Offenbar haben heute rund 30000 Menschen auf den Straßen Berlins das Ende der Covid-19-Pandemie gefeiert. (Alexander Kissler)

(David Berger) Zehntausende an Menschen haben gestern die Straßen von Berlin anlässlich der Homo-Parade „CSD“ gefüllt. Meistens ohne Mindestabstand und Masken feierten sie ihre sexuelle Identität. Die Polizei griff nicht ein.

Über eine Sache sind sich seit gestern Abend fast alle einig: Wäre der gestrige „CSD“ in Berlin, die alljährliche Feierparade von Homo- und Transsexuellen, eine Querdenker-Demo für alle Menschen quer durch unsere Gesellschaft gewesen, wäre sie vermutlich nicht einmal genehmigt, und wenn dann nach höchstens 30 Minuten von der Polizei aufgelöst worden.

Kein Mindestabstand, kaum Masken

Denn alle Augenzeugenberichte und die zahllosen Amateuraufnahmen aus den sozialen Netzwerken zeigen vor allem eines: Der vorgeschriebene Mindestabstand wurde so gut wie nie eingehalten, die Masken nur vereinzelt getragen. Und wenn dann waren es v.a. Nackte, die die Maske trugen oder die Masken waren Hundemasken und die Protagonisten bereicherten die Parade, indem sie auf allen vieren durch die Straßen krochen und Wau-Wau-Töne machten. Wer nun – aufgrund der Erfahrungen der letzten Monate – Wasserwerfer und Polizei, die alte Omis niederknüppelt, erwartet hätte, der hat noch nicht verstanden, dass wir im krankesten Deutschland aller Zeiten leben.

(c) Facebook

Eine Leserin von PP schreibt uns heute morgen: „Ich bin gestern bewusst nicht auf den CSD gegangen. Man kann nicht die Menschen über 1 Jahr wegsperren, die idiotischsten Regeln erlassen, unliebsame Demos mit dem Argument „Hygiene“ gewaltsam zerschlagen und dann dem CSD den Roten Teppich ausrollen und auf die ganzen Regeln, deren Einhaltung man von allen Anderen, teils mit Brachialgewalt unterstützt, gefordert hat, pfeifen. Das ist eine Provokation der Mehrheitsgesellschaft. Dass heute früh die Medien das noch schön reden, sehe ich als zusätzliche Bestätigung meiner Entscheidung.“

Behauptung von Tagesschau und Polizei falsch

Und eine andere unterstreicht: „Gestern versammelten sich irgendwelche 65.000 Menschen in Berlin anlässlich des CSD. Wer sich die Bilder und Videos ansieht, kann gut erkennen, dass die Behauptung der Polizei Berlin auf Twitter, die Auflagen wie Maske tragen, Abstand, etc. seien grundsätzlich eingehalten worden, schlichtweg nicht der Wahrheit entspricht.“

Und PP-Autor Frank Helbig ergänzt: „‚Einige Teilnehmer trugen entgegen der Regeln keine Masken‘ – so der O-Ton der Tagesschau. Ich habe praktisch kaum jemanden mit Maske erkennen können. Genauso wie ich, anders als der Reporter keine eingehaltenen Mindestabstände ausmachen konnte. Aber es ist im Grunde sinnlos sich noch zu echauffieren. Ich betrachte mich inzwischen als Gefangener einer hilflosen und überforderten Staatsmacht die auch nach den heilsbringenden Massenimpfungen, kaum einen Schritt weiter ist bei der Bewältigung der Seuche. Der nächste Lockdown steht schon wie ein ein leuchtendes Fanal am Horizont.“

Am Rande sei bemerkt, dass auch die linksextremen LGBT-Antisemiten nicht zu kurz kamen:

„Feiern, wo die Polizei nicht hinschaut“

Ganz aus den Fugen geriet die Feier, als sie den Homo-Kiez rund um den Nollendorfplatz erreichte. Selbst die Berliner Morgenpost muss unter dem Titel „Feiern, wo die Polizei nicht hinschaut“ einräumen: „Am Sonnabend feierte Berlin den Christopher Street Day nach der Parade rund um den Nollendorfplatz ohne Masken und Abstand.“

Am nächsten Wochenende, an dem die Querdenker aus ganz Deutschland zu einer Großdemo nach Berlin gerufen haben, wird sich zeigen, ob noch fundamentale Pfeiler unseres Rechtsstaats funktionieren oder ob wir heillos in den Fängen der Willkürherrschaft einer Corona-Diktatur gefangen sind.

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