Gastbeitrag von Michael M. Schwarzer

Es ist der pure, der widerliche, der extrem bedrohliche und mittlerweile immer unverblümtere Hass, der durch die sog. „sozialen Medien“ kriecht. Speziell bei Facebook und Twitter.

Man kann ihn sehen, denn er versteckt sich nicht. Man kann ihn lesen, hören, fast schon riechen. Er kommt von denen, die wir nicht benennen dürfen, es sei denn, wir sagen „Islamisten“ – obwohl sie doch so harmlos aussehen mit ihren kindlichen Gesichtern und den modischen Kopftüchern auf ihren Profilbildern. Und er kommt von grünen, linken Hetzern, die sich „Aktivisten“ nennen oder, perverserweise und fast schon lustig, „Antifaschisten“.

Sie schreien ihre Gewaltphantasien und ihren gurgelnden Hass auf alles, das die Werte dieses Landes ausmacht, kreischend hinaus. Und ihre Tötungsabsichten, ihre Morddrohungen gegen jene, die diese Werte leben und bewahren wollen.

Deren Statements klingen anders. Mahnend, erklärend, verzweifelt, hinweisend, flehend, informierend, verständnislos. Manchmal auch ironisch, wütend, beißend, sarkastisch, hilflos. Es handelt sich um besonnene Menschen, reflektiert, gebildet, nachdenklich. Auffallend viele Journalisten, die sich dem Druck der meinungsdiktierenden Medienkonzerne durch Selbstständigkeit entzogen haben. Der schlimmste Vorwurf, den man ihnen machen kann, ist der Mut, sich der vorgegebenen Moralattitüde entgegenzustellen. Die, nebenbei bemerkt, himmelschreiend amoralisch ist.

In einer für einen Rechtsstaat beispiellosen Aktion wird nun gegen diese Leute vorgegangen. Unverschleiert mit tätlicher Hilfe einer Fachkraft, die bestens dafür ausgebildet ist und in einem anderen Regime solche Säuberungen unliebsamer Meinungen und deren Urheber über viele Jahre bereits durchgeführt hat.

Anetta Kahane ist – so jedenfalls entnehmen wir es Wikipedia – eine deutsche Journalistin und Menschenrechtsaktivistin. Menschenrechtsaktivistin? Ja, in etwa gleichem Maße wie der türkische Präsident Schwulenaktivist genannt werden muss. Aber sie ist nicht allein. Tatkräftigen Beistand in ihrer gemeinnützigen (!) Amadeu Antonio Stiftung erhält sie von Julia Schramm, einer Alt-Piratin mit dem offenkundigen Lebenszweck, neben sich selbst vor allem Hass zu verbreiten. „Mehr Volkstod wagen!“ ist eine ihrer Twitterblüten.

Julia ... Hatespeechbeauftragte

Und diese Menschenrechtsaktivisten haben sich nun aufgemacht, an der Spitze eines ganzen Heeres von Helfershelfern und der großzügigen Unterstützung des Gottvaters der deutschen Justiz, Jagd zu machen auf die, die der Regierungsdoktrin widersprechen, Hintergründe recherchieren und gar unerwünschtes Zeugnis ablegen wider den Glauben des Friedens. Infam deklariert als Kampf „gegen Rechts“.

Opfer sind u.a. Freunde von mir, die alles sind, nur nicht rechts. Schon gar nicht rechtsaußen. Als Positionsbeschreibung wäre so etwas wie liberal-modern-wertkonservativ-pragmatisch-systemkritisch am ehesten passend. Und einige von ihnen sind als Ex-Muslime durchaus deutlich in Zustandsbeschreibung und Wortwahl, aber niemals, nie nie niemals, rufen sie zu Gewalt, in welcher Form auch immer, auf. 

Doch werden sie – und ich bin einfach nur fassungslos darob – als „rechtsextrem“ gebrandmarkt. Und gnadenlos verfolgt und gesperrt. Zunächst werden ihre Seiten nur lahmgelegt, dann für 30 Tage inaktiv gestellt, zum Schluss droht komplette Verbannung.

