(David Berger) Der „Deutsche Arbeitgeber Verband e.V.“ (DAV) ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Unternehmern und Entscheidungsträgern in unternehmerähnlichen Positionen (Vorstände und Aufsichtsräte) sowie Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Forschung und Politik.

Derzeit engagiert sich der Verband unter anderem im Zusammenhang mit der geplanten Verschärfung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hat dazu ein Gutachten vorgelegt, das eine Verschärfung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetztes (AGG) fordern soll.

Der Arbeitgeberverband wendet sich gegen diese Verschärfung, zunächst einmal aus eigener Interessenperspektive:

„Wir sehen in dieser Gesetzesverschärfung einen massiven Eingriff in die unternehmerische Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheit und einen faktischen Kontrahierungszwang für Arbeitgeber.“

Es gibt aber auch die Perspektive der Betroffenen. Dabei werden besonders häufig trans- und homosexuelle Arbeitnehmer von den Verfechtern einer Verschärfung des AGG ins Feld geführt. Ich selbst bereits war mehrmals von Fällen betroffen, in denen mir geraten wurde, mich auf das AGG zu berufen. Ich bin diesen Weg nicht gegangen. Warum?

Das erkläre ich in zwei Artikeln, zu denen mich der Präsident des Verbandes eingeladen hat und die auf dessen Internetseite erscheinen.

Der erste Beitrag ist bereits heute dort erschienen:

⇒  Hört endlich auf,  euch permanent als Opfer zu fühlen! 
Ein Plädoyer für Selbstverantwortung in der Schwulenbewegung

agv-bild

 

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[…] haben wir davon, wenn die Regierung Antidiskrimierungsgesetze erlässt, ihre besonderen Schützlinge uns aber jetzt schon in den deutschen Großstädten halb […]

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[…] haben wir davon, wenn die Regierung Antidiskrimierungsgesetze erlässt, ihre besonderen Schützlinge uns aber jetzt schon in den deutschen Großstädten halb […]

Hans Adler
Gast
Hans Adler

Mein Arbeitskollege, schwul wie einst Ritter Kunigul, ist einer der wertvollsten Menschen die mich umgeben. Hilfsbereit, klug, ehrlich und humorvoll, ein Supertyp und Bild von einem Mann. Er ist wie er ist, einfach ein Kumpel, und das auf der Arbeit ebenso wie in der Freizeit. Wäre sogar mein Typ, wenn ich nicht…“Normalo“ wäre. Er lebt in einer eheähnlichen Gemeinschaft, sein Freund ist ebenso sympathisch. Ich mag ihn so wie er ist und könnte mir ihn nicht einmal mehr als „Normalo“ vorstellen, weil ich ihn nur so kenne wie er ist und immer war. Er lacht immer noch über meine alten… Mehr lesen »

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[…] Antidiskriminierungsgesetzgebung funktioniert bei Transsexuellen meistens nicht, weil sie mehr auf zahlenmäßig größere, wie etwa […]

Ilario
Gast
Ilario

Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie schlimm es für Homosexuelle sein muss wenn sie von gleichgeschalteten Heteros wie vielen RotGrünen für deren Zwecke instrumentalisiert werden.

Mir als Ultraliberalen interessiert es nicht die Bohne was mein Gegenüber für eine sexuelle Präferenz hat. Jeder kann und soll das machen was ihm lieb ist. Aber genau da hört es mit der Toleranz der Heuchler aus RotGrünSchwarzGelbLinks dann auch schon wieder auf.

Die und ihre Medien können sich nicht vorstellen, dass die Toleranz der deutschen Bevölkerung gegenüber Homosexuellen schon weit höher ist als bei ihnen selbst.

Ralf Strässer
Gast
Ralf Strässer

Manchmal sieht man Schiffe und denkt, die bräuchten keinen Hafen. Aber dann landen jene Piroggen in der CDU und stranden am DAV. Uns weiße Waale hier draußen freut unsere Einsamkeit und beruhigt, Muschelbauern in den restlichen Kuttern zu wissen. Schippern Sie wohl und Petri Heil -Mast und Schotbruch kann man Genicklosen ja nicht wünschen. Ich vermisse Sie wie auch immer zunehmend mehr!

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[…] über Homosexuelle: Bitte stellt uns nicht unter Naturschutz! — philosophia perennis […]

gästin
Gast
gästin

Der DAV hätte sich schon viel früher gegen Bevorzugung von Personengruppen (und damit Benachteiligung anderer Personengruppen) positionieren müssen. Den Satz „Frauen und Behinderte werden bevorzugt eingestellt“ in unseren Arbeitsverträgen 1984 fanden sowohl ich als auch mein gehbehinderter Kollege empörend, da weder unser Geschlecht noch unsere Laufstärke Einfluss auf unsere Tätigkeit hatten und mit diesem Satz unsere Qualifikation abgewertet wurde. In späteren Jahren war bei Vorstellungsgesprächen eine fachfremde „Frauenbeauftragte“ anwesend, die subtile persönliche Fragen stellte und wenn man darauf nicht einging, sich also nicht in eine Opferrolle drängen ließ, konnte man den Job vergessen. Später (es wurde immer witziger) begann eine… Mehr lesen »

Queeriban
Gast
Queeriban

Ausgerechnet die Bergerin stellt sich auf die Seite der konservativen CDU-nahen Arbeitgeber um Schwulen alle Rechte abzusprechen. Ich kotze im Strahl …