(David Berger) In Bad Säckingen wurde ein Film über Homosexualität aus dem Programm der „multikulturellen Woche“ geworfen. Der Grund: Die türkisch-islamische Gemeinde möchte den Film dort nicht haben.

„Multikulti“ ist toll, heißt das nahezu einstimmige Bekenntnis von Rot-Grün nach wie vor. Doch dass die Vielfaltsprediger meistens für Einfalt stehen, Multikulti das Einfallstor für eine vom Islam geprägte Monokultur wurde, wollen sie nach wie vor nicht so richtig wahrhaben.

Dabei zeigt sich das auf unübersehbare Weise derzeit in Bad Säckingen.

Dort hat der multikulturelle Beirat Bad Säckingen einen schwulen Film kurzerhand aus dem Programm der „multikulturellen Woche“ gestrichen. Der Grund: Die türkisch-islamische Gemeinde hatte im Falle der Filmvorführung mit dem Ausstieg aus der Veranstaltungsreihe gedroht.

Auf Nachfrage des „Südkurier“ bestätigte der Vertreter der Islam-Gemeinde das klare Nein seiner Gruppierung zu dem Gay-Film, der auf einer interkulturellen Woche nichts zu suchen habe.

Das Thema Homosexualität sei für den Islam „ein kritischer Punkt“ – er erwarte gerade deshalb, dass für einen film zu dem Thema zuvor das Einverständnis der Gruppe eingeholt werde.

Nun hat der Beirat den Film kurzerhand aus dem Programm geworfen, obwohl die Flyer auf Kosten der Stadt bereits gedruckt sind und nun wieder eingestampft werden müssen.

Der Bürgermeister und der Jugendamtsleiter der Stadt finden zwar, dass der Film gut zum Thema der Woche gepasst hätte. Aber nach dem Lesen des Beitrags im Südkurier gewinnt man den Eindruck, dass der Mut fehlt, gegen die Entscheidung der türkisch-islamischen Gemeinden anzugehen.

Nicht einmal das Argument des Jugendamtsleiters, dass es bei dem Film schließlich auch um das Thema Flucht ginge, überzeugte die strengen Wächter der Moral in Bad Säckingen.

Foto: (c) By Mm.Toronto (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

motto-islam-appeasement

26 Kommentare

  1. Komisch, wie immer von Dr. Berger, dass die Vorbehalte und der Entscheid, „Out of the Dark“ aus dem Programm zu nehmen, von Herrn Oelschlegl befürwortet wurden, da sich nämlich auch die christliche Gruppe des Beirats gegen das Thema Homosexualität sperrt. Das Thema sei laut Südkurier „nicht ausreichend diskutiert“ worden und passe nicht „in den Kernpunkt Integration“ der interkulturellen Themenwoche.

  2. Die Multikulti-Gesellschaft besteht doch tiefgreifend aus einer Unterwürfigkeit, einer Devotheit gegenüber dem Islam. Dabei werden die Rechte und Ansprüche der eigenen Klientel gerne gekappt. Schwule werden da bald nicht mehr willkommen sein aber es gibt auch zuwenig Gegenwehr. Den Inititatoren dieses Festivals sollte gehörig der Kopf gewaschen werden, so leicht Ausländer eines verkommenen Glaubens Einheimischen gegenüber zu bevorteilen.

  3. Das ist natürlich ein echter Skandal! Er entlarvt die GRÜNE und ROTE Integrationspolitik als das was sie ist – gescheitert! Integration ohne Assimilation ist ein Irrweg. Die Werte einer freien und aufgeklärten Gesellschaft sind unverhandelbar. Wer diese Werte nicht teilt, den sollten wir auch nicht versuchen zwanghaft und mit „missionarischem Eifer“ zu integrieren, indem wir ihm beispielsweise aufgrund der verfassungsrechtlich gebotenen Religionsfreiheit, falsche Rückzugsmöglichkeiten bieten die es ihm erlauben, sich nicht mit unseren Werten auseinandersetzen zu müssen, was am Ende unweigerlich in die unerwünschten „Parallelgesellschaften“ führt. Solche Zuwanderung sollten wir im Interesse aller Bürger dieses Landes, von vorne herein unterbinden, bzw. minimieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Torsten Ilg
    Kommunalpolitiker der FREIEN WÄHLER in Köln.

