Erneut gingen am Samstag tausende Bürger auf die Straßen Wiens, um gegen die österreichische Bundesregierung und ihre Corona-Maßnahmen zu demonstrieren – und das trotz erneuten Verboten für Demonstrationen, klirrender Kälte (-3 Grad) und eisigem Wind.

Das macht Mut und zeigt, dass sich die Corona-Protestbewegung in Österreich nicht mehr aufhalten lässt. Nach den Großdemonstrationen in Wien vom 16.01 und dem 31.01, mit zehntausenden Teilnehmern sowie den wöchentlich stattfindenden Protest-Spaziergängen überall im Land, war dies ein neuerlicher Machtbeweis gegenüber Politik und Polizei.

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Tausende Teilnehmer – Polizei vergebens repressiver

Der Protestzug zog vom Maria-Theresien-Platz in Richtung Karlsplatz, wo die einzige genehmigte Standkundgebung stattfand und mehrere Redner zum Thema Corona-Diktatur und Kinderrechte sprachen. Dort versammelten sich mehrere tausend Menschen. Auch viele Menschen aus dem abgeriegelten Tirol kamen den weiten Weg nach Wien.

Die Polizei nutzte die Gelegenheit und kontrollierte immer wieder Menschen wegen Abstand oder Masken und sprach völlig willkürlich Anzeigen aus – auch, wenn Atteste vorgezeigt wurden.

Demo konnte nicht mehr gestoppt werden

Der anschließende Demozug um den Wiener Ring konnte folglich aber nicht mehr gestoppt werden. Wie schon vor zwei Wochen, so ließen sich auch am Samstag die Bürger nicht von Verboten und massiver Polizeipräsenz einschüchtern. Daher setze die Polizei auf verstärkt aggressives Auftreten, kesselte Splittergruppen immer wieder ein und ging auch mit roher Gewalt gegen einzelne Teilnehmer vor.

Für den 6. März ist eine Mega-Demonstration unter dem Motto „Kurz muss weg!“ in Wien angekündigt.

Der Beitrag erschien zuerst bei „UNSER MITTELEUROPA“

Update 14.02.21, 15 Uhr: Ohne Maske in Luzern

Und die Schweizer protestieren auf ihre Weise

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