Karl Lauterbach: Jetzt wisst ihr, wo ich wohne!

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(c) Screenshot YT

(David Berger) Während sich Karl Lauterbach gestern Abend beschwerte, dass er übelsten Gewalt- und Gewaltdrohungen ausgesetzt sei, veröffentlichte er zugleich den Ort seiner Privatwohnung, weil dort Montagsspaziergänger vorbeiliefen. Hat sein Hass auf Impfkritiker und seine Niederlage in Sachen Impfpflicht ihn völlig kirre gemacht?

Eigentlich sollte es eine Art Notruf von Karl Lauterbach werden, der nach seinem Debakel in Sachen Impfpflicht zwischen Racheschwören und Selbstviktimisierung im Schmollwinkel hin- und her laviert. Der Skandal, mit dem er sich diesmal als Opfer böser „Impfgegner“ zu inszenieren sucht:

„Gewaltdrohungen sind Alltag“

„Vor meiner Wohnung protestieren die Impfgegner. Die Proteste radikalisieren sich. Trotzdem darf es keine leichtsinnige Corona Politik geben, nur um solche Proteste zu vermeiden. Proteste sind ok. Gewalt und Gewaltdrohungen jedoch nicht, und sie sind leider auch Alltag.“

Dazu veröffentlicht er das Video, das vor seiner Haustür aufgenommen sein soll:

Zunächst ist festzustellen, dass es sich bei dem Aufzug um einen ganz normalen Montagsspaziergang handelt. Die Aufnahmen legen nahe, dass die Demonstranten bis dato noch gar nicht wussten, dass Lauterbach hier residiert. Lauterbach freilich, was typisch ist für seinen Zustand, geht sofort davon aus, dass diese Demonstranten alle nur wegen ihm da seien. Ich bin in psychiatrischen Fragen zu wenig bewandert, um das einschätzen zu können …

Luxusviertel statt Nogo-Area Wiener Platz

Lauterbach lebt also in ständiger Angst vor gewalttätigen, radikalisierten „Impfgegnern“. Und gleichzeitig macht er öffentlich, wo er privat wohnt? Der Ort auf den Ringen zwischen Headshops, Privatärzten und Luxusboutiquen lässt sich für jeden Kölner leicht ausfindig machen.

Nicht im schäbigen Mülheim, nahe der No-go-Area Wiener Platz, zwischen schmuddeligen Antifa-Kneipen und der Drogenszene, wo er sein Wahlkreisbüro präsentiert, nein in einer der teuersten Wohngegenden der Kölns wohnt der Sozialdemokrat.

Jeder, der will, kann nun – so er in Köln ist – innerhalb weniger Minuten durch Abchecken der Klingelschilder an den Häusern, die rund um die Einmündung der Ehrenstraße auf den Hohenzollernring stehen, die private Wohnadresse Lauterbachs ausfindig machen.

Die Bedrohung Lauterbachs scheint also extrem zu sein, wenn er sich so seine Privatsphäre zugänglich macht.

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