    • Wie soll eine Integration möglich sein? Die ersten sieben Lebensjahre sind in der Prägung des Gehirns bedeutend. Die Flüchtlinge sind doch meistens älter und in anderen Kulturkreisen aufgewachsen. Die Mehrheit der Deutschen hat das 7. Lebensjahr doch auch überschritten. Wie soll eine Kommunikation möglich sein? Kommunikation im Leben ist das A & O, denn der Sender hat über den Empfänger ein realistisches Ziel. Das ist aber nur möglich, wenn eine Affinität (Resonanz, Liebe usw.) vorhanden ist. Wenn die Affinität zum Gegenüber fehlt, dann ist eine Kommunikation gar nicht möglich und das Ziel von vornherein zum Scheitern verurteilt. Die Integration ist dann nur noch mit Repressionen und Gewalt möglich. Das ist ein Desaster für alle Beteiligten!

  4. […] In Bad Säckingen wurde ein Film über Homosexualität aus dem Programm der „multikulturellen Woche“ geworfen. Der Grund: Die türkisch-islamische Gemeinde möchte den Film dort nicht haben. „Multikulti“ ist toll, heißt das nahezu einstimmige Bekenntnis von Rot-Grün nach wie vor. Doch dass die Vielfaltsprediger meistens für Einfalt stehen, Multikulti das Einfallstor für eine vom Islam geprägte Monokultur wurde, wollen sie nach wie vor nicht so richtig wahrhaben. Dabei zeigt sich das auf unübersehbare Weise derzeit in Bad Säckingen. weiter bei Philosophia Perennis […]

  5. Die hier lebende türkische Gemeinde kam nicht per Flucht nach Deutschland, sondern als Gastarbeiter. Und Gäste dürfen jederzeit gern wieder gehen. Janz einfache Sache.
    Ach ja … Frau Merkel und ihre Gefolgsleute wie Sigmar Gabriel, Wolfgang Schäuble, Heiko Maas usw. dürfen auch mal endlich gehen … und sei es nur, um das Büro für immer zu verlassen.

  6. ..ich bin echt entsetzt über den eben gelesenen Artikel.Sind wir deutschen nun bereits die Sklafen unseres Tuns???Diese Mosleme oder ähnliche wurden von uns in ihrer Not auf genommen und dafür sollten sie dankbar sein und nicht uns vor schreiben was wir sehen oder tuhn oder gar hören.Wir machen in unserem Land immer noch das was uns gefällt…

  7. deutschland braucht dringend einen offensiven liberalismus. d.h., freiheitsrechte werden sowohl gewährt, wie auch EINGEFORDERT: Mit 14 Jahren muss jeder/jede dieses Alters -sowie seine/ihre Erziehungsberechtigten – ein Dokument unterschreiben, dass die Religionsfreiheit -d.h., in erster Linie die Religionswahlfreiheit – vollständig akzeptiert wird. Mit 18 muss der nun Volljährige durch Unterschrift sich verpflichten, die Menschen- und Bürgerrechte des Grundgesetzes und der Europäischen Union vorbehltlos zu akzeptieren. Bei Verweigerung erfolgt bei Fremdstaatsbürgerschaft Ausweisung , weil diese Person verfassungswidrig lebt/ agiert – ansonsten Gefängnis, bei Fortsetzung der Unterschriftverweigerung/ bzw. bei Agierem gegen Persönlichkeits- und individuelle Freiheitsrechte : weitere Haftstrafen. Die freiheitliche Ordnung muss wehrhaft werden! Keine Toleranz der Intoleranz! Ich fordere die WEHRHAFTE Demokratie! Religiöse Faschisten : raus aus Europa – oder in den Knast!

