Die derzeit vom Dienst beurlaubte muslimische Religionslehrerin Lamya Kaddor hat die bekannten Journalisten Henryk M. Broder und Roland Tichy im ZDF-Morgenmagazin beschuldigt, für die Hasskampagne, die sie derzeit erlebe, mit verantwortlich zu sein.

Kaddor wurde dadurch bekannt, dass die Medien angestrengt nach einer halbwegs sympathischen, ansatzweise liberalen Sprecherin der Muslime in Deutschland suchten und dann auf die auf den ersten Blick eher gemütlich-knuddelig wirkende Lehrerin zurückgriffen.

Schon seit längerem versucht nun die Hauptschullehrerin mit syrisch-islamischem Migrationshintergrund, uns den angeblich liberalen, moderaten Islam in den Talkshows des öffentlich rechtlichen Rundfunks schmackhaft zu machen.

Auf Zeit-Online holte sie dann noch ein Stückchen weiter aus und behauptete:

„Vermeintlich konservative Intellektuelle, die sich entweder dem rechten Rand anbiedern wollen oder selbst völkisches Gedankengut pflegen, tragen eine Mitschuld am Hass auf mich und viele andere!“

Tichy und Broder ließen sich als altgediente Journalisten aber nicht von den Viktimisierungsstrategien der Lehrerin beeindrucken. Tichy dazu:

„Diese Verrohung der Sitten rührt auch von dem unerträglichen Auftreten, den Beschimpfungen und Verleumdungen her, die Frau Kaddor gegen jeden ausstößt, der wagt, sie zu kritisieren. Diese Hetze ist wirklich unerträglich und die Absicht klar: Eine Sprach-Täterin verkauft sich als Opfer, um sich gegen sachliche Kritik zu immunisieren.“

Gleichzeitig wies er auch auf ihr „Geldgebaren und ihren fragwürdigen Verein“ hin und beschuldigte sie, „rassistische Thesen“ zu vertreten.

Broder hielt sich kürzer, indem er der konservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ auf Anfrage hin sagte:

Frau Kaddor habe „einen an der Klatsche“.  – „Sapienti sat“ sagt der Lateiner in solchen Fällen: „Es ist keine weitere Erläuterung notwendig“.

Foto: © Raimond Spekking, via Wikimedia Commons

„Sie, Frau Kaddor, kriminalisieren Kritik so wie islamische Fundamentalisten Karikaturisten kriminalisieren! Ich hoffe inständig, dass Sie diese Verteufelung von Kritik, die das Fundament des aufgeklärten Europas und die Stütze der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ist, nicht an ihre Schülerinnen und Schüler weitergeben. Dann nämlich wundert es mich nicht, dass unter Ihren Schülern bereits fünf für den Dschihad nach Syrien gezogen sind.“  

Gerd Buurmann 

 

 

13 Kommentare

  1. In Deutschlands Schulen ist man nicht einmal in der Lage, den christlichen Glauben neutral – ohne selbstgebastelte katholische Religion – zu unterrichten. Wie soll es dann mit dem Islam funktionieren, den „Lehrkräfte“ als „friedliche Religion“ erklären werden/müssen. Ohne auf die vielseitigen Widersprüche zur Bibel hinzuweisen. So verkauft man Kinder für dumm, genauso wie beim Thema Evolution.

  2. Auf den PUNKT gebracht: Wir alle sind Zeitzeugen eines historischen Ereignisses: Wir erleben einen SCHWERKRIMINELLEN AKT der verantwortlichen Systempolitiker, unterstützt durch den medialen Komplex in Form eines – kalten – PUTSCHES, dessen Ziel die Islamisierung dieses Landes und damit die ABSCHAFFUNG der bestehenden verfassungsmäßigen Grundordnung zu Lasten der Bürger ist.

  3. Das Problem ist nur: Der Islam den sie als angeblicher Verband vertritt ist lediglich ihre ureigene Interpretation des Islam. Sie findet weder bei westlichen noch muslimisch geprägten Gelehrten Anklang mit ihrer Idee des Islam.

  4. Nach dem 9/11 habe ich mich durch den Koran durchgeqält. Allein die 178 Verse der 4. Sure
    „die Frau“ sind für jeden normal denkenden Europäer eine Zumutung. Es ist nur der Unkennt- nis aus Desinteresse geschuldet, dass solche Figuren wie L. Kaddor mit ihrer Umgebung noch Vabanque spielen können. Der Koran ist das “ direkte Wort Gottes von allem Anfang an !“ Da gibt es für einen Muslim gar nichts zu verhandeln. Er hat sich dem voll zu unterwerfen ! Er hat andere dem zu unterwerfen ! Schluss mit dem lügnerischen Blödsinn eines aufgeklärten, refor-mierbaren Islam. Mohammed hat sich zum Feinde aller (!) anderen bereits um 600 n. Chr. selbst erklärt … und so soll es meinetwegen bleiben. Der Islam ist grundsätzlich politisch. Er wurde dadurch faschistisch. Sollen sie mich doch Kuffar nennen. Ein Dhimmy (ihr Haussklave) werde ich nicht werden. Mein durch Generationen geschaffenes Eigentum, worauf sie es klar abgesehen haben, kriegen sie ebenfalls nicht. Sie kommen nun aus ihren kaputten Ländern. Imame haben sie mit Versprechen in Bewegung gesetzt, zur Neulandnahme. Wer den Koran las, weiß was kommt. Von Scharia und Hadithe ganz zu schweigen.

