(David Berger) Die Zahl der Kinder, die wegen eines Suizidversuchs auf der Intensivstation landeten, ist bis Ende des zweiten Lockdowns um 400 Prozent gestiegen. So eine Studie der Essener Uniklinik.

Mit in der Tat beunruhigenden Zahlen wartet heute ein Artikel in dem Internetmagazin „Tichys Einblick“ auf: Die Zahl der Kinder, die wegen Suizidversuchen auf einer Intensivstation landeten, sei bis Ende Mai 2021 drastisch gestiegen. So das Ergebnis einer aktuellen Studie der Essener Uniklinik, über die der Leiter der dortigen Kinder-Intensivstation, Christian Dohna-Schwake, berichtet.

Um 400 Prozent gestiegen

„Wie dramatisch zeigte nun erneut eine Auswertung der Daten von 27 Kinder-Intensivstationen: Die Zahl der Kinder, die wegen eines Suizidversuchs auf der Intensivstation landeten, ist bis Ende des zweiten Lockdowns um 400 Prozent gestiegen.“

Während des zweiten Lockdowns zwischen März und Ende Mai 2021 mussten so das Studienergebnis „bis zu 500 Kinder wegen eines Suizidversuchs stationär auf einer Intensivstation behandelt werden – womit sich die Zahl der betroffenen Kinder im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten verdreifacht und im Vergleich zum ersten Lockdown sogar vervierfacht hat. Mit dieser dramatischen Entwicklung habe Dohna-Schwake nicht gerechnet. Der extreme Anstieg habe ihn überrascht, obwohl er auf seiner eigenen Station einen Anstieg der Fallzahlen beobachten konnte und dieser auch im Austausch mit Kollegen bestätigt wurde.“

Depressionen, Angst- und Essstörungen, dann Suizid

Der Zusammenhang dieser schockierenden mit den völlig unangemessenen Lockdown-Maßnahmen, die zum damaligen Zeitpunkt allen voran die beiden kinderlosen Politiker Merkel und Spahn zu verantworten hatten, ist für die Wissenschaftler nicht von der Hand zu weisen:

„Neben den Aussagen von Medizinern wie Dohna-Schwake, gibt es inzwischen zahlreiche Studien, Umfragen und sonstige Daten, die den Zusammenhang von sozialer Isolation unter den Corona-Maßnahmen und der weltweit steigenden Zahl psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen (wie auch bei Erwachsenen) belegen. Soziale Interaktion, Mimik, Gestik, Berührung und Auseinandersetzung sind in der Entwicklung eines jungen Menschen entscheidend und durch nichts zu ersetzen.

Enthält man einem jungen Menschen all diese Bestandteile eines normalen Lebens vor und schürt zusätzlich Panik und Hoffnungslosigkeit, können sich schwerwiegende Erkrankungen wie Depressionen, Angst- und Essstörungen entwickeln.

Bleiben diese Krankheiten unbehandelt, was angesichts völlig überfüllter Kinder- und Jugendpsychiatrien … und endloser Wartelisten bei ambulanten Therapeuten für viele leider eher die Regel als eine Ausnahme ist, treibt das einige bis in den Suizid.“

Lediglich 15 Kinder wegen Corona in einem Krankenhaus

Kritik kommt unterdessen auf der politischen Ebene von der AfD: „Schulschließungen, Einsamkeit und Angstmacherei haben unsere Kinder nachhaltig krank gemacht. Die Auswirkungen dieser fehlgeleiteten Politik wird man noch in vielen Jahren zu spüren bekommen“, meint der stellvertretende Bundessprecher der Alternative für Deutschland, Stephan Brandner. Indes diskutiert die neue Ampel-Regierung über neue Kontaktbeschränkungen. Selbst Schulschließungen sind kein Tabu mehr.

„Derartige Überlegungen entbehren nicht nur jeder wissenschaftlichen Grundlage, sie sind auch unverantwortlich. In der letzten Dezemberwoche wurden deutschlandweit lediglich 15 Kinder wegen Corona in einem Krankenhaus behandelt. Das kann nicht der Grund sein, sämtliche Kinder zu isolieren, ihre Bildungschancen zu verbauen, sie in eine Depression zu schicken und ihren Freitod in Kauf zu nehmen. Ich fordere die Regierenden auf, endlich, nach zwei Jahren, vernünftige politische Entscheidungen zu treffen, anstatt Angst- und Panikmache zu betreiben“, fasst Brandner zusammen.

Lebenslange Traumata durch Polizeigewalt

Noch komplett un-aufgearbeitet sind die schweren Schäden, die Kinder von Regimekritikern aufgrund brutaler Polizeigewalt gegen ihre Eltern, erleiden.

Entweder weil sie diese Polizeiaktionen direkt mitbekommen oder durch Erzählungen der Familie in diese involviert sind. Fachleute gehen dabei davon aus, dass durch die Polizeigewalt Kinder schwere bis schwerste Traumata erleiden, die ihr ganzes Leben prägen könnten.

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