(David Berger) Das kann man sich nicht ausdenken: Während Zehntausende in Berlin frieren, warnt Merz vor einer Energiekrise in der Ukraine – und verliert kein Wort über den linksextremistischen Anschlag auf die Energieversorgung der Hauptstadt. – so Alice Weidel heute in einem Statement auf X.
In einem an die Fraktionen von CDU/CSU und SPD gerichteten Schreiben stellt Merz tatsächlich aktuell fest, dass die Ukraine „am Rand einer humanitären Energiekrise“ stehe, weil die russische Führung die zivile Energieversorgung massiv angreife. Dies sei „niemals nur ein militärisches Ziel, sondern greife in das tägliche Leben der Zivilbevölkerung ein“ – mit Strom-, Wärme- und Wasserausfällen in weiten Teilen des Landes.
Merz betonte zudem, dass ein Ende des Krieges nicht absehbar sei und dass deutsch-europäische Unterstützung nötig bleibe. In seiner Regierungsbefragung im Bundestag bekräftigte er, die Ukraine „so lange wie nötig“ partnerschaftlich zu unterstützen. Das können wir uns doch gar nicht leisten, wird nun so mancher indigene Deutsche denken, der seine Stromrechnung nur bezahlen kann, weil er seine kleine Rente durch das Sammeln von Pfandflaschen aufbessert. Aber doch sagt der Kanzler. Und: „Wir leben in unserem Land über unsere Verhältnisse.“
Mehr als 1700 Notstromgeneratoren für die Ukraine
Es ist kein Geheimnis, dass bereits eine große Anzahl von Stromgeneratoren über das THW und andere Programme an die Ukraine geliefert wurde – die Zahl liegt in die Hunderte bzw. über tausend (z. B. 470 allein im Dezember 2022 und insgesamt mehr als 1.700 bundesweit verteilt, wobei diese Generatoren nicht ausschließlich aus Berliner Beständen stammen).
Hätte man diese für die eigene Bevölkerung angeschafft, wäre es gar nicht erst zu der von den Linksextremen gefeierten Katastrophe in Berlin gekommen. Auch dass genau dieses linke Milieu so energisch für eine Unterstützung der Ukraine eintritt, macht die Sache so richtig rund. Da fehlt dann nur noch Kiesewetter, der das Leid der Menschen in Berlin für seine fanatische Kriegstreiberei gegen Russland missbraucht: welche Niedertracht!
Kanzlergewordene Kälte
In umso krasseren Licht stellt sich da die Tatsache dar, dass sowohl der Bundespräsident als auch der Kanzler zum schweren Notstand in Berlin, von dem zehntausende an Menschen betroffen sind, bislang kein Wort des Mitgefühls oder Kommentars verloren haben. Auch in den sozialen Medien wird die Wut darüber immer größer, dass Merz nur an die Ukraine denkt, während die Bevölkerung in Berlin im Dunkeln sitzt. Was viele schon seit Langem wussten, aber es nicht für möglich gehalten haben, ist jetzt nicht mehr von der Hand zu weisen:
„Friedrich Merz ist jene menschgewordene Kälte, die durch die Wände von Steglitz dringt…“ – so der geniale Dennis Riehle auf seinem Blog.
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