  5. Frau Kaddor lebt vor allem sehr gut von den Dingen und dem System einer NICHT zielgerichteten Integrations-Industrie, so wie diese leider mit Projekten, Beauftragten, die ohnehin immer nur die, die sich angesprochen fühlen und generell interessiert sind, ansprechen, installiert wurde.
    Trotzdem seit Jahren doch etliche Millionen in diese Dinge flossen, redet sie dabei von Bringschuld Deutschlands.

    Dann wurde jahrelang gefordert, dass es deutschsprachigen Islam Unterricht geben soll, damit eben aufkommende und vermehrte Integrationsprobleme vermindert und verhindert werden könnten. Tja und dann radikalisieren sich ausgerechnet Schüler eines solchen von Frau Kaddor gegebenen Unterrichts. Das kann man ihr natürlich nicht 1:1 anlasten, denn solch ein Unterricht ist nur eine Anregung und ein Tropfen auf dem heißen Stein – UND: wenn man sich im Internet einige Ausschnitte von Frau Kaddors anschaut, läuft es einem schon angesichts der wirklich nicht nachvollziehbaren Realitätsverweigerung kalt über den Rücken.

    Zudem dann blöd, wenn es kritische andere Stimmen gibt wie die von Nuray Çeşme, die in einem gerade veröffentlichten Buch beschreibt, wie Integration auch ohne große Aufwendungen der Aufnahmegesellschaft funktionieren kann.

    Frau Kaddor kommt mir in ihrer ganzen Mentalität vor wie die alten Klageweiber.
    Während früher das Klagen zur Trauerbewältigung verarbeitendes Psycho-Muster war, ist es bei Frau Kaddor eines, dass ihr das sehr beqeueme Leben in einem System sichert.
    Entsprechend wurde sie auch überall in Ard und Zdf als Expertin hofiert, dabei hätten andere Menschen aus diesem Bereich wie Frau Ates, die Herren Mansour oder Abdel-Samad wesentlich Erleuchtenderes beizutragen gehabt – aber eben auch mit der kritischen und selbstkritischen Konnotation dabei, die einer Frau Kaddor mit ihrer hohen-dauer-leidend wirkenden Stimme so komplett fehlt.

  6. Zu Lamya Kaddor
    Recht eigentlich wären weitere Kommentare zu Lamya Kaddor komplett überflüssig: Gert Buurmann hat in seinem exzellent formulierten offenen Brief alles angesprochen, was zum Thema zu sagen wäre. Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen. Aber vielleicht das: Pöbeleien bis hin zu Morddrohungen gehören inzwischen beinahe schon zum umgangssprachlichen Ton im Internet (was traurig genug ist), so dass Frau Kaddors Problem nicht mal den sogenannten Leitmedien (mit Ausnahme des DLF), die sich ja ansonsten mit Wollust auf jede vermeintliche Gefahr von Rechts stürzen, auch nur eine 3 Zeilen – Meldung wert war;
    Selbst die linke Reichsfernsehkammer – Entschuldigung, 3 Sat Kulturzeit – fand keine solidarischen Worte für die „deutsche Verfassungspatriotin mit syrischen Wurzeln“ (so bezeichnet sie sich selbst!) und wackere Kämpferin für eine liberale Islamisierung unserer Gesellschaft, auch Anne Will stellte aus aktuellem Anlass ihre Sendung nicht um – das dürfte Kaddor vielleicht mehr getroffen und beunruhigt haben, als die Morddrohungen selbst. Immerhin ist sie jetzt aber in prominenter Gesellschaft: Sabatina, Hamed, Salman, die kleine Malala… wir wollen aber nicht zynisch werden.
    Ich hätte allerdings einen Vorschlag, wie sie ihren einjährigen Urlaub vom Lehramt sinnvoll nutzen könnte. Wie wär´s mit so etwas wie einer Missionarsreise in die islamischen Staaten (Saudi – Arabien, Iran etc. – es muss ja nicht gleich IS – Gebiet sein, das ist Todenhöfers Spielwiese), die ja bis auf wenige Ausnahmen aufgrund mangelnder Rechtstaatlichkeit, religiös verordneter Frauendiskriminierung und was sonst noch zu einer ordentlichen Despotie gehört, nicht unwesentlich zu den westlichen Vorurteilen gegenüber dem Islam beitragen. Dort könnte sie dann die Herrscher, Mullahs und den Rest islamischer Geistlicher darüber aufklären, dass sie alle den Koran noch nicht richtig begriffen haben, und das ihre Politik nichts mit dem Islam, der ja eine Religion der Barmherzigkeit und des Friedens ist, zu tun hat … es wäre spannend zu wissen, wie weit sie auf ihrer Reise käme bzw. nach welchem Freitagsgebet man ihr den Hintern versohlen würde. Immerhin dürfte ihr dann das Mitgefühl säkularer bis ungläubiger Nicht – Muslime sicherer sein, als das ihrer Brüder und Schwestern im islamischen Geiste.

    Uwe Hofmann

  7. Bravo, Herr Berger! Sie haben ein sicheres Gespür für die aktuellen Themen und Ihre dezente, aber dennoch luzide Art ist eine wahre Wohltat. Gerade in diesen Zeiten, wo genau das beides gebraucht wird.

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