Niemand lügt immer. Der gewitzteste Lügner versteht es, seine Lügen sparsam aber effektiv einzusetzen und geschickt in Wahrheiten und Halbwahrheiten einzukleiden. Oder aber geschickt an Gefühle und positive bzq. negative Assoziationen zu appellieren.

Unterstützung findet die Ausbreitung von Lügen – oder neudeutsch Fakenews – in der modernen Medienwelt durch die Copy & Paste Mentalität, die inzwischen auch das Denken vieler Leser wie auch Schreiberlinge bestimmt. Man recherchiert nicht mehr, dringt nicht an die eigentlichen Daten und Dokumente vor, sondern schreibt einfach „fertig aufbereitete“ Informationen ab. Diese werden dann unreflektiert weiterverbreitet. Man schafft Realitäten durch Quantität statt Qualität.

Was ALLE sagen, kann ja nicht falsch sein, oder?

Konkreter ausgedrückt: Es gibt ein riesiges Heer von nützlichen Idioten, die leichtgläubig alles kopieren und weiterverbreiten, was sie in den Regierungserklärungen, Presseagenturen und sogenannten Leitmedien vorfinden. Die Quantität und Allgegenwart von Fehlinformationen prägt so im Laufe der Zeit selbst die kritischeren Menschen. Was lange währt, wird endlich Allgemeingut. Das gilt für Lügen wie für Wahrheiten.

Die größten Lügen der Merkel-Ära

Das ertrunkene Flüchtlingskind
Die Hetzjagden in Chemnitz
Die Zunahme rechtsextremistischer Straftaten
Der wissenschaftliche Konsens
Die Lüge von den Neuinfektionen
Trumps Putschaufruf

Das ertrunkene Flüchtlingskind

Hier wurde die Leiche eines ertrunkenen Kindes, das mit Familie seit Jahren sicher in der Türkei lebte, hunderte Meter vom Auffindeort entfernt am Strand drapiert und dann durch weltweiten Medienhype als Flüchtlingskind verkauft. So wurde eine politische Ikone aufgebaut, die das Denken einer ganzen Generation entscheidend prägte. Es waren amerikanische Blogger, die diesen von den „Qualitätsmedien“ flächendeckend inszenierten Schwindel auffliegen ließen.

War das wirklich nur eine Lüge? Nein, es war eine menschenverachtende demagogische Propagandalüge, basierend auf dem Missbrauch eines toten Kindes und skrupellos an ehrliche Gefühle gutgläubiger Menschen appellierend. Und ALLE hatten sie brav mitgemacht, das ging sogar so weit, dass Zweifel an der Story als Hetze diffamiert wurden.

Die Hetzjagden in Chemnitz

Die Regierung spricht von Hetzjagden, die Medien geben es gehorsam weiter und für viele leichtgläubige Menschen wird es zur Realität, zur gefühlten Wahrheit. Allein: Bis heute gibt es keinen einzigen Beleg für irgendwelche Hetzjagden oder auch nur Übergriffe, und das im Handyzeitalter und bei Anwesenheit Tausender potenzieller Zeugen. Es müsste im Internet doch nur so wimmeln, von per Handy aufgenommenen Gewalttaten und Hetzjagden. Die Polizei wäre vermutlich gezwungen gewesen, darauf zu drängen, solche Darstellungen im Sinne des Opferschutzes nicht zu veröffentlichen, sondern nur der Polizei zuzuführen. Aber nichts, absolut nichts.

Ein einziges Video machte die Runde. Es zeigt einen mutmaßlichen Deutschen, der von zwei mutmaßlichen Migranten provoziert wird, und dann ca. 10 Meter hinter ihnen her rennt. Hetzjagd? Es sind frei erfundene, flächendeckend verbreitete Behauptungen, die den Mythos von „Hetzjagden“ im Gedächtnis der Menschen etablierten und zu eine gefühlten Wahrheit machten.

Die einzige einflussreiche Person, die das Rückgrat hatte, diese Propagandainszenierung als frei erfundene Behauptung zu entlarven, verliert dadurch ihren Job: Hans-Georg Maaßen.

Die Zunahme rechtsextremistischer Straftaten

Seit Jahren wird uns um die Ohren gehauen, dass rechtsextremistische Straftaten zunehmen. Das ist richtig. Was uns verschwiegen wird, ist, dass die linksextremistischen Straftaten, insbesondere die Gewalttaten, sogar noch stärker ansteigen, während der Anstieg rechtsextremer Straftaten primär auf immer mehr Verboten und neuen Gesetzen im Bereich der Propagandadelikte beruht. Wenn immer mehr verboten wird, gibt es naturgemäß auch mehr Verstöße gegen diese Verbote.

Im Bereich linksextremistischer Propaganda gibt es dagegen keine Verbote und damit auch keine Straftaten. Offenbar waren Stalin und Mao ein Segen für die Welt und die ca. 100 Millionen Toten unvermeidliche Kollateralschäden auf dem Weg ins gelobte Land des Kommunismus.

Hier gibt es Hintergrundinfos zu rechten und linken Gewalttaten.

