
Unser Problem: Die fortgeschrittene Entchristlichung des „Westens“. Gastbeitrag von Edgar L. Gärtner.
Die zeitgeistigen „woken“ Bewegungen, darunter an hervorragender Stelle die Klima-Szene und die Bewegung für die Negierung nationaler Grenzen, haben selbst dafür gesorgt, dass religiöse Fragen in der Energie- und Sozialpolitik nicht als nebensächlich behandelt werden können. Denn anders als religiös kann die Fokussierung von Politik und Wirtschaft auf eine angeblich bevorstehende Klima-Katastrophe nicht erklärt werden. So als drohten uns keine ernsteren Gefahren. Auf der COP30 in Belém (Bethlehem) erweckten nicht nur die zahlreich vertretenen NGOs, sondern auch Ursula von der Leyen als Chef-Klimaschützerin der EU den Eindruck, ihre Klimapolitik folge direkt der biblischen Botschaft. Doch diese wurde in Europa längst verfälscht.
In der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) erschien am 4. November 2025 ein Kommentar von Thomas Ribi, der mit folgenden Worten beginnt:
„Die Welt wird religiöser. Nur in Westeuropa breitet sich Beliebigkeit aus. Das sind schwierige Voraussetzungen, um sich in einer Zeit zu behaupten, die von Kulturkämpfen geprägt ist.“
Ribi stellt folgende Diagnose, der man nur beipflichten kann:
„In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren viele fortschrittlich denkende davon überzeugt, mit dem Siegeszug von Rationalismus und Naturwissenschaft werde der Kern der Religionen ausgehöhlt und schließlich obsolet. (…) Das Wissen werde den Glauben ablösen, Frömmigkeit und Spiritualität gehörten der Vergangenheit an. Und im Zug dieser Entwicklung werde die Gesellschaft besser, menschlicher. Der Rationalismus werde zu Toleranz und Verständnis führen. (…) Die Erwartungen bestätigten sich nicht. Noch einmal hundert Jahre später ist die Welt weder von Frieden noch von Toleranz bestimmt. Und Religionen sind nicht obsolet geworden. Im Gegenteil, sie erleben eine Renaissance. (…) Laut der jüngsten Studie des Pew Research Center gibt es weltweit 2,3 Milliarden Christen. Das Christentum ist nach wie vor die größte Weltreligion, es folgt der Islam, der knapp 2 Milliarden Anhänger zählt. Und beide sind weiterhin am Wachsen.“
In Europa werde das „Christentum light“ (so der betagte Philosoph Jürgen Habermas) allerdings mit einem „Wellnessangebot“ verwechselt. Und es verbreiten sich hier noch weitere Verfälschungen der biblischen Botschaft.
Die Frage der Wahrheit
Was dabei oft verdrängt wird: Judentum und Christentum sind die einzigen Religionen, in denen das Streben nach Wahrheit im Mittelpunkt steht. Zwar lügen mitunter auch gläubige Christen, aber nicht mit gutem Gewissen. Der Islam empfiehlt das Lügen, die Taqiya in verschiedenen Situationen sogar ausdrücklich. In den fernöstlichen Religionen stand hingegen über Jahrtausende die Gesichtswahrung im Vordergrund, was die Wahrheitssuche in Einzelfällen nicht ausschloss. Das Fehlen eines aristotelischen bzw. transzendentalen Wahrheitsbegriffs und der Vorstellung eines vernünftigen Gottes hat in dem Vergleich zum mittelalterlichen Europa hoch zivilisierten China das Aufkommen der modernen Wissenschaft aber Jahrhunderte lang verhindert. Erst in neuerer Zeit, nach der äußerst blutigen maoistischen Kulturrevolution haben die Chinesen zumindest in Teilbereichen den abendländischen Wahrheitsbegriff übernommen und damit ihrem verspäteten, dafür aber umso eindrucksvollerem Wirtschaftswunder den Weg bereitet.