Hier eine (vorläufige) Liste solcher Menschen, die gesperrt wurden, zur Zeit sind oder denen eine Sperrung droht:

* Anabel Schunke

* Imad Karim

* Dr. David Berger

* Markus Hibbeler

* Ronai Chaker

* Alexander Maiwald

* Cahit Kaya

Ich möchte nochmals ausdrücklich betonen, dass das schlimmste Vergehen dieser Personen eine kritische Haltung gegenüber Regierungs-Dogmen war oder ist. Und gegen die vorbehaltlose Toleranz gegenüber einer Ideologie, die sich hinter Religionsfreiheit versteckt, deren Gewaltpotential gleichwohl augenfällig ist.

Ihre Verfolgung ist pure Willkür und kaum verhohlene Meinungsunterdrückung. Zensur reinsten Wassers. Während die hasserfüllten Aufrufe zu Mord und Totschlag wie eingangs beschrieben in keinster Weise behelligt werden: die Deutschlandgegner, die Schwulenhasser, die Antisemiten und die linken Traumtänzer können machen, was sie wollen, sagen, was sie wollen, uns kollektiv den Tod wünschen. Und ihn uns androhen.

Vor diesem Hintergrund möchte ich auf diesem Wege ankündigen, dass ich mich auf Facebook nicht mehr offensiv zu tagespolitischen, gesellschaftlichen und/oder religiösen Themen äußern werde. Auch werde ich sämtliche Postings der Vergangenheit in Kürze auf „privat“ stellen.

Was auf den ersten Blick nach Kapitulation oder Einknicken aussieht, ist in Wahrheit meiner parteipolitischen Arbeit geschuldet. Eine Facebook-Sperre würde mir dabei nämlich enorm schaden. Doch um uns allen die bereits geraubte und aller Wahrscheinlichkeit nach weiter abnehmende Freiheit wiederzugeben, müssen diejenigen politischen Kräfte aktiv und stark bleiben, denen als einzige eine tatsächliche Wende gelingen kann.

Ich werde allerdings einen Alternativ-Account anlegen und damit in all den Gruppen und Foren, in denen ich Mitglied bin, wie bisher Unterstützung durch Meinungsäußerung leisten.

Zumindest solange, bis auch mich das Schicksal in Form von faschistoider Meinungsdiktatur endgültig ereilt.

 

Fotos: (1) © Raimond Spekking / , via Wikimedia Commons(2) (c) Facebook

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Martin Kroll
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Martin Kroll

en Haß gibt es in Deutschland schon seit mindestens 1988. Als ich vor beginn meines Studiums in der Gastronomie anfing zu arbeiten, fiel einem damals schon auf, wie verbittert viele Deutsche schon damals über die Poltik sich haßerfüllt geäußert haben, Facebook und Co. machen nur sichtbar , was schon damals inder deutschen gesellschaft vorhanden war. Das kann man auch daran erkennen, daß schon damals bei Bundesligaspielen immer wieder gewaltätige Ausschreitungen zu beobachten waren. Im übrigen ist das Auffahren auf den Vordermann mit 220 km/h auf der linken spur der Autobahn auch eine Form von Hate-speech. Und die ist im schlimmsten… Mehr lesen »

Martin Kroll
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Martin Kroll

Es wird nicht mehr lange dauern, und der erste Deutsche wird in Amerika um politisches Asyl bitten , Vielleicht wachen dann einige Leute auf. Wenn ich es mir leisten könnte, wäre ich es. Nur , da mein Vater Isländer ist, würde ein halbwegs intelligenter Immigration Officer unverblümt mitteilen, ich solle doch nach Island gehen, Könnte ich mir das leisten , hätte ich das schon getan. Dagur Sigurdsson, der isländische Trainer der deutschen Handballnationalmannschaft, hat seinen Vertrag mit dem DHB auch vorzeitig aufgelöst. Ihm wurde Deutschland wohl auch zu „demokratisch“

keddy1992
Gast
keddy1992

Hat dies auf Udos Blog rebloggt.

