(David Berger) Der „Deutsche Arbeitgeber Verband e.V.“ (DAV) ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Unternehmern und Entscheidungsträgern in unternehmerähnlichen Positionen (Vorstände und Aufsichtsräte) sowie Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Forschung und Politik.

Derzeit engagiert sich der Verband unter anderem im Zusammenhang mit der geplanten Verschärfung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hat dazu ein Gutachten vorgelegt, das eine Verschärfung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetztes (AGG) fordern soll.

Der Arbeitgeberverband wendet sich gegen diese Verschärfung, zunächst einmal aus eigener Interessenperspektive:

„Wir sehen in dieser Gesetzesverschärfung einen massiven Eingriff in die unternehmerische Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheit und einen faktischen Kontrahierungszwang für Arbeitgeber.“

Es gibt aber auch die Perspektive der Betroffenen. Dabei werden besonders häufig trans- und homosexuelle Arbeitnehmer von den Verfechtern einer Verschärfung des AGG ins Feld geführt. Ich selbst bereits war mehrmals von Fällen betroffen, in denen mir geraten wurde, mich auf das AGG zu berufen. Ich bin diesen Weg nicht gegangen. Warum?

Das erkläre ich in zwei Artikeln, zu denen mich der Präsident des Verbandes eingeladen hat und die auf dessen Internetseite erscheinen.

Der erste Beitrag ist bereits heute dort erschienen:

⇒  Hört endlich auf,  euch permanent als Opfer zu fühlen! 
Ein Plädoyer für Selbstverantwortung in der Schwulenbewegung

agv-bild

 

14 Kommentare

  1. Mein Arbeitskollege, schwul wie einst Ritter Kunigul, ist einer der wertvollsten Menschen die mich umgeben. Hilfsbereit, klug, ehrlich und humorvoll, ein Supertyp und Bild von einem Mann. Er ist wie er ist, einfach ein Kumpel, und das auf der Arbeit ebenso wie in der Freizeit. Wäre sogar mein Typ, wenn ich nicht…“Normalo“ wäre. Er lebt in einer eheähnlichen Gemeinschaft, sein Freund ist ebenso sympathisch.
    Ich mag ihn so wie er ist und könnte mir ihn nicht einmal mehr als „Normalo“ vorstellen, weil ich ihn nur so kenne wie er ist und immer war.
    Er lacht immer noch über meine alten Witze: z.B. nur der Homo wäscht den Slip mit OMO oder …der Schwule läßt die Arbeit ruh’n und zelebriert den Afternoon….usw.
    Natürlich schlägt er mit deftigem Humor zurück, wir wissen miteinander umzugehen, zollen uns gegenseitigen Respekt und Anerkennung, privat und oft wenn es im Job gut läuft.
    Was ihn für mich besonders auszeichnet aber ist die Tatsache, daß er sich niemals beklagt, mit seinem Schicksal hadert oder sich als verfolgtes, diskriminiertes Opfer seiner sexuellen Ausprägung betrachtet. Und genau das, neben einigen anderen, hier nicht genannten positiven Eigenschaften, macht ihn zum „Normalo“, zum Typen, Kumpel und Kollegen den ich so sehr schätze. Gern hätte ich ihn zum Bruder, wenn Gott es so gewollt hätte, egal ob als Homo oder Hetero.

  2. Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie schlimm es für Homosexuelle sein muss wenn sie von gleichgeschalteten Heteros wie vielen RotGrünen für deren Zwecke instrumentalisiert werden.

    Mir als Ultraliberalen interessiert es nicht die Bohne was mein Gegenüber für eine sexuelle Präferenz hat. Jeder kann und soll das machen was ihm lieb ist. Aber genau da hört es mit der Toleranz der Heuchler aus RotGrünSchwarzGelbLinks dann auch schon wieder auf.

    Die und ihre Medien können sich nicht vorstellen, dass die Toleranz der deutschen Bevölkerung gegenüber Homosexuellen schon weit höher ist als bei ihnen selbst.

  3. Manchmal sieht man Schiffe und denkt, die bräuchten keinen Hafen. Aber dann landen jene Piroggen in der CDU und stranden am DAV. Uns weiße Waale hier draußen freut unsere Einsamkeit und beruhigt, Muschelbauern in den restlichen Kuttern zu wissen. Schippern Sie wohl und Petri Heil -Mast und Schotbruch kann man Genicklosen ja nicht wünschen. Ich vermisse Sie wie auch immer zunehmend mehr!

