bei einem Mal

Ich bin am Bahnhof und muss zum Zug. Der Bus spuckt mich aus und ich sehe wie ein Mann an der Mauer lehnt und tippt, nachdem er mich angesehen hat. Das bilde ich mir doch ein … Ich laufe auf den Eingang zu und bemerke im letzten Moment, wie von der anderen Seite ein kräftiger Mann angeschossen kommt und bleibe stehen, als müsse ich mich orientieren.

Als er „verfehlt“, stellt er mich nach. Er ruft erst und brüllt dann immer lauter und wütender „Hello“, ich will mich nicht umdrehen, ich will zum Zug.

Er merkt, dass ich ihn durchschaut habe und wird zunehmend aggressiver und wütender und schreit am Stück. Die Leute wirken erstarrt, während ich versuche, einfach nur so ruhig als möglich weiterzulaufen, um meinen Zug zu erreichen.

Das Getümmel wird größer, ich erhasche einen Blick auf die Anzeigetafel und sehe, dass der Zug Verspätung hat und flüchte panisch in einen Mc Donalds.

Draußen sehe ich sie beraten, inzwischen kam ein Dritter dazu, der wohl Ausschau ach der Polizei gehalten hat …
 
Lasst uns vergessen, bis es passiert

Mein „erstes Mal“ passiert in einer Unterführung- am Nachmittag. Die Sonne scheint so fröhlich und harmlos. Ich gehe unter einer Trasse durch und es kommt mir ein junger Mann entgegen, afrikanischer Herkunft, so düster vom Blick, wie tiefschwarz.

Er geht langsam und hochkonzentriert auf mich zu, dabei klopft er mit einem flachen Holzstück in die Hand – betont langsam. Ich bemühe mich ruhig zu bleiben, mache die Arme ein klein wenig  breiter. Er neigt den Kopf etwas, um zu sehen, ob mein Rucksack gefüllt ist. Ich überlege, was ich tun soll, da er genau schnurstracks geradeaus auf mich zukommt.

Soll ich ihm alles, was ich mit mir führe entgegenwerfen und zurückrennen, bis mir jemand hilft? Ich schaue durch den Zaun nach rechts zu einem Parkplatz und sehe zwei Männer aussteigen, er folgt meinem Blick und sieht es auch.

Plötzlich geht er einfach nur weiter und ich scheine zu riskant. Das Herz pocht mir bis zum Halse. „Was gehst Du da auch entlang?“, ermahnen einige von den Wenigen, denen ich das erzähle. Jahrelang fühlte ich mich sicher und dachte, alles o.k.

Ich lese nun des Öfteren, ich darf keine Angst haben. Ich höre sogar: Ich sei Schuld, soll mich besser schützen, andere Wege wählen, die es nicht gibt. Ich soll imaginäre Straßen bauen, die sicher sind in ihren Köpfen.

Warum ich Bahn fahre und kein Auto, werde ich gefragt. Ich habe wohl keine Ängste anzumelden hier – ich soll am liebsten die Welt in Ordnung schweigen.

„Am besten fliege ich“, denke ich mir „völlig losgelöst vor der Realität – da, wo Angst keine Bedeutung haben muss“! Das ist leider nicht hier …

***

Foto: Screenshot youtube

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Werdet endlich nüchtern: Der Rausch der Macht endet meistens böse! – philosophia perennisJuttaFrank Ensteinhttps://luegenpresse2.wordpress.com/Koermel Recent comment authors
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[…] zu tun? Teddybären, Sozialabsicherung (ohne eine Prüfung jeglicher Umstände), Freigabe unserer Frauen als Freiwild, die sich nur ausreichend wehren müssen – ähnlich den Juden und Homosexuellen. Was tun, wenn […]

Jutta
Gast
Jutta

..sexuelle Gewalt mal andersrum: http://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Zuhaelterinnen-verschachern-junge-Nigerianerinnen-in-Europa-article19553761.html Mich widert diese Heuchelei in Europa nur noch an. Nachdem ich diesen Bericht gesehen habe, werde ich mich ab sofort aus allen Foren fernhalten und meinen Senf nicht mehr dazugeben. Ich habe keine Lust mehr auf irgendwelche Nachrichten, von denen man doch nicht wiess, welche nun stimmen oder auch nicht. Alles, was man den „Flüchtlingen“ vorwirft, was sie tun … das haben viele Menschen vor ihnen getan und werden es auch weiterhin tun … und viele Weisse haben viel Böses auf der ganzen Welt getan. Ich wiederhole meinen Filmtipp, gerade was Afrika betrifft: Blood Diamond.… Mehr lesen »