Dafür ist ein beträchtlicher Teil der europäischen (und amerikanischen) Intelligenz seit dem 19. Jahrhundert unter dem Einfluss von Aufklärer-Philosophen, sodann den von diesen inspirierten Revolutionen in Amerika und Frankreich und schließlich besonders von Charles Darwin und Friedrich Nietzsche nicht nur vom transzendentalen Wahrheitsbegriff des Dominikaners Thomas von Aquin, sondern auch vom (ursprünglich jüdisch-christlich geprägten) Begriff des Bösen abgerückt. Charles Darwin und Friedrich Nietzsche erscheinen hier in einem Atemzug, weil Nietzsche Darwins unbelegte „Theorie“ der Entstehung neuer Organismenarten durch natürliche Zuchtwahl zum Anlass nahm, den Tod Gottes zu verkünden.
Im Zuge der daraus folgenden fortschreitenden Entchristlichung Europas wird heute geleugnet, dass es so etwas wie böse Geister überhaupt geben kann. Satan ist, im Unterschied zur populären Vorstellung, sicher kein hässlicher gehörnter Mann mit einem Klumpfuß, sondern ein beinahe allgegenwärtiger Geist, der in erster Näherung mit einer fehlgeleiteten KI-Software verglichen werden könnte. Wer deren Existenz leugnet, kann kaum erklären, warum der Planet Erde kein Paradies ist. An die Stelle des bösen Geistes tritt heute das in Wirklichkeit lebenswichtige Spurengas CO2, das für eine angeblich drohende Klimakatastrophe verantwortlich gemacht wird. Auch makabre Satanskulte versuchen, die entstandene metaphysische Leerstelle auszufüllen.
Die Aufgabe des Wahrheitsbegriffs gilt nicht nur bei den Orthodoxen als Kern des Nihilismus. Die verschiedenen Strömungen des Nihilismus bzw. der Wokeness sind sich einig in ihrer antichristlichen Stoßrichtung, das heißt der Ablehnung sowohl auf Beobachtung beruhender als auch geoffenbarter Wahrheit. Das wird aber oft erst nach längerem Nachdenken klar, weil die antichristlichen Angriffe mehr oder weniger bewusst durch ein pseudochristliches Vokabular bzw. die häretische Auslegung von Bibelstellen getarnt wurden. Die Bibel hat vermutlich nicht auf alle unsere gegenwärtigen Probleme Antworten. Sicher ist jedoch, dass viele unserer meist selbstgemachten Probleme mit gedankenlosen Miss-Interpretationen oder bewussten Fälschungen und Pervertierungen der Bibel durch den im Westen allgegenwärtigen Schuld-Kult zusammenhängen.
Unverstandene Bibel
Diese beginnen mit der meiner Meinung nach abwegigen Interpretation der Genesis im „Alten Testament“, das Juden und Christen gleichermaßen als Referenz dienen sollte. Unter Berufung auf die Genesis erlebten die Schlagworte „Der Schöpfung verpflichtet“ oder „Schöpfung bewahren!“ eine interkonfessionelle Verbreitung, um der Forderung nach einem Ausstieg aus der Verwendung fossiler Energieträger den Anschein einer biblischen Begründung zu verleihen. In der Genesis heißt es aber nur: „Gott setzte den Menschen in den Garten Eden, dass er ihn bebaue und bewahre.“ (1. Mose 2,15) Das Bebauen, Umwandeln der Landschaft entsprechend menschlichen Bedürfnissen kommt also in der Bibel eindeutig vor dem Bewahren. Ginge es nur um Letzteres, müssten wir uns als Menschen eigentlich abschaffen.

