(David Berger) Am Abend des Palmsonntags (29. April 2026) versammelten sich in mehreren französischen Städten tausende Menschen zu Demonstrationen, bei denen Kerzen und Kreuze als zentrale Symbole getragen wurden. Die Teilnehmer betonten dabei die Bedeutung des christlichen Erbes Frankreichs und forderten eine stärkere Berücksichtigung traditioneller Werte im öffentlichen Leben.
Die Kundgebungen verliefen friedlich und zogen sowohl katholisch als auch politisch motivierte Teilnehmer an. Während die Teilnehmer ihre Aktionen als Zeichen einer dringend nötigen kultureller Rückbesinnung auf die Wurzeln und Identität ihrer Heimat verstehen, warnen Kritiker vor einer angeblichen Politisierung religiöser Symbole. Sie betonen, dass Frankreich historisch durch das Prinzip der Laizität geprägt ist, das eine klare Trennung von Staat und Religion vorsieht.
Doch betrachtet man nicht nur das Frankreich der letzten 200 Jahre, wird man feststellen, dass die große Nation den Ehrentitel „älteste Tochter der Kirche“ (frz. fille aînée de l’Église) innerhalb der katholischen Welt trägt. Der Titel geht zurück auf die Taufe des fränkischen Königs Chlodwig I. um das Jahr 496 durch den Bischof Remigius von Reims in Reims, der Schlüsselmoment für die Christianisierung der Franken und damit der Beginn der engen Verbindung zwischen dem fränkischen Reich und der römisch-katholischen Kirche.
Auch andere katholische Nationen erwachen
Aber auch in anderen Ländern, etwa in Spanien, wo der Katholizismus bis vor wenigen Jahrzehnten noch Staatsreligion war, entsteht derzeit eine vor allem von jungen Menschen geprägte Bewegung, die die katholische Identität des Landes gegen die mit der Migration verbundene Islamisierung Spaniens entschieden zu bekämpfen bereit ist. Auch in den katholischen Ländern Polen, Ungarn und Italien ist der immer mehr erstarkende Widerwille gegen eine EU, die die christlichen Fundamente Europas mindestens verachtet, nicht selten sogar aktiv zugunsten der Islamisierung bekämpft sehr schnell am wachsen.
Mit diesen Entwicklungen korreliert die Renaissance eines bewussten Überzeugungs-Katholizismus, der sich vor allem in den explodierenden Zahlen der Erwachsenentaufen und Konversionen zeigt. Für die kommende Osternacht 2026 erwartet die katholische Kirche in Frankreich einen neuen Höchstwert: Von den 21.000 Taufen, die in der Osternacht gespendet werden sollen, sind mehr als 13.000 Erwachsenentaufen, die meisten der Taufempfänger sind dabei zwischen 18 und 30 Jahren alt. Das ist ein Anstieg von mehr als 28 % gegenüber 2025. Innerhalb von etwa 10 Jahren hat sich diese Zahl mehr als verdreifacht hat (von ~4.100 auf über 13.000). Dazu kommen zahlreiche Konversionen von bereits getauften Protestanten, die beschlossen haben zu dem weniger dem Zeitgeist angepassten Katholizismus überzutreten. Ähnlich meldet auch das Vereinigte Königreich jährlich tausende neue Konvertiten zur römisch-katholischen Kirche. Besonders seit die Anglikaner in England Frauen zu Priestern ordinieren und Homo-Ehen vornehmen, laufen ihnen die Gläubigen zu Tausenden davon und suchen Zuflucht in der Catholica. Einen derartigen Verstoß gegen das Evangelium auch die der katholischen Kirche zu versuchen, wie das einige der gleichgeschalteten Bischöfe in Deutschland klammheimlich herbeisehnen, käme damit einem Suizid gleich.
34 antichristlichen Hassverbrechen in Europa im letzten Monat
„Gibt es bald einen Glaubenskrieg in Europa?“, fragt dazu der Politiker Bernd Kaiser vom „Bündnis Deutschland“. Und er antwortet: „Die Franzosen trauen sich wieder, mehr als nur die Weinkarte zu lesen. Während die urbane Elite bei Hafermilch-Latte noch über die Vorzüge der kulturellen Selbstauflösung philosophiert, zünden tausende Bürger in Kerzen an, die heller leuchten als die gesamte „progressive“ Zukunftsvision. Köstlich ironisch: Im Mutterland der radikalen Laïcité wird das Kreuz plötzlich wieder zum Kompass. Wer will es ihnen verübeln? Bei allein 34 antichristlichen Hassverbrechen in Europa im letzten Monat – inklusive elf Brandanschlägen auf Kirchen – ist das kein „Wutausbruch“, sondern die Notwehr der Identität. Europa wacht nicht nur auf, es findet sein Rückgrat wieder. In Paris begreift man: Ein Volk ohne Wurzeln ist lediglich Brennholz für die nächste Schnapsidee der Globalisten. Kreuz schlägt Beliebigkeit – ein konservativer Sieg der Vernunft?“
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