AntiPegida|AntiAFD
Gast
AntiPegida|AntiAFD

ich habe einige Fragen an den Autor? Gibt es nur schwarze Verbrecher? Ist es nicht so, dass es mehr weiße Diebe etc. in Deutschland gibt? Außerdem sind der Großteil der Schwarzen genauso freundlich wie die Weißen. Wieso hatte ich noch NIE Probleme mit Schwarzen und sie schon ziemlich oft?

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[…] 10. Januar 2017Author: […]

Peter
Gast
Peter

Bei aller Empathie, Grünwähler sind häufiger Frauen als Männer. Eigentlich sollte man vergleichen, wieviele Frauen wählen SchwarzRotRotGelbGrün (aka die Blockparteien) und wieviele AfD. Frauen, die Blockwählerinnen sind, bekommen von mir keinerlei Mitleid. Sie müssen auf die harte Weise lernen, Prioritäten zu setzen. Wenn ihnen Feminismus/Gleichberechtigung und die Umsiedlung von Salamandern wichtiger sind, als körperliche Unversehrtheit, dann können sie ja ihr Wahlverhalten beibehalten.

Lotosritter
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Ratlos zwischen den Fronten sehe ich mich bei solchen Betrachtungen. Sie skizzieren zum einen die Befürchtungen einer Frau, die wohl jede Frau hegt, wenn sie mit umherstreifenden Einwanderern konfrontiert ist. Dahinter stehen zum Teil auch auf geschehenen Angriffen basierende Erfahrungen . So wurde z.B. meine Frau seit 2015 dreimal von Einwanderern sexuell belästigt und davon zweimal zugleich mit räuberischer Absicht. Ähnliche Geschehnisse berichten auch viele ihrer Freundinnen. Das führt dazu, dass sie sich alleine in der Stadt unterwegs nicht mehr sicher fühlt. Ein Gefühl, das sie Jahrzehnte zuvor nur selten hatte. Andererseits stieg mit der Einwanderungswelle auch die Anzahl der… Mehr lesen »

Carl Eugen
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Carl Eugen

Hier bekommen die Opfer ein Gesicht. In Eigeninitiative.
https://www.facebook.com/ines.laufer.96/posts/10154279692358977

keddy1992
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keddy1992

Hat dies auf Udos Blog rebloggt.

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[…] Sexuelle Gewalt durch Migranten: Eine Frau spricht über ihre Erfahrungen […]

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[…] Frauen können in unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft nicht mehr alleine nachts auf die […]

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[…] Sexuelle Gewalt durch Migranten – eine Frau bricht ihr Schweigen […]

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[…] +++ Sexuelle Gewalt durch Migranten: Eine Frau spricht über ihre Erfahrungen +++ […]

Sandinista
Gast
Sandinista

Lieber Herr Berger, die „Auslöschung des Gedenkens an die Opfer“ ist unbestritten ein irritierendes und auch abstoßendes Phänomen. Ich glaube aber, dass es sich hier nicht um konkrete, herabwürdigende Absichten der Regierung und der Medien handelt, sondern um einen spezifischen Aspekt einer weitreichenden gesellschaftlichen und kulturellen Transformation. Ich möchte in aller Kürze erläutern, wie ich zu dieser Einschätzung komme: Die Würdigung der Opfer in europäischen und westlich geprägten Kulturen geht eigentlich immer damit einher, dass ihnen – Sie schreiben es selbst in Ihrer Einleitung – „ein Gesicht gegeben wird“. Überhaupt ist das „Gesicht zeigen“ eine Grundlage gelingender Kommunikation und stimmigen… Mehr lesen »

Doris Knörig
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Doris Knörig

Es ist schrecklich…..
Ein Trost:Es ist Wahljahr……!!!!Vergesst das nicht….!