Es geht aber gar nicht um die ganze Schöpfung, sondern nur um einen kleinen eingezäunten Teil, den wir einigermaßen überblicken und managen können. Die Schöpfung in ihrer Gänze bewahren zu wollen, ist im Grunde ein blasphemisches Ansinnen, weil wir Menschen gar nicht wissen können, was alles dazugehört. Nur Gott selbst könnte die Schöpfung retten, wenn er denn will. Eine zentrale Parole der Klima-Bewegung widerspricht also fundamental dem ersten Gebot des Moses. Der Versuch, Gott zu spielen, ist der Kern der bis ins Altertum zurückreichenden gnostizistischen Häresie (Wissensanmaßung bzw. „Erleuchtung“), mit der sich der vor den Nazis von Österreich in die USA geflüchtete Philosoph und Politikwissenschaftler Eric Voegelin (Foto l.) lebenslang beschäftigt hat.
Im Neuen Testament gelten die 10 Gebote des Moses weiter. Neu hinzu kommt die frohe Botschaft der „Bergpredigt“ Jesu, d.h. das Liebesgebot auch gegenüber persönlichen Feinden und die so genannten Seligpreisungen. Neben der österlichen Auferstehung und der 40 Tage später folgenden Himmelfahrt Jesu, die vom „aufgeklärten“ Zeitgeist des 19. Jahrhunderts erfasste „Bibelforscher“ ins Reich der Fabeln verwiesen haben, ist die „Bergpredigt“ Gegenstand folgenschwerer Missverständnisse. Damit hat sich der 2020 gestorbene Heidelberger Theologe Klaus Berger, Spezialist für das Neue Testament, mit klaren Worten auseinandergesetzt: Jesus sei kein Gutmensch, Gesundbeter und sanftmütiger Weisheitslehrer gewesen, sondern lebendiger Gott, der Teil unserer Geschichte geworden ist, weil er vor seiner Himmelfahrt versprochen hat, unter uns zu bleiben.
Statt der Leugnung von Ereignissen historischer Tragweite geht es hier eher um das Gegenteil, die „woke“ Übertreibung biblischer Aussagen durch die Entgrenzung des Liebesgebots. Dieses dient heute als Rechtfertigung für die Leugnung biologischer und nationaler Grenzen. „Liebet Eure Feinde!“ ist aber keine Aufforderung zur Kapitulation. Wer das Liebesgebot wirklich ernstnimmt, kommt nicht ohne den vom heiligen Thomas gepredigten „Ordo amoris“ aus. Das Neue Testament legt anhand des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter und an anderen Bibelstellen die Nächstenliebe, nicht die „Fernstenliebe“ nahe: „Ehre deinen Vater und deine Mutter. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst,“ sagte Jesus nach Matthäus (19,19) Und das Versprechen „Selig sind die Armen im Geiste“ soll wohl nicht unsere Bildungskatastrophe verharmlosen…
Die Religion ist oft wichtiger als Ökonomie und Politik
Es liegt jedenfalls auf der Hand, dass religiöse Ideen den Gang der Geschichte oft stärker beeinflussen können als scheinbar objektive ökonomische und politische Zwänge. Wer wirklich von Gottes Allmacht überzeugt ist, kann nicht glauben, das „Weltklima“ wie mit einem Thermostat regeln zu können. Im christlichen Teil der Welt hätte die Forderung nach einer Senkung der CO2-Emissionen auf Null bis zur Jahrhundertmitte damit erledigt sein können. Doch in der im Westen verbreiteten zeitgenössischen Ideologie des Klimaschutzes spielt der Mensch weiterhin Gott.
Die Bibel vermittelt stattdessen ein ganz anderes Menschenbild. Die Anthropologie steht danach vor der Frage: Schafft der Mensch durch Werkzeuggebrauch und dessen kulturellen Überbau sich allmählich selbst, wie Karl Marx, Friedrich Nietzsche, Jean-Paul Sartre, Vere Gordon Childe, Judith Butler und viele andere behaupteten? Oder ist die Fähigkeit zum transzendenten Denken, die den Menschen vor allen Tieren auszeichnet, in der Evolution schlagartig aufgetreten? Schon Neandertaler begruben ihre Toten. Ist der Mensch also ein Geschöpf mit einer vom Schöpfer festgelegten Natur, die er willentlich nicht verändern kann?
