Weltfrauentag: Gewalttätige Angriffe auf Kirchen und Lebensrechtsgruppen

(David Berger) Der Internationale Frauentag am 8. März, eine Erfindung von Sozialisten, wird weltweit immer mehr zum Tag gewalttätiger Randale.  In Deutschland verweisen Vertreter von Lebensrechtsorganisationen – Gruppen, die sich gegen Abtreibung einsetzen – auf mehrere Vorfälle, die zeigen, wie sehr der sog. Frauentag inzwischen von linksextremen Gewalttätern gekapert wurde.

In Heidelberg wurde das Lebensrechtszentrum der Beratungsorganisation „Pro Femina“ Ziel eines Farbanschlags. Unbekannte beschmierten das Gebäude, wodurch ein erheblicher Sachschaden entstand. Die Beseitigung der Farbe werde „viel Zeit und eine Menge Geld“ kosten, teilte die Organisation mit.

Linksextreme bekennen sich zu Übergriffen

Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Kassel. Dort wurde eine Tagungsstätte christlicher Lebensrechtler erneut attackiert. Nach Angaben von Beteiligten hätten bislang unbekannte Täter zähflüssiges Pech gegen die Glasfassade des Gebäudes geworfen. Auf der linksextremen Internetplattform Indymedia bekannten sich Linksextreme zu der Tat und nannten als Motiv den Einsatz einer Freien evangelischen Gemeinde (FeG) für das Lebensrecht ungeborener Kinder.

Lebensrechtsaktivisten sehen in solchen Vorfällen ein Zeichen zunehmender Radikalisierung. In Veröffentlichungen und Kampagnen warnen sie davor, dass politische Gegner – insbesondere Pro-life-Aktivisten – in der linken Szene zunehmend als „Feinde“ betrachtet würden. Diese Entwicklung mache es ihrer Ansicht nach schwieriger, sich öffentlich gegen Schwangerschaftsabbrüche zu engagieren.

Mexiko: Schwere Angriffe auf katholische Kirchen

Auch außerhalb Deutschlands kam es zu ähnlichen Gewaltausbrüchen. In mehreren Städten Mexikos entlud sich die geballte linke Wut vor allem gegen Katholiken. Radikalfeministische Gruppen zündeten Kirchen an, warfen Heiligenfiguren um und schändeten sie, besprühten Kirchenfassaden mit Parolen, beschädigten teilweise sehr alte Gebäude nachhaltig.

pic.twitter.com/T6czzhlB9Z
Viva la Revolution ✊🏻

Weltfrauentag in Mexiko, da versucht man das Patriarchat zu vernichten, in den Kirche anzünden will. 😔

— Lieblingskoch ꥟ 𓆉 ꥟ #WLM (@Lieblingskoch23) March 9, 2026

Videos aus sozialen Netzwerken zeigen zudem Situationen, in denen katholische Frauen und teilweise auch Männer Menschenketten um Kirchen bildeten, um betend und gewaltfrei zu verhindern, dass Demonstrierende in die Gebäude eindringen. Auch sie wurden von den linksextremen Feministinnen tätlich angegriffen, ein Aktivist, der sich schützend vor eine Kirche stellte mit Farbbeuteln beworfen.

Auch deutsche Sicherheitsbehörden beobachten seit Jahren unterschiedliche Formen politisch motivierter Kriminalität. In Nordrhein-Westfalen etwa verweist das Innenministerium in Analysen zum Linksextremismus darauf, dass politisch motivierte Sachbeschädigungen und Angriffe in bestimmten Milieus als legitimes Mittel des politischen Kampfes diskutiert werden. Kritiker sehen darin eine zunehmende ideologische Zuspitzung.

Kein Protest gegen Unterdrückung der Frau im Islam

In einem gerade erschienenen Buch mit dem Titel „Antifa marschiert – Linke Gewalt gegen Lebensrechtler“ haben Pro-life-Aktivisten eine erschütternde Reihe von Fälle aus den vergangenen Jahren dokumentiert, in denen ihre Veranstaltungen, Einrichtungen oder Demonstrationen Ziel von gewalttätigen Angriffen aus dem linksfeministischen geworden sind (gegen eine Spende hier bestellbar).

Interessanterweise richtet sich dabei die Gewalt dieser Gruppen ausgerechnet gegen christliche Einrichtungen, ein Engagement gegen die Unterdrückung der Frau im Islam unterbleibt komplett. Das zeigt sehr gut, dass es in diesen linken Aktivistenkreisen nicht um den Kampf für die Würde der Frau, sondern ganz im Gegenteil: um eine gewaltsame Durchsetzung ihrer „Kultur des Todes“ geht.

***

An dieser Stelle stand in den letzten 6 Tagen eine dringende Bitte zur finanziellen Unterstützung der Technik dieses Blogs (Server etc). Dieser sind einige Leser so großzügig nachgekommen, dass die Kosten für die kommenden 6 Monate gedeckt sind. Deshalb hier ein ganz großes Dankeschön an alle, die sich daran beteiligt und auch allen anderen ein kostenloses Lesen von „Philosophia Perennis“ weiter ermöglicht haben.


Entdecke mehr von Philosophia Perennis

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Bestseller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

Trending

VERWANDTE ARTIKEL