Dienstag, 6. Dezember 2022

Warum der Queer-Beauftragte Sven Lehmann zur Fußball-WM nach Katar reisen sollte

(Unser Mitteleuropa) Der diesjährige Fußball-WM-Gastgeber Katar, ein streng sunnitisches Golfemirat, gibt auf die Befindlichkeiten des Westens betreffend Alkohol, freier Religionsausübung oder sexueller Minderheiten keinerlei Rücksicht. Hier könnte der Queer-Beauftragte der Bundesregierung endlich ein Feld finden, auf dem sein Job ein wenig Sinn macht.

So betonte das Emirat kürzlich, dass unehelicher Geschlechtsverkehr im WM-Gastgeberland verboten ist – für Einheimische wie für Touristen. Und das heißt auch: Fußball-Fans, die im Winter bei der WM-Endrunde im Wüstenstaat dabei sind, müssen sich auch an diese Regeln halten.

Sonst drohen laut Gesetz bis zu sieben Jahre Haft, etwa wenn man von den islamischen Sittenwächter bei einem One-Night-Stand erwischt wird. Die Fifa will dies allerdings nicht wahrhaben. Die plumpe Stellungnahme von FIFA-Chef Gianni Infantino dazu:

„Wenn Katar nicht jeden willkommen heißen würde, würden sie die WM doch gar nicht ausrichten.“

Bis zu elf Jahre Haft für „Homo-Fahne“

Und auch der Homo-Lobby geht es bekanntlich an den Kragen. Man will die diversen sexuellen Minderheiten weder im Land haben und als Fans im Stadion sehen, noch, dass deren Flaggen gehisst werden. Der Fifa-Vertreter von Katar stellte dies deutlich klar:

„Wer bei der Weltmeisterschaft die LGBT-Flagge hisst, wird für 7 oder 11 Jahre inhaftiert. Wir sind hier in einem islamischen Land, Sie müssen unsere Religion, unseren Glauben und unsere Kultur respektieren“.

Und die deutschen LGBT-Aktivisten?

So „Unser Mitteleuropa“ in einer Meldung von heute. Ergänzt sei noch, dass deutsche LGBT-Aktivisten zwar seit Jahren regelrechte Hasskampagnen gegen mitteleuropäische Länder führen, die ihre Agenda nicht komplett erfüllen wollen, zu dem lebensgefährlichen Terror gegen homosexuelle Männer in den islamischen Ländern und Parallelgesellschaften in unserem Land aber krampfhaft schweigen. Politiker nutzen diese seltsame Einstellung solcher Aktivisten, die vermutlich für weniger als 5 % der Homosexuellen sprechen, ganz gezielt. U.a. in den Attacken auf Orban oder in ihren Hasskampagnen gegen Russland.

Angesichts der Kampagne gegen Orban hatte ich damals schon zum Ärger dieser Aktivisten getwittert:

Putin in Damenunterwäsche

Mit Hinblick auf die fehlende Homoehe in Russland hat sich gar eine eigene Organisation gebildet, die der derzeit besonders ausufernden Russophobie mit den Weg bereitet haben.

Schon 2013 berichtet das Vice-Magazin: „Die Anti-Homo-Gesetze in Russland empören die LGBT-Bewegung weltweit. In Berlin haben deshalb mehrere Tausende gegen die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele in Russland demonstriert… Das beliebteste Motiv auf den Plakaten in dem Regenbogen-Fahnenmeer ist übrigens Russlands Präsident Wladimir Putin. Mal geschminkt, mal oben ohne oder in Damenunterwäsche mit seinem guten Freund und Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew—Hauptsache möglichst schwul.“

Dieser Bericht zeigt sehr gut: Der angebliche Kampf gegen Homophobie wird selbst homophob und zudem misogyn. Und übrig bleibt nur ein diffuser Hass auf Putin und auch auf Russland.

Und noch eines: Wenn es diesen Aktivisten, allen voran dem intransigenten Queer(iban?)-Beauftragten der Bundesregierung wirklich um die Rechte Homosexueller geht, kann er dies bald sehr deutlich zeigen: Mit einer Reise zur Fußball-WM nach Katar: zusammen mit seinem Ehemann und einem Koffer voller Regenbogenflaggen.

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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