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[…] auf die Genderideologen in der Verwaltung handelt, blieb das Gerücht, dass Ex-Stasi-Frau Kahane von der Amadeu-Antonio-Stiftung gebeten wurde, eine eigene Sprachpolizei nach Flensburg zu entsenden, […]

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[…] Begriffs besonders auch durch die eng mit dem Justizministerium bzw. Heiko Maas zusammenarbeitende Amadeu-Antonio-Stiftung ein. Und stellt überzeugend […]

Dr. Rainer Marchionini
Gast
Dr. Rainer Marchionini

Artikel 5 Grundgesetz

Aktuell

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Grundgesetz
der Bundesrepublik Deutschland (Volltext)

Anita
Gast
Anita

Interessant in diesem Zusammenhang auch der Fall Milo Yiannopoulos, der gerade bei Twitter gesperrt wurde (300 000 Follower) und nun juristisch vorgeht. Auch Akif Pinrincci wehrt sich in der Regel mithilfe seines Anwalts. Das ist wahrscheinlich der beste Weg, denn noch gibt es laut GG bzw. amerik. Verfassg. das Grundrecht auf Meinungs- und Redefreiheit. Zudem schmerzt es die Firmen, weil eventuelle Werbeeinnahmen verloren gehen.

Markus Pfeil
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Markus Pfeil

Wenn Bilder mehr sagen als 1000 Worte. Geisterbahn!!!

monikavogt
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monikavogt

An die Verfasserin
Ich als normaler Bürger einer deutschen GmbH, sehe es nicht als Hass und Hetze. Die Wirklichkeit lieget in der verlogenen Politik unserer Kanzlerin und Ihren treuen Gefolge, es werden nur halbe Wahrheiten in den Medien wiedergegeben. Bis jetzt waren unsere lieben Imigranten oder Islamisten, wenn sie eine Straftat begingen immer TRaumatisiert oder in Psyschatricher Behandlung. Wo sind die Fachkräfte, von welchen immer gesprochen wird?? Die einzigen Fachkräfte, welche im Land sind, sind Terroristen.
DEUTSCHLAND DEN DEUTSCHEN
Ich gehöre keiner Partei weder Rechts noch Links an.
Die Diktatur in Deutschland lässt grüssen.

Tomasz
Gast
Tomasz

Ist diese Julia Schramm eigentlich noch immer in ihrem Job? Und wenn ja, warum sorgt man nicht dafür, daß sie entfernt wird. Von unseren Steuern bezahlte Hetzerinnen und Hassrednerinnen, die uns politische Korrektheit beibringen wollen? Lächerlich! Verjagt sie mit Schimpf und Schande! Raus!

Detlef Wengel
Gast
Detlef Wengel

Ein ungeschminktes Bild der derzeitigen Zustände. Und auch ein ungeschminktes Bild der ewigen MfS-Gesinnung. Möge uns diese Person bald auf dem Wege des natürlichen menschlichen Zersetzungsprozesses verlassen. Je eher, desto besser.
Ich habe das Wirken dieser Personen in der DDR am eigenen Leib spüren müssen, habe dafür mit jahrelanger Haft „büssen“ müssen und jetzt werden uns wieder solche Personen vor die Nase gesetzt und können weiterhin in altbewährter Weise – wie in den goldenen Zeiten der Zersetzung – schalten und walten. Wir haben 1989 Fehler gemacht – ich bewundere immer noch das rumänische Volk!

Brigitte Eger-Kahleis
Gast
Brigitte Eger-Kahleis

Es gibt keine Möglichkeit der freien Meinungsäußerung mehr in Deutschland,
alles ist manipuliert und gesteuert.
Wo bleibt der denkende, kritisch Bürger???