Philosophia Perennis

Wien: Wurde Attentäter gewarnt? „Verzögerte” die Wienwahl den Zugriff?

(c) Screenshot YT

Noch in der Anschlagsnacht (2.11.2020) war durch die österreichischen Sicherheitsbehörden eine Razzia (Operation „Ramses”, 3.11.2020 – 3h) gegen die Wiener Islamistenszene geplant… War dies der  „Anlass für den Terroristen loszuschlagen“? (oe24). Ein Gastbeitrag von Elmar Forster

Noch in der Anschlagsnacht (2.11.2020) war durch die österreichischen Sicherheitsbehörden eine Razzia (Operation „Ramses”, 3.11.2020 – 3h) gegen die Wiener Islamistenszene geplant… War dies der  „Anlass für den Terroristen loszuschlagen“? (oe24)

Insiderkreise äußerten bereits einen schlimmen Verdacht: Verriet ein Dolmetscher dem Attentäter, Kujtim F., die Razzia? – Ein weiteres belastendes Indiz: Die Antiterroreinheit „Cobra“ war überraschend schnell an den Tatorten in der Innenstadt, obwohl sie in Wiener Neustadt stationiert ist. (ca. 60 km und 45 Minuten Fahrzeit)

“Verzögerte“ die Wienwahl die Ermittlungen?

Schon im Juli 2020 traf sich der Attentäter in Wien mit deutschen Islamisten. Am 21. Juli versuchte er in der Slowakei Munition für sein Sturmgewehr zu kaufen. Zwei Tage später, am 23. Juli, setzten slowakische Behörden (via Europol) den österreichischen Verfassungsschutz davon (inklusive Bilder aus der Überwachungskamera eines Waffengeschäftes) in Kenntnis. Erst sieben (!) Wochen später, am 10. September, informierten diese wiederum die slowakische Seite, dass es sich dabei „wahrscheinlich um Kujtim Fejzulai“ handle. (oe24) – „Der Genannte ist der österreichischen Polizei in Zusammenhang mit Terrorismus bekannt.“ (österr. Behörde)

Dann wartete die österreichische Polizei noch bis zum 16. Oktober ab, indem sie eine Rückanfrage an die Slowakei richtete, mit der absurden Bitte an eine ausländische Behörde um Rückbestätigung: Ob es sich dabei um Kujtim F. handle? Die slowakische Antwort trudelte dann erst am 16. Oktober mit positiver Rückbestätigung in Wien ein.

Versuchter Munitionskauf

Allein schon der versuchte Munitionskauf hätte also zur sofortigen Aufhebung der Haftentlassung des Attentäters durch das österr. „Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorbekämpfung“ (BVT) führen müssen.

Nachsatz: In Wien fanden am 11. Oktober Gemeinderatswahlen statt. Alle Umfragen sagten der rot-grünen Rathaus-Koalition Stimmenzuwächse voraus… Denn natürlich wäre der Umstand wahl-schädigend : Dass nämlich der Attentäter auf Kosten des Steuerzahlers mit Sozialhilfebezug (ca. 1000.-EUR monatlich) in einer Wiener Sozialwohnung so vor sich hingelebt hatte und auf böse Gedanken gekommen war…

Mittlerweile brachte die Freiheitlichen Partei (FPÖ) Anzeige wegen Amtsmissbrauch ein. (oe24) – „Dieses Versagen war die Bedingung dafür, dass der Attentäter am 2. November (noch) auf freiem Fuß war“. (Ex-Innenminister Kickl)

Kottan ermittelt

Insofern ist aber alles auch „nur“ eine typisch Wiener Melange aus der Krimi-Satire „Kottan ermittelt“ und jener ost-österreichischen Weiterwursteln-Schlamperei, an der schon die Donaumonarchie zugrunde gegangen ist…: „Die Lage ist hoffnungslos aber nicht ernst“

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