18(David Berger) Mit dem Zurückfahren der Corona-Maßnahmen gehen auch die Inzidenzzahlen sowie die Zahl der mit einer Corona-Infektion assoziierten Todesfälle überdeutlich zurück. Auch wenn Lauterbach noch immer das Gegenteil behauptet. Aber die gestern bekannt gegeben Zahlen des RKI sprechen eine eindeutige Sprache.

Dank Ukraine-Krieg und angesichts der Tatsache, dass die direkte Impfpflicht vorerst vom Tisch ist, interessiert sich kaum jemand mehr für das, was in Sachen Corona passiert. Eigentlich müssten die „Teams Vorsicht“ und die Corona-Fanatiker darüber erleichtert sein.

Denn während sie immer strengere Maßnahmen anordneten und mit einem kaum mehr durchschaubaren Apartheit-System von G1-3 und G-Plus-Regelungen hantierten, stiegen die Inzidenzen in schwindelerregende Höhen. Mit der Zahl der Impfungen stieg zudem die Mortalität sehr deutlich an.

Eindeutige Zahlen

Nachdem nun die Maßnahmen zum Teil zurückgefahren wurden, und die Massen, die die Impfzentren in Waschanalagen und Puffs angeblich stürmten, der Vergangenheit angehören, ergibt sich ein ganz anderes Bild: Die Inzidenzen fallen deutlich, die Krankenhäuser sind nach wie vor – trotz des Abbaus von Intensivbetten während der „angeblichen Epidemie –  von einer Überbelegung weit entfernt. Am deutlichsten ging freilich die Zahl der mit einer Covid-Infektion assoziierten Todesfälle zurück.

Kurz nachdem das RKI die aktuellen Zahlen zu Corona fertiggestellt und dem Bundesgesundheitsminister vermutlich auch mitgeteilt hatte, twittere Karl Lauterbach:

„Nach wie vor sehr hohe Coronafallzahl führt zu zu vielen Todesfällen noch kurz vor Sommerentspannung. Ich appelliere an alle zum freiwilligen Maskentragen im Innenraum.“ (Quelle)

Lauterbach lügt hier nicht direkt, aber er hantiert mit Halbwahrheiten bzw. missverständlichen Aussagen. Denn die Realität sieht ganz anders aus:

Erstmals Januar Inzidenz wieder unter 1000

„Erstmals seit Ende Januar liegt die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz wieder unter 1000. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 876,5 an.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 37 568 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 150 675 registrierte Ansteckungen.“ (Quelle)

309 Todesfälle pro Woche auf 29 gesunken

Und wie steht es bei den von Lauterbach erwähnten Todesfällen?

Während vor einer Woche noch mit einer Covid-Infektion assoziierte 309 Todesfälle durch das RKI bekannt gegeben wurde, waren es nurmehr 29! Also eine pandemologisch praktisch komplett zu vernachlässigende Zahl.

Ähnliche Zahlen bei den Neuinfektionen: Vor einer Woche waren es noch 150 675 Neuinfektionen, jetzt nur noch 37 568. Auch die Krankenhaus-Inzidenz ist noch einmal deutlich von 7,56 auf 6,41 gefallen. Selbst ein Bildzeitungskommentar, der auf weite Strecken von Lauterbach stammen könnte, muss zugeben: „Erstmals in diesem Jahr ist die Anzahl der Krankenhaus-Neuaufnahmen wegen Covid deutlich zurückgegangen.“

Die Zahl der Genesenen beträgt inzwischen stolze 19 802 700. Das Durchmachen einer Covid-Infektion gilt als die wirkungsvollste, umfangreichste und am längsten wirkende Immunisierung gegen Covid-19 in all seinen verschiedenen Mutationen.

Und das alles zwei Wochen nachdem die offensichtlich kontraproduktiven Maßnahmen weitgehend aufgehoben wurden und sich schon seit Monaten kaum jemand mehr sich die immer deutlicher in die Kritik geratenden Covid-„Impfstoffe“ injizieren lassen möchte.

Mehr testen, um Inzidenzen wieder ansteigen zu lassen

Und weil Karl Lauterbach sehr wohl um diese Zahlen weiß, machte er mit Beginn der Osterferien folgenden Aufruf auf Twitter:

„Die Fallzahlen gehen stark zurück. Damit es so bleibt sollte sich jeder vor einer Osterreise testen lassen oder selbst testen. Ich rate auch weiter zum freiwilligen Tragen der Maske in Innenräumen.“

Neben dem Wissen darum, dass mehr Tests automatisch die Inzidenzzahlen wieder in gewünschte Höhen treiben, bleibt derzeit für Lauterbach als letzter Trost auch hier nur noch die Maske, die sein Vorgänger als wichtiges „Symbol für die Epidemie“ rechtfertigte – sozusagen ein formales Glaubensbekenntnis zu einer Religion, die ihre besten Tage vorerst hinter sich hat.

Hamburgs Willkürregime

Wenn man nicht den etwas „verschwurbelten“ Weg Lauterbachs gehen will, kann man es aber auch wie Hamburg machen. Willküraktionen haben sich beim deutschen Untertan in den letzten zwei Jahren ja durchaus bewährt:

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