Konstante Züge der Natur des Menschen
Der 2015 verstorbene französisch-amerikanische Literaturwissenschaftler und Anthropologe René Girard hat gezeigt, dass wir Menschen trotz unserer grundsätzlichen Beschränktheit mit Hilfe des Studiums der Weltliteratur und vorurteilsfreiem Nachdenken über die Erkenntnisse der Ethnologie durchaus zur Erkenntnis konstanter Komponenten der menschlichen Natur vorstoßen können. Girard selbst kam dadurch vom Agnostizismus zum katholischen Glauben. Er behandelte die Bibel aber weniger als Vorlage für fromme Gefühle, sondern als Quelle der wissenschaftlichen Anthropologie. Gemeinsames Merkmal aller Menschen ist nach Girard „le désir“, d.h. das Begehren und der damit verbundene unbewusste „Trieb“, andere nachzuahmen. Diese Mimetik und der daraus erwachsene Neid (im Alten Testament dargestellt in der Geschichte von Kain und Abel) ersetzt die tierischen Instinkte. Es gibt dafür eine physiologische Grundlage: die so genannten Spiegelneuronen. In der Mimetik zeigt sich, dass der Mensch “aus krummem Holz geschnitzt” ist, wie Immanuel Kant sagen würde. Einerseits bildet sie die Grundlage der im Vergleich zu den Tieren erstaunlichen Lernfähigkeit, andererseits begünstigt sie Neid und Eifersucht.
Alle Ursprungs-Mythen, so Girard, spielen auf den blutigen Ursprung von Religion und Kultur an. Schon in den archaischen Stammesgemeinschaften von Jägern und Sammlern konnten Neid und Zwietracht nur besänftigt und damit die Selbstzerstörung der Gemeinschaft verhindert werden, indem von Zeit zu Zeit Sündenböcke ausgeguckt und geopfert wurden. Das konnten gefangen genommene Angehörige feindlicher Stämme, aber auch auffällige Angehörige des eigenen Stammes sein. Das Töten geschah mit gutem Gewissen. Das heißt die Opfer wurden unreflektiert als schuldig betrachtet. Durch die Wahl des Sündenbocks wurde aus dem Kampf aller gegen alle der vereinte Angriff aller gegen einen einzigen. So wird durch die Opferung des Sündenbocks für eine gewisse Zeit wieder Eintracht hergestellt. Der tote Sündenbock wurde dann oft als Heiliger verehrt. Der in den Anfängen der Menschheit verbreite Kannibalismus geschah deshalb im Rahmen ritueller Handlungen. Das sei der Ursprung von Religion und Kultur, sagt René Girard.
Diesen religiösen Sündenbock-Mechanismus gibt es bis heute. Davon zeugt nicht zuletzt die Ausgrenzung von Zeitgenossen, die den gesunden Menschenverstand bewahrt haben, als „Klimaleugner“. Einen gangbaren Ausweg bietet echtes Christentum, unterstreicht Girard. Christen denunzieren den weitgehend unbewussten Mechanismus des Auswählens und Hinrichtens von Sündenböcken als Mord an Unschuldigen.
Mit seinem Opfertod am Kreuz, so die Aussage der Bibel, hat Jesus als unschuldiges Opferlamm stellvertretend für alle Sünden der Welt gebüßt und die Menschen vom Fluch Kains erlöst. Weitere Menschen- und Tieropfer sind danach überflüssig. Die Christen sind aufgefordert, Jesu Nachfolge anzutreten, indem sie den Mechanismus der Suche nach Sündenböcken in der Eucharistie überwinden. Die heilige Kommunion, so Girard, sei tatsächlich sublimierter Kannibalismus. Der Neid gilt im Katholizismus als eine von sieben Todsünden.