  4. Der DAV hätte sich schon viel früher gegen Bevorzugung von Personengruppen (und damit Benachteiligung anderer Personengruppen) positionieren müssen. Den Satz „Frauen und Behinderte werden bevorzugt eingestellt“ in unseren Arbeitsverträgen 1984 fanden sowohl ich als auch mein gehbehinderter Kollege empörend, da weder unser Geschlecht noch unsere Laufstärke Einfluss auf unsere Tätigkeit hatten und mit diesem Satz unsere Qualifikation abgewertet wurde. In späteren Jahren war bei Vorstellungsgesprächen eine fachfremde „Frauenbeauftragte“ anwesend, die subtile persönliche Fragen stellte und wenn man darauf nicht einging, sich also nicht in eine Opferrolle drängen ließ, konnte man den Job vergessen. Später (es wurde immer witziger) begann eine Dame unser Vorstellungsgespräch mit den Worten: „Jetzt erzählen Sie mal, wie machen Sie das mit dem Stress mit Ihren Kindern“. Meine Antwort: „ich habe keinen Stress mit meinen Kindern“ war für mich nicht zielführend. Wenn der Irrsinn nicht zurückgefahren wird, dann wird eine Opferrolle für den Arbeitsbewerber zwingend.

  5. Ausgerechnet die Bergerin stellt sich auf die Seite der konservativen CDU-nahen Arbeitgeber um Schwulen alle Rechte abzusprechen. Ich kotze im Strahl …

    • ausgerechnet die schwule szene, die es versemmelt hat sich in der gesellschaft einzubringen weil sie in ihren steuerfinanzierten und nach aussen abgeschlossenen „communities“ isoliert vor sich hin gammeln konnte, ohne jemals auch nur den kleinen finger für die gesellschaftliche akzeptanz zu rühren, ausgerechnet dieser elitäre zirkel feiger hunde, die sich vor lauter angst einer wirklichen akzeptanz in der „normalen“ gesellschaft verweigert haben, hacken jetzt auf denen rum, die genug eier in der hose haben und hatten den diskurs mit der gesellschaft zu suchen und echte akzeptanz durch ehrlichen umgang auf augenhöhe mit der gesellschaft zu suchen.

      seht doch endlich ein, das euer weg einer elitären schwulen parallelgesellschaft gescheitert ist und lediglich die profiteure dieser subkultur reich gemacht haben.

      durch eure feigheit, sich mit der gesellschaft auseinanderzusetzen, gabe es keine breite akzeptanz von homosexualität in der gesellschaft. ihr habt es letztendlich zu verantworten, wenn die gesetzlich verordnete liberalität für minderheiten niemals in der gesellschaft angekommen ist und umgesetzt wurde.

      während ihr in eurer parallelwelt auf steuerzahlerkosten euch selbst gefeiert habt, habt ihr den anderen den unangenehmen job der akzeptanz in der welt der heteros überlassen.

      meine güte! und für diese eigenen versäumnisse und feigheit keift ihr jetzt genau die an, die für unsere akzeptanz in der gesellschaft wirklich gekämpft haben.

      ihr seid wirklich wahre helden!
      ihr lebt genauso in einer parallelwelt wie die meisten migranten!

      ihr seid in meinen augen ein erbärmlicher jammernder haufen, der sich freiwillig auf den scheiterhaufen stellt und auch noch selbst das brennmaterial ranschafft und anzündet!

      • Merkst Du, wie Deine Beschimpfungen schon homophob sind? Und so jemand dann als Chef oder Vermieter – da hätte ich ja ohne das AGG keinerlei Changse. Gut das es Politiker anders sehen

      • ach queeriban!

        dein nickname spricht wahrlich für sich! deine talibanöse intoleranz steht stellvertretend für deine ganze szene!

        kritisiert man euch, wird man gleich als homophob, selbsthasser oder einer anderen x-beliebigen pc-sprechblase konfrontiert. hast du denn kein sachliches argument gegen meine vorwürfe? muss es gleich wieder eine dieser unsäglichen und nichtssagenden lausprecher-worthülsen sein?

        wie wäre es noch mit ein paar rotgrünen wortgirlanden a´la volker becker (der mit den drogen und der arabischkurse für deutsche fordert)) , claudia roth (die die deutschland verecken lassen will) und renate künast (die ihr soziales gewissen immer zum wahlkampf erwachen lässt)?

        wenigstens ein paar halbwegs passende argumentationshülsen müssen diese steuerfinanzierten nullleister doch für ihre wähler produzieren.

        ich fürchte auf dem realen arbeitsmarkt jenseits von politik und sozialindustrie haben menschen wie du weder mit noch ohne agg eine chance. mit menschen wie dir bleibt das agg auch nur ein aufgeblasener popanz, der das gegenteil von dem bewirkt wofür er gedacht ist.

    • Dieses Statement zeigt die Dummheit eines gewissen Klientels – angefangen mit Bezeichnung „Bergerin“ – Herr Berger heißt nicht „Herr Bergerin“, mir ist auch nicht bekannt, dass die Arbeitgeberverbände homosexuellen Menschen irgendwelche Rechte absprechen! Ach so „Ich kotze im Strahl…“ ordne ich einem restringiertem Sprachcode des Schreibers zu!

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