Gastkommentar von Ifis

It’s about democracy, stupid – Die peinlichen Äußerungen deutscher Politiker nach der US Wahl waren vielleicht ehrlich, aber stillos und kein Zeichen von respektvollem Umgang mit der Wahlentscheidung der US Wähler.

Vorbildlich dagegen die respektvollen Töne der führenden Köpfe in den USA.
Neben Respekt scheint vor allem Eines bestimmend zu sein:

Nach der Wahlentscheidung „of the American people“ ist der Kampf entschieden, man geht aufeinander zu, baut Brücken und versöhnt sich.

President elect Trump gleich zu Beginn seiner Siegesansprache über Hillary Clinton:
„Ich habe ihr zu einem sehr hart geführten Wahlkampf gratuliert. Sie hat sehr, sehr hart gekämpft. Hillary hat sehr lang und sehr hart, über eine lange Zeit gearbeitet und wir schulden ihr großen Dank für ihren Dienst an unserem Land. Ich meine das sehr ehrlich. Nun ist es Zeit für die Amerikaner die Wunden zu verbinden und zusammen zu kommen … als ein vereintes Volk.“

Secretary Clinton in ihrer Rede der Anerkennung ihrer Niederlage: „Gestern Nacht habe ich Donald Trump gratuliert und angeboten, mit ihm zu arbeiten im Dienst unseres Landes. Ich hoffe, dass er ein erfolgreicher Präsident sein wird für alle Amerikaner.“

Präsident Obama zeigte wie man mit Meinungsverschiedenheiten umgeht: „Es ist kein Geheimnis, dass der neugewählte Präsident und ich einige ziemlich signifikante Differenzen haben. Aber erinnern wir uns, vor acht Jahren hatten Präsident Bush und ich einige signifikante Differenzen. Aber das Team von Präsident Bush hätte nicht professioneller sein können beim Sicherstellen eines reibungslosen Übergangs …

Und weiter:

„Ich habe meine Mitarbeiter angewiesen, diesem Beispiel zu folgen. … Die friedliche Übergabe der Macht ist eines der Kennzeichen unserer Demokratie und während der nächsten Monate werden wir das der Welt zeigen.“

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Foto: (c) Screenshot youtube

3 Kommentare

  1. Ich war noch nie Befürworter einer Demokratie, in der ich mir nur den Rechtsanwalt aussuchen darf. Wie hat schon Adenauer gesagt: Ich wähle keinen dümmeren als mich selbst.

  2. Die Bedingungen die Frau Merkel gestellt hat um mit Trump zusammenzuarbeiten glichen fast die die sie einem Dritteweltdiktator stellte.
    So geht man nicht mit einem demokratisch gewählten Präsidenten der USA um, wenn sie auch denkt sie sei die „mächtigste Frau“ der Welt.
    Wenn nun der Tramp der Ehemaligen Marionette der alten Regierung der USA, die Fäden durchschneidet, dann , was passiert dann mit einer Marionette in der Wirklichkeit?

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