Überwindung des Sündenbock-Mechanismus
Girard ist überzeugt davon, dass nur die Nachfolge Christi in der Lage ist, den fatalen Sündenbock-Mechanismus zu überwinden. Zwar ist zurzeit unübersehbar, dass der Klima-Hype nach der Aufhebung des „Endangerment Finding“ für CO2 durch die US-Umweltagentur EPA und der unmissverständlichen Rede Präsident Donald Trumps vor der UNO-Vollversammlung sowie neuerdings der pragmatische Teil-Rückzug des bislang als Priester der Klima-Religion auftretenden Microsoft-Gründers Bill Gates sich seinem Ende zuneigt. Inzwischen haben sich international fast 900 bedeutende Unternehmen aus der Science Based Targets Initiative (SBTi) zur Senkung der CO2-Emissionen zurückgezogen. Ohne das polternde Auftreten Donald Trumps wäre der Stein wahrscheinlich gar nicht ins Rollen gekommen. Doch besteht unter der Bedingung der fortgeschrittenen Entchristlichung des Westens die Gefahr, dass die „Klimaleugner“ als Sündenböcke lediglich durch eine andere verdächtige Gruppe abgelöst werden. Es ist m.E. zu fürchten, dass bibeltreue Christen als solche zu Sündenböcken erklärt werden. Denn schon jetzt gilt das Christentum als die am meisten verfolgte Religion der Welt.
Was die „woken“ Zeitgenossen heute am Christentum am meisten stört, ist wohl die Verletzung ihres Stolzes. Sie müssten anerkennen, dass der Mensch eben nicht Herr im eigenen Hause ist: Er kann nicht das „Weltklima“ (sofern es ein solches überhaupt gibt) nach seinen Wünschen gestalten und er kann nicht selbst durch künstliche Selektion (Eugenik) und andere technische Manipulationen des Transhumanismus wie die Implantierung von Chips ins Gehirn u.a. sich zum Übermenschen entwickeln. (Auch die Transhumanoiden würden ohne Bekenntnis zur Christusnachfolge weiter nach Sündenböcken suchen.) Wer Frieden und Freiheit liebt, muss akzeptieren, dass immer jemand oder etwas über ihm steht. „Der Mensch denkt, Gott lenkt“, sagt ein altes Sprichwort. Nach christlicher Auffassung sind wir Menschen in der Tat nicht Eigentümer unserer selbst, wie das der Aufklärer John Locke mit seiner Idee vom „Self Ownership“ nahelegte.
Der Antichrist ist schon aktiv

Es kann als sicher gelten, dass die Apokalypse, die Wiederkunft des Herrn Jesus Christus als Richter, auf deren begleitenden Schrecken wir nach christlicher Lehre zusteuern, weil schon heute fast alle aneinander vorbeireden, nichts mit dem Klimawandel durch CO2 zu tun haben wird, sondern mit menschlicher Dummheit. So sah es auch unser „deutscher“ Papst Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger).
In seiner Trilogie „Jesus von Nazareth“ (2007-2012) warnt er vor dem verführerischen Antichrist, der vor der Apokalypse mit einem illusorischen Programm für Frieden und Sicherheit auftreten soll. US-Vizepräsident J.D. Vance und sein Mentor, der deutschstämmige Tech-Milliardär Peter Thiel haben diese Warnung aufgenommen. Beide machen eifrig Reklame für eine Renaissance des Christentums im Westen. Sie berufen sich nicht nur auf Ratzinger, sondern auch auf René Girard, bei dem Thiel an der Elite-Universität Stanford studiert hat.
Oberstes Ziel eines Christen kann nicht die körperliche Optimierung, um gesund zu sterben sein, sondern nur das Seelenheil. Um die Menschen davon abzulenken, verspricht man ihnen den Himmel auf Erden durch die sinnfreie Kohlenstoff-Neutralität – und macht sie dadurch unglücklich. Haben Thiel und Vance wirklich die Chance, eine echte geistige Wende einzuleiten? Vielleicht kommen die beiden und ihre Anhänger in der MAGA-Bewegung damit zu spät, weil die Entchristlichung des Westens schon zu weit fortgeschritten ist. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
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