Der 43-tägige Marsch der Aktion „Endstation Karlsruhe …!“ vom Bundestag in Berlin zum Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe neigt sich dem Ende zu. Heute, am Sonntag, den 22.5.22, wollen die wandernden Künstler um etwa 18:00 Uhr auf dem Platz der Grundrechte in Karlsruhe ankommen. Mit dabei: eine Steintafel mit Artikel 20 des Grundgesetzes, wie er heute – ihrer Ansicht nach – geregelt wird.

Das „Grabmal der Verfassung der Bundesrepublik“. Es hat die über 700 Kilometer Fußmarsch durch Berge und Täler, Städte und Wälder unbeschadet überstanden.

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Grundrechtsaktivisten unterstützen Protest

Das Grundgesetz selbst sei durch das gestrige Urteil zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht hingegen weiter beschädigt worden, so die Sprecherin der Künstlergruppe, Stephanie Burck  : „Es ist eine Ironie des Schicksals, dass dieses Urteil so kurz vor dem Eintreffen der Künstlergruppe in Karlsruhe veröffentlicht wurde.

Wo eigentlich nur ein warmherziger Empfang der Gruppe nach den Strapazen der Wanderung stattfinden sollte, ist ihre Ankunft nun unvermittelt zum Ausdruck dieses politischen Eklats avanciert.“ Der Hintergrund: Für Sonntagabend haben sich spontan verschiedene Gruppen von Grundrechtsaktivisten angekündigt, um ihre Unterstützung für die Aktion und gleichzeitig ihren Protest gegen diese grundgesetzwidrige Entscheidung auszudrücken.

„Dinner ohne Gericht“

Unabhängig davon soll am morgigen Montag, den 23.5.22 um 19:00 Uhr direkt vor dem Bundesverfassungsgericht ein „Dinner ohne Gericht“ abgehalten werden. Die Richter des Bundesverfassungsgerichtes hätten die Bürger offenbar weit weniger wichtig als Bundeskanzlerin Merkel genommen, denn sie haben die Einladung der Künstlergruppe zu einem gemeinsamen Abendessen mit gegenseitigen Impulsvorträgen, trotz deren wiederholtem Bemühen, ausgeschlagen. Aber um dieses „Dinner“ werden sie nicht herumkommen, ist die Veranstaltung doch für mehrere Tage rund um die Uhr angemeldet.

Direkt vor der Nase des Gerichtsgebäudes, wird eine Tafel wie für das gemeinsame Abendessen von Verfassungsrichtern und Bevölkerung gedeckt, die Plätze der Richter bleiben aber leer. Und durch den zeremoniellen Ablauf den Ralph Boes mit den Wanderern, stellvertretend für das Volk, gestaltet, wird daraus ein „stilles“ Kunstwerk entstehen. Ein Mahn-Ma(h)l, eine Erinnerung an das Abendessen für Demokratie vor 8 leeren Plätzen. „Endstation Karlsruhe …“.

Doch das ist noch nicht das Ende der Geschichte. Für Herbst hat die Künstlergruppe des Vereines bereits ein weiteres großes Ereignis geplant: „Jetzt lasst uns noch ’ne Esche pflanzen …“

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