„Die Medien lügen nicht, aber vereinfachen die Wirklichkeit bis zur Unkenntlichkeit“

Wolfgang Herles (bis 2015 politischer Redakteur beim ZDF)

Der wissenschaftliche Konsens

Egal welche Anschauungen man beim Klimawandel vertritt und welche Thesen und welche politische Programme einem da schlüssig erscheinen, eines ist ganz klar eine Lüge, eine reine Medieninszenierung: der wissenschaftliche Konsens.

Den gab es nie. Es gibt Tausende Wissenschaftler, die sich – unterstützt von Künstlern, Prominenten und einem ungebildeten Kind (Greta) – für die Klimathesen des Weltklimarates stark machen, und es gibt Tausende teils sehr renommierte Wissenschaftler, die dem widersprechen, die aber in den Medien seit einigen Jahren totgeschwiegen werden.

Die bis heute gepflegte Lüge vom Konsens basiert auf einer Studie, die ebenfalls eine schlichte Lüge darstellt. Durch permanente Wiederholung und Allgegenwart wurde eine gefühlte Wahrheit geschaffen, die bereits mit kurzer Recherche als Lüge entlarvt werden könnte.

Hier gibt es Hintergrundinfos zur Konsenslüge.

Die Lüge von den Neuinfektionen

Ein weiteres Beispiel, wie ein Denkfehler oder eine bewusst verbreitete Fake News durch permanente Wiederholung und Allgegenwart selbst in die Köpfe einiger Wissenschaftler Einzug erhält.

Unabhängig davon, für wie gefährlich man Corona halten mag: Was in den Medien weltweit als „Neuinfektion“ verkauft wird, sind in Wahrheit positive Testergebnisse. Und niemand weiß aufgrund eines Tests, wann eine Infektion erfolgte (die kann Monate zurückliegen) und niemand weiß, ob diese irgendwann „Infizierten“ je erkranken werden. Wobei die Wahrscheinlichkeit umso geringer ist, je jünger die Getesteten sind und je länger sie schon infiziert sind.

Eine nachweisliche Neuinfektion läge nur dann vor, wenn jemand gestern negativ getestet wurde und am nächsten Tag positiv. Dann hat entweder der Test versagt oder er hat sich tatsächlich neu infiziert. Alles andere aber ist kompletter Unsinn, eine absurde Fake News und ob der politischen Tragweite eine demagogische Lüge der Sonderklasse: Man macht sinnlose Massentests, um massenhaft Infizierte zu finden und darauf basierend politischen Aktionismus – inzwischen muss man eher von Extremismus sprechen – rechtfertigen zu können.

Trumps Putschaufruf

Man darf und muss Trump kritisieren. Man darf seine Reden und sein Verhalten im Umgang mit dem – nicht nur aus Trumps Sicht fragwürdigen – Wahlergebnis kritisieren. Aber der „Putschaufruf“, die „Aufstachelung seiner Anhänger“ ist eine reine Medienerfindung.

Trump hatte seine Anhänger aufgefordert, vor dem Kapitol zu demonstrieren. Er hatte weder zu Gewalt aufgerufen, noch zum Sturm auf das Kapitol. Im Gegenteil, wie Videos inzwischen beweisen, wurden die Demonstranten sogar ins Kapitol eingeladen, dessen Schutz (Polizei und Sicherheitskräfte) vermutlich den Demokraten unterliegt (ist nicht transparent), mit Sicherheit aber nicht Trump.

Polizisten räumen die Absperrungen beiseite und laden die Demonstranten ein, ihnen zu folgen:

Im nächsten Schritt werden die Türen geöffnet. Wer wollte Böses dabei denken:

Weiterhin ergaben die Ermittlungen, dass die Randalierer keine typischen Trump-Anhänger waren, sondern sich großenteils aus Verrückten, Sektenmitgliedern und auch Antifanten zusammensetzten. Mit solchen Randgruppen muss man bei jeder Demonstration rechnen. Die Verantwortung dafür, diese im Zaum zu halten, lag bei der demokratischen Regierung in Washington!

Den Aufruf zu einer Demonstration als „Aufstachelung“ zu bezeichnen, ist ein Narrativ von Diktaturen und faschistischen Systemen.

In Demokratien sind Demonstrationen ein legitimes und notwendiges Mittel, Unzufriedenheit kundzutun. Unzufriedenheit mit Zuständen und mit politischen Entscheidungen. Es ist dabei sogar die Regel, dass die Demonstrationen nicht mit der aktuellen Politik oder dem Mainstream konform gehen. Eben deshalb demonstriert man ja. Es ist ein Beitrag zur Meinungsbildung in einer Demokratie.

Für ausufernde Entgleisungen, die heutzutage am Rande nahezu jeder Demo auftreten können, tragen nicht die Veranstalter, sondern die Sicherheitskräfte und der Staat die Verantwortung. Deren Aufgabe ist es, rechtzeitig einzugreifen und Aufrührer zu verhaften.

Siehe auch Reichstagsbrand in den USA

„Die Medien zweifeln zu wenig, vor allem an sich selbst. Das wiederum schürt nur den Zweifel an den Medien.“

Wolfgang Herles (bis 2015 politischer Redakteur beim ZDF)