(David Berger) Der Skandal um die Ungereimtheiten bezüglich der akademischen Eignung von Alena Buyx, ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats und prominente Stimme der Corona-Diktatur, erreicht ein neues Level: Der österreichische Plagiatsexperte Stefan Weber hat seine Kritik ausgeweitet. Neben anhaltenden Zweifeln an Buyx’ Dissertation rückt jetzt ihre Habilitationsschrift mit dem Titel „Politische Philosophie der Biomedizin“ in den Fokus.
Weber bemängelt, dass diese Habilitationsschrift trotz wissenschaftlicher Gepflogenheiten nirgends öffentlich auffindbar ist – weder in den Repositorien der Universität Münster noch in einschlägigen Datenbanken. Zwar ist eine Veröffentlichung rechtlich nicht zwingend, doch in der Wissenschaftspraxis gilt Transparenz als Standard. Weber fordert deshalb sowohl von Buyx als auch von der Universität offene Einsicht in das Werk.
Parallel zu diesem Mangel an Transparenz erneuert Weber seine Kritik an Buyx’ Dissertation, die er bereits zuvor auf zahlreiche Verstöße gegen Zitierregeln untersucht hat. Nach Webers Ansicht weisen insbesondere identische Fehler in Quellenangaben auf unsaubere wissenschaftliche Praxis hin.
Bewusst zweifelhafte „Akademiker“ zu Fachleuten erklärt?
Buyx selbst hat bislang nicht inhaltlich auf die Vorwürfe reagiert, sondern die Angelegenheit ihren Anwälten übergeben. Die ausstehende Debatte zur Causa Buyx wirft immer stärker die Frage auf, ob man nicht ganz bewusst zweifelhafte „Wissenschaftler“ in der Corona-Hysterie zu Fachleuten erklärt hat, um seinen totalitären Maßnahmen bis hinein in die höchste Justiz Plausibilität und Autorität zu verleihen.
Die Habilitation ist Regelvoraussetzung für eine Professur und wird in der Medizin strikt gehandhabt. Welcher deutsche Pandemie-Star kann eine veröffentlichte Habilitationsschrift vorweisen? – Auflösung schon in 2 Stunden!
— Stefan Homburg (@SHomburg) February 28, 2026
Unfähige Hochstapler von Pharmaindustrie eingeschleust?
Homburg dazu: „Fast alle lagen richtig: Keiner! Drosten und Lauterbach sind die einzigen mir bekannten Medizinprofessoren ohne Habilitation. Buyx hat ihre Habilitationsschrift nicht veröffentlicht, obwohl § 14 der Ordnung dies vorschreibt.
Hintergrund: Bei Drosten war auch die Dissertation vorübergehend durch einen Wasserschaden verschwunden. Lauterbach veröffentlichte seine Dissertation aus 1991 erst 24 Jahre später auf Druck seiner Partei (SPD). Die Dissertation von Buyx steht unter starkem Plagiatsverdacht.
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Pharmaindustrie gezielt unfähige und deshalb willige Individuen in das Wissenschaftssystem einschleust, die Arzneien als Anscheins-Professoren bewerben und dafür Drittmittel erhalten.
Alle drei Genannten haben nichts mit den Professoren gemein, die mich berufsbedingt seit Jahrzehnten umgeben: Sie reden unstrukturiert, überziehen und ändern ihre Positionen, ohne dass sich Fakten ändern.“
Konrad-Adenauer-Stiftung ehrt den Einsatz Buyx für „UnsereDemokratie“
Dazu passt, dass die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung heute bekannt gegeben hat, dass Buyx neue Fellow der Konrad-Adenauer-Stiftung wird. In der Pressemitteilung heißt es: „Mit der Medizinethikerin und ehemaligen Vorsitzenden des Deutschen Ethikrates, Prof. Dr. Alena Buyx, wird zum nunmehr sechsten Mal eine verdiente Persönlichkeit die Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung für ein Jahr begleiten.“
Für „Prof. Dr. Alena Buyx“ sei „die Stärkung demokratischer Grundprinzipien eine der wichtigsten gegenwärtigen Aufgaben“ Aus ihrer Sicht biete „die vielfältige Arbeit der Stiftung die Möglichkeit, gesellschaftliche und ethische Fragen in verschiedenen Handlungsräumen zu adressieren: Die Konrad-Adenauer-Stiftung leistet mit ihrer Arbeit im In- und Ausland einen wichtigen Beitrag zu Demokratie und Meinungsvielfalt und befördert aktuelle gesellschaftspolitische Debatten.“
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