
(David Berger) Michael Kyrath ist kein Politiker oder Funktionsträger, sondern ein ganz normaler Vater aus Elmshorn (Norddeutschland). Er wurde öffentlich bekannt, nachdem seine 17-jährige Tochter Ann-Marie heute vor drei Jahren, am 25. Januar 2023 bei einer brutalen Messerattacke in einem Regionalzug nahe Brokstedt (Schleswig-Holstein) von einem polizeibekannten Asylbewerber, dem staatenlose Palästinenser Ibrahim A., ermordet wurde.
Bei diesem Angriff starb auch ihr 19-jähriger Freund. Der Täter war zuvor mehrfach straffällig geworden. Michael Kyrath steht im Kontakt mit hunderten anderen Familien, die nach ähnlichen Gewalttaten ebenfalls Angehörige verloren haben.
Der Täter war schon vor der Tat in Deutschland mehrfach straffällig geworden. Ein Jahr zuvor hatte er einen Obdachlosen mit einem Messer schwer verletzt und war dafür zwar verurteilt worden, das Urteil war jedoch noch nicht rechtskräftig. Deshalb blieb er zunächst in Untersuchungshaft und wurde am 19. Januar 2023 überraschend freigelassen. Nur sechs Tage später ermordete er Ann-Marie und Danny.
Sie standen erst am Anfang ihres Lebens
Michael Kyrath heute auf X: Heute jährt sich zum dritten Mal der Tag, an dem unsere Kinder Ann-Marie (17) und Danny (19) in einem Nahverkehrszug in Brokstedt brutal ermordet wurden. Sie standen erst am Anfang ihres Lebens und hatten so viele gemeinsame Pläne… Ann-Marie und Danny stehen dabei auch symbolisch für eine Vielzahl von Opfern, die von Ihren Eltern betrauert werden müssen! Aber auch für eine Großzahl von Familien, die um Familienangehörige weinen…
Die Erinnerung an all die ermordeten Kinder, die Betreuung der Hinterbliebenen und Hilfe für Opfer bindet leider sehr viel Kraft, Zeit und finanzielle Mittel. Daher sind wir auf Eure Hilfe und Unterstützung angewiesen, um weiter für das Recht auf Unversehrtheit unserer Kinder in diesem Land eintreten zu können…“
300 Eltern mit ähnlichem Schicksal
„Es ist immer dasselbe Täterprofil, dasselbe Taktwerkzeug, (..) dieselben Tatmotive und es sind am Ende der Tat dieselben Floskeln und geschehen ist nichts“ mahnte Michael Kyrath vergangenes Jahr im Namen von 300 Eltern (!!!) mit ähnlichem Schicksal.
„Es ist immer dasselbe Täterprofil, dasselbe Taktwerkzeug, (..) dieselben Tatmotive und es sind am Ende der Tat dieselben Floskeln und geschehen ist nichts“ mahnte Michael Kyrath vergangenes Jahr im Namen von 300 Eltern (!!!) mit ähnlichem Schicksal. pic.twitter.com/FkXUPaYv5U
— Gr@ntlɘr 🥨🍺 (@oida_grantler) January 25, 2026
Entdecke mehr von Philosophia Perennis
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.









