75 Jahre Henryk M. Broder: Thilo Sarrazin gratuliert seinem „Seelenverwandten“ zum Geburtstag

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(c) von Lesekreis [CC0], vom Wikimedia Commons

Thilo Sarrazin gratuliert Henryk M. Broder in der Jungen Freiheit zum 75. Geburtstag, den Broder am heutigen Freitag feiert. Während einer vierstündigen Bahnfahrt von Frankfurt nach Berlin habe Sarrazin Broder als „Seelenverwandten“ erkannt.

„Wir liebten beide Deutschland und die deutsche Sprache und sorgten uns um dieselben Fehlentwicklungen“, erinnert sich Thilo Sarrazin in der Jungen Freiheit, die am Freitag am Kiosk erscheint.

Henryk M. „Broders Waffe war und ist die scharfsinnige Analyse unübersichtlicher, auch verlogener Verhältnisse und deren Entlarvung durch Satire und Ironie, oft polemisch zugespitzt“, erklärt der Bestseller-Autor.

Polemische Schärfe

Anabel Schunke, Simon Akstinat (Chefredakteur „Jüdische Rundschau“), Henryk Broder und David Berger bei der Präsentation der ersten Druckausgabe von „Tichys Einblick“

„Hinter Broders publizistischer Rastlosigkeit und seiner oft polemischen Schärfe verbirgt sich ein sensibler Charakter, der häufig Angst um Deutschland hat. Er sieht dunkle Wolken über der freiheitlichen Republik, in die seine Eltern 1957 mit ihm auswanderten“, schreibt der ehemalige Berliner SPD-Senator.

Zu seinem 75. Geburtstag wünscht Thilo Sarrazin Henryk M. Broder „gute Gesundheit, mehr Distanz und Optimismus“. „Davon aber auch nicht zuviel, denn dann wäre Broder nicht mehr Broder“, so Sarrazin.

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