Ein Gastbeitrag von Julian Schöninger 

Die Wirkungsstätte des mutigen Pastors Olaf Latzel, der sich in einer Predigt gegen Religionsvermischung (Synkretismus) aussprach und danach von bestimmten Medien zum „Pegida-Pastor“ erklärt wurde, kommt nicht zur Ruhe. In der Nacht vom 10. auf den 11. November 2016 wurde die sich derzeit in einer Renovierungsphase befindende Kulturkirche St. Stephani in Bremen von unbekannten Tätern entweiht.

Die Kriminellen hatten papierne Dildos aus den Werbeplakaten einer großen Sexshop – Kette ausgeschnitten und quer durch die Stadt zum Baugerüst der unter Denkmalschutz stehenden Kirche geschleppt. Dort wurden die Phallussymbole dann in Kreuzform an der Bauplane angebracht.

Des Weiteren brachten die Täter auch unbeteiligte Dritte in Lebensgefahr: Sie hatten die zur Sicherheit am Gerüst montierte Bauplane dergestalt manipuliert, dass nunmehr grober Schutt durch die frisch geschnittenen Löcher fallen konnte. Wären die Bauarbeiter nicht sofort eingeschritten, hätten Kirchgänger tödlich verletzt werden können.

Seit Januar 2015 kommen die evangelischen Partnerkirchen St. Martini / St. Stephani aufgrund verschiedenster gegen Pastor Latzel gerichteter Attacken nicht mehr aus den Schlagzeilen. Es dürfte auf der Hand liegen, dass auch dieser Vorfall eine Art „politisch korrekte“ Botschaft von ideologisch verblendeten Bestdeutschen war.

***

Foto: Kulturkirche St. Stephani in Bremen (c) Ulamm (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0-3.0-2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons

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diwiniSchlagzeilen des Tages vom 22. November 2016 › Opposition 24Jens RichterJuttaRunning_on_empty Recent comment authors
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diwini
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[…] Gläubige durch Kirchenschändung in Lebensgefahr gebracht […]

Jens Richter
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Das nächste Mal einfach ein „Im Namen des Islam“ voranstellen: Im Namen des Islam wende ich mich gegen Religionsvermischung und fordere die strikte Trennung von Islam und Christentum. Dann wird der Pastor von Claudia Roth und Frau Özoguz für sein „mutiges Eintreten gegen Rechtspopulismus“ gelobt. Zuhause darf der Pastor dann laut lachen, weil beide Damen die witzige Sophisterei eh nicht kapieren.

Jutta
Gast
Jutta

Wie armselig und traurig. Wetten, dass man nichts hören wird von Verurteilung dieser Tat seitens „unserer“ Politiker ? Selbst wenn man nicht einer Meinung ist, und „Religion“ insgesamt für gefährlich hält … was wir hier haben, in Europa ist alles dem Christentum geschuldet. Bildung für alle, auch für Mädchen … Kultur, freie Meinungsäußerung … unter anderem deshalb, weil man Kirche und Staat getrennt hat .. was auch in Jesu Sinne ist. Und schon immer war. „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist“. Und wie ER selbst sagt: mein Reich ist nicht von dieser Welt. Also… Mehr lesen »

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Gast
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Man darf gespannt sein, ob die offenbar geistig minderbemittelten Täter den Mut haben werden, diese wahnsinnig beeindruckenden Bilder auch an Moscheen anzubringen. Allerdings wäre das politisch irgendwie ziemlich unkorrekt, oder? Vielleicht schwant ihnen aber auch, dass sie selbst dann vermutlich von den Anhängern der „Friedensreligion“ als Schutt in Löcher gekippt werden, aus denen es keine Wiederkehr gibt. Denn wer Allah oder seinen Gesandten schmäht, den erwartet keine angenehme Zukunft mehr.