(David Berger) Seit Jahren setzt sich der CDU-Bundestagspolitiker Jan-Marco Luczak dafür ein, dass die U-Bahnhaltestelle Nollendorfplatz in Berlin den Ehrentitel „Regenbogenkiez“ als Zusatz bekommt. Nun verkündet er, dass er Erfolg hat. Allerdings ist die Haltestelle derzeit wegen der Vereisung der Zugangswege kaum erreichbar. Die Kuppel ist jedoch bereits in Regenbogenfarben beleuchtet.
Mitten im Komplettversagen auch der Berliner Union angesichts des Stromausfalls, der komplett vereisten Wege nicht nur zur Tennishalle von Wegner und der Vermüllung der Stadt, zeigt der CDU-Politiker Dr. Jan-Marco Luczak MdB, dass es auch enorme Erfolge seiner Partie gibt.
(Foto: Wenige Meter von der Haltestelle „Regenbogenkiez“ haben die Anwohner ganz andere Probleme, im vergangenen Sommer gab es dort eine Rattenplage)
Er verbreitet auf seinem Facebookprofil die mit dem queeren Smiley geschmückte frohe Nachricht: „Nächster Halt Regenbogenkiez“ – das wird endlich Realität!
Zwei Jahre Kampf für Namenszusatz „Regenbogenkiez“
Und spricht von einer wichtigen Lebensaufgabe: „Seit 2024 setze ich mich bereits gemeinsam mit der CDU Fraktion Tempelhof-Schöneberg und der Lesben und Schwulen in Tempelhof-Schöneberg für den offiziellen Namenszusatz „Regenbogenkiez“ am U-Bahnhof Nollendorfplatz ein.
Jetzt ist es offiziell: Unsere gemeinsame Initiative hatte Erfolg – die BVG wird die U-Bahnstation Nollendorfplatz künftig offiziell als „Regenbogenkiez“ ausschildern!
Das ist ein wichtiges politisches Signal für Vielfalt, Akzeptanz ein starkes Signal gegen Hass und Gewalt. Mein besonderer Dank gilt unserem queerpolitischen Sprecher Klaus Hackenschmied, André Laurman-Urbanski und Carsten Buchholz , die mit viel Engagement und Herzblut das Thema in der Bezirksverordnetenversammlung und der LSU vorangetrieben haben.
Queeres Paradies?
Die Gegend rund um den Nollendorfplatz ist seit vielen Jahren als „schwules“ (weniger queeres) Viertel bekannt. Fetischläden, Cruising-Bars, Läden, die Einrichtung für den queeren Haushalt feilbieten und Stricherplätze und das Sozialhotel „Fuggerstraße“ sowie regelmäßige Gewalt gegen Homosexuelle vor allem durch migrantisch-muslimischen Hintergrund gehören dort zu den besonderen Sehenswürdigkeit.
Hier ein kleiner Überblick über den Kiez, der dem Unionspolitiker solch ein Herzensanliegen ist
Besondere Form der Realitätsverweigerung
Frank Helbig dazu: „Prioritäten, so wichtig. Bedeutsames vom Banalen unterscheiden und öffentlich kenntlich machen. Berlin verwahrlost und verkommt zunehmend in einem immer unerträglicheren Maß und euch fällt nichts besseres als solche Aktion ein. Was hier präsentiert wird, ist eine ganz besondere Form der Realitätsverweigerung. Kann man durchaus machen. Aber man sollte sich dann nicht über die massiv schwindende Akzeptanz in der Bevölkerung wundern.“
Wer mehr zur Regenbogen-Ideologie wissen möchte, dem sei ein Vortrag von Parviz Amogli empfohlen:
Regenbogenfahne als Banner des Nihilismus
Im gesamten Westen, insbesondere aber in Deutschland und Europa tobt ein geistiger Bürgerkrieg, ein Kulturkampf. Auf der symbolischen Ebene prallt dabei der natürliche Regenbogen als Sinnbild für das Wahre, Schöne und Gute auf die Familie der Regenbogen- und Pride-Flaggen als ideologische Erkennungszeichen. An ihrer Symbolik entzünden sich die Gemüter. Sie ist damit ein im wahren Sinne des Wortes epochales Zeichen für die frühen 2020er-Jahre. Doch wie konnte es so weit kommen? Wie konnte aus einem jahrtausendealten Symbol für Hoffnung und himmlischen Frieden ein Emblem des Untergangs werden? Diesen Fragen geht der Vortrag „Banner des Nihilismus – die Regenbogenfahne im Wandel der Zeit“ nach.
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