Leider sitzen die Extremisten von einst, die Polizisten mit Steinen und Molotow Cocktails bewarfen, heute in den Zentren unserer Macht. An ihrem Extremismus und ihrer Radikalität hat sich dabei nichts geändert; nur stehen ihnen heute ganz andere Mittel zur Verfügung. Mittel, die nicht nur ein paar hundert oder tausend Menschen schädigen, sondern die unser ganzes Land in den Abgrund reißen. Unser „Fundstück der Woche kommt von der Internetseite der Partei „die Basis“. Verfasser des Textes ist Holger Gräf.

Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor: Sie sitzen in einem Reisebus, zusammen mit 50 weiteren Fahrgästen. Der Busfahrer lässt den 13-Tonner gemächlich über die Autobahn rollen. Hinter einer leichten Kurve erkennen Sie dann, dass der Verkehr in etwa einem Kilometer Entfernung zum Stillstand gekommen ist. Sie bleiben entspannt, denn es gibt keinen Grund zur Panik. Schon allein die bloße Wegnahme des Gases würde den Bus ausrollen lassen und rechtzeitig zum Stehen bringen. Doch der Busfahrer nimmt das Gas nicht weg. Das Stauende rückt näher. Schon erkennen Sie die vielen Warnblinkanlagen der, vor Ihnen stehenden Autos. Noch wäre Zeit zum Bremsen, doch der Busfahrer tut nichts dergleichen. Er gibt sogar Gas. Sie sprechen ihn an, doch er reagiert nicht. Gehetzt schauen Sie sich im Bus um. Niemand scheint die Situation als besorgniserregend oder gar lebensgefährlich zu empfinden; niemand schreitet ein.

Während das Stauende in rasender Geschwindigkeit immer näher kommt, greift der Busfahrer zum Mikrofon. „Gleich wird es einen Aufprall geben“, sagt er und beschleunigt abermals.

Dann kracht es. Glas splittert, Menschen, die sich in den PKWs am hinteren Ende des Staus befinden, werden in ihren Fahrzeugen zerquetscht. Jemand in dem Bus wird nach vorn geschleudert, landet mit dem Kopf an der Windschutzscheibe. Er ist sofort tot. Überall ist Blut und die Menschen schreien.

Wenn Sie dieses Szenario erschreckend finden, dann stellen Sie sich den Bus mit 83 Millionen Passagieren vor. Dieser Bus existiert wirklich. Er heißt Deutschland und er wird gerade mit voller Wucht gegen eine Wand gefahren, die sich bereits vor vielen vielen Jahren am Horizont abgezeichnet hatte und die sich jetzt unmittelbar vor uns befindet. Gerade hat der „Busfahrer“ in Form des Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck zum Mikrofon gegriffen und seine Durchsage gemacht.

Das war am 23. Juni 2022 gewesen. Habeck hatte an diesem Donnerstag auf der Bundespressekonferenz deutlich gemacht, dass die Energieversorgung unseres Landes unmittelbar vor dem Aus stünde. Für ihn sind es die Gaslieferungen, die derzeit aufgrund deutscher Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland ausbleiben, welche zu diesem Umstand führten. Das ist zwar im Kern nicht komplett an der Wahrheit vorbei erzählt, doch vergisst unser Wirtschaftsminister zu erwähnen, dass diese Lieferungen nicht etwa ausbleiben, weil Russland uns schaden will, sondern weil wir diese Lieferungen nicht annehmen, um damit Russland zu schaden. (Wer darin keine Logik sieht…willkommen im Club.)

Habeck vergisst auch zu erwähnen, warum wir überhaupt so stark abhängig vom Russischen Gas sind. Es ist der Atomausstieg, der Deutschland notgedrungen in die Arme Russlands trieb. Atomkraftwerk um Atomkraftwerk wurde abgeschaltet und entstehende Lücken wurden durch Gas aus Russland gestopft. Dabei kam uns zugute, dass Russland stets ein zuverlässiger Handelspartner gewesen ist und uns zu keiner Zeit die Pistole auf die Brust zu setzen versucht hatte. Selbst dann nicht, als die Deutsche Politik sich aufmachte, den Kriegsgegner Russlands mit Waffen zu beliefern.

Mit einem so treuen Handelspartner hatten die Grünen sicherlich nicht gerechnet und so drehten sie den Spieß einfach um. Mag sein, dass Russland uns noch beliefern will…wir wollen sein Gas aber gar nicht mehr. Basta! Wir frieren lieber solidarisch und hören auf, uns zu waschen.

Dann, ganz plötzlich, ein scheinbares Erwachen des grünen Politikers. „Wir können diese Versorgung nicht bis morgen umstellen, aber bis übermorgen“, sagt er und fast mag man glauben, er würde nun endlich die Notbremse ziehen. Notbremse, das würde bedeuten, unsere AKWs wieder flott zu machen und so schnell es irgendwie geht, wieder ans Netz zu nehmen.

Wer aber so viel Verständnis für eine reale Bedrohung und eine angemessene Reaktion seitens grüner Politik darauf erwartet, der kann nur enttäuscht werden.

Nein, selbstverständlich werden zum Jahreswechsel auch noch die letzten drei Kernkraftwerke Deutschlands abgeschaltet. Ja, Sie haben richtig gelesen. Nachdem bereits zum letzten Jahreswechsel (2021/2022) drei wichtige AKWs abgeschaltet worden waren (was im Übrigen einer der wirklichen Gründe für explodierende Strompreise ist), werden in diesem Winter nun auch noch die letzten drei Atomkraftwerke vom Netz genommen und heruntergefahren.

Dafür will Habeck alte Kohlekraftwerke wieder einschalten. Ja, auch da haben Sie sich nicht verlesen. Der grüne Habeck will alte Drecksschleudern zur Stromgewinnung nutzen. Nicht nur, dass die den Bedarf nicht einmal ansatzweise decken können, ist dies eine Umweltsünde, die kaum angemessene Vergleiche kennt.

Man muss sich einfach endlich einmal klar darüber werden, dass die Partei „Bündnis 90/die Grünen“ NIE (und ich meine wirklich zu KEINER Zeit) eine Partei des Umweltschutzes war. Sie sind auch keine Partei des Klimaschutzes und schon gar keine Partei des Friedens. Die Grünen waren immer nur Atomkraftgegner und dies waren sie stets mit einer sehr großen Radikalität. Leider sitzen die Extremisten von einst, die Polizisten mit Steinen und Molotow Cocktails bewarfen, heute in den Zentren unserer Macht. An ihrem Extremismus und ihrer Radikalität hat sich dabei nichts geändert; nur stehen ihnen heute ganz andere Mittel zur Verfügung. Mittel, die nicht nur ein paar hundert oder tausend Menschen schädigen, sondern die unser ganzes Land in den Abgrund reißen.

Und vor diesem Abgrund stehen wir. Unmittelbar!!

Quelle: hier.