    • Klar gefällt mir der Ansatz, obgleich das Zwanghafte in unserem fortgeschrittenen Humanismus nix zu suchen hat, bzw. überflüssig war, bis die Hottentotten hier einfielen und nun ist eh alles zu spät, oder?

  8. Unglaublich – und da warnen die Homosexuellenverbände und ihre rotgrünen Dienstherren dauernd vor der AfD – haben die nicht kapiert, dass die AfD vor diesem Hintergrund die homofreundlichste Partei ist? Hat Herr Berger es mit seinem Eintritt in die CDU nicht verstanden?

  9. ..da scheiß ich auf MultiKulti, wenn islamische Vereine bestimmen wollen was bei uns gezeigt wird !
    Der Islam hat Deutschland bereits in der Hand und da wundert man siche, wenn…..

    • Vor 25 Jahren erlebte ich,wie eine Kunstgalerie im Wedding erst vom muslMob zerstört und dann geschlossen wurde, weil ihnen das Programm missfiel, sie schrieen Berlin sei eine muslimische Stadt. Damals dachte ich die spinnen, aber sie behielten Recht. Später wurde aus Angst Neuenfels Idomeneo Inszenierung abgesetzt u.v.m. Das ständig muslGewalt geg. Schwule ausgeübt wird, scheint nicht mal die Verbände zu stören und lenken das Augenmerk auf Skins, die mir diesbez. nie auffielen u.s.w. Von Beck und Roth ganz zu schweigen, gruselig wie CDU

  10. ein weiteres indiz!

    die gesellschaft hat gewählt: multikulti bedeutet ausschliesslich islam, islam bedeutet patriarchale strukturen und gesellschaftsmodelle.

    da passen eben homosexuelle genausowenig, wie gleichberechtigte frauen. stattdessen wird bald die viel- und kinderehe zugunsten der männer einzug halten, und die frauen haben im haushalt, im bett und zur kurzweil der männer zu dienen.

    houllebecq hat recht.

    der islam in europa wird deshalb einzug halten, weil er den männern sehr entgegenkommt. dafür opfert man doch gerne die rechte von frauen und minderheiten. wer jammert schon wegen ein paar nervigen emanzen und ein paar doofen schwuchteln? wer wird die vermissen angesichts der versprochenen 100 huris…….

    und mal ganz realistisch, welcher mann würde angesichts dieser vorteile nicht liebend gerne und ohne weiters nachzudenken, zum islam konvertieren?

    auf der anderen seite:

    der islam besteht aus vielen verschiedenen richtungen, die sich bis aufs blut bekämpfen. insofern erinnert der islam (im übrigen genau so wie die politische linke) an einen riesigen gärenden hefeteig, der, sobald er seinen zucker in blähende gase umgesetzt hat, in sich zusammenfällt, als fade brühe auseinanderläuft und im gulli der geschichte verschwinden mag…..

    und dabei besteht der islam, wie jede andere religion auch, aus durchaus brauchbaren zutaten. nur die verarbeitung und der umgang mit mehl, zucker und hefe werden seinen gang in die bedeutungslosigkeit herbeiführen; früher oder später….

      • sie sind ja mal trollig!

        ich habe ein hassproblem auf männer? stimmt, ich werd mich wohl bei heiko und den stasinetten wegen hate-speech selbst anzeigen müssen;-))))

        wie kommen sie denn darauf? ich bin selbst ein mann und ich habe männer immer geliebt, ich habe ein problem mit religionen die frauen, minderheiten und anderen religionen haben.

        kurzum: ich hab ein problem mit intoleranten religiösen fanatikern.

    • Dass die homosexuellen Szene so krass kontrolliert wird, liegt anscheinend wirklich an den patriarchalen Strukturen. Es geht da um Macht über die Frauen. Homosexuelle Männer interessieren sich bekanntlich nicht für Frauen, deshalb dürfen sie wahrscheinlich nur begrenzte Macht haben und in der Minderheit existieren.

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