Auch die Homo-Szene und „queere“ Kreise hielten es nicht für nötig, sich mit Dr. Berger zu solidarisieren. Dies ist umso unverständlicher, weil das Eintreten für Meinungsfreiheit keineswegs bedeutet, ohne weiteres mit den Ansichten des Betreffenden übereinzustimmen. Toleranz bewährt sich doch gerade dann, wenn es um Andersdenkende geht  – bei Gleichgesinnten erübrigt sich diese Tugend.
 Hingegen setzten sich Medien aus dem politisch konservativen Lager (zB. die „Junge Freiheit“), aus der evangelikalen Bewegung (Magazin PRO) und aus dem romtreuen Katholizismus (Tagespost) für die Meinungsfreiheit Bergers ein und kritisierten die skandalösen Sperrungen von Facebook.

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[…] morgen teilt mir dann Facebook mit, dass ich erneut für 30 Tage gesperrt wurde. Als Begründung verweist man wie üblich einfach auf den Post und die […]

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[…] Sprachraum betrifft, schon lange voll. Aber die Ratlosigkeit war bisher groß, wie man gegen das teilweise perfide Vorgehen des sich als Privatunternehmen gerierenden sozialen Netzwerks und dessen staatlich finanzierter […]

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[…] Und wenn, dann erfolgt dieses Aufwachen doch nur möglichst unauffällig und wenn es geht anonym – es sei denn man schaut auf die wenigen Ausnahmen mutiger Männer und Frauen, die sich noch nie von Zeitgeist, Medienmacht und monetären Interessen haben in die Knie zwingen lassen. Aber diese stellen derzeit eine verschwindend kleine Minderheit dar, die zudem ganz gezielt mundtot gemacht wird. […]

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[…] Facebook gesperrt wurden übrigens nicht die (von mehreren gemeldeten) Hass-Kommentatoren, sondern der Gehasste […]