(David Berger) Statt sich von dem grausamen „Allahu akbar“-Mord an dem französischen Lehrer Paty klar zu distanzieren, übernimmt die islamische Welt nun dessen Anliegen und versucht Frankreich über Beschimpfungen und Boykotte in die Knie zu zwingen. Ein schamloser fanatischer Dschihad, bei dem jedes kleinste Nachgeben die eigene Todeserklärung wäre.

Wer erwartet hatte, dass die muslimische Welt nach dem „Allahu akbar“-Anschlag auf den französischen Lehrer Samuel Paty bemüht wäre, zu beschwichtigen, sich deren Führer vielleicht sogar von dem Attentäter distanzieren und in seinem Namen entschuldigen würden, um dann über eine Reform ihrer Traditionen nachzudenken, hat sich gründlich geirrt.

Die von der „Religion des Friedens“ geprägte Welt schlägt auch diesmal wieder altbekannte Wege ein, die die Hoffnungen auf Dialog mit dem politischen Islam endgültig zerstören.

Täter erklären sich zu Opfern

Ganz im Gegenteil zu den vom westlichen Denken bestimmten Hoffnungen machen sich seit Tagen die muslimischen (Mit-)Täter zu Opfern und führen das Werk des Attentäters auf ihre Weise im großen Stil fort. So haben mehrere arabische Länder einen Boykott gegen Frankreich gestartet. Auf Twitter trendet seit Tagen immer wieder der Hashtag #boycottfrance. Nur ein Beispiel von vielen:

Diese Aufrufe verbleiben nicht im virtuellen Raum, wo Twitter und Facebook – wie auch bei islamistischen Gewaltaufrufen – auf einmal ihre Zensurmacht vergessen haben. Die Strukturen des religiös motivierten Hasses funktionieren in der muslimischen Welt bereits perfekt: In zahlreichen Ländern, u.a. in Jordanien, Kuwait und Katar nehmen nicht nur Einzelhändler französische Waren aus ihren Läden, auch der Großhandel hat sie aus dem Angebot genommen.

Macron will hart bleiben

Frankreich sorgt sich zwar um die traditionell engen Beziehungen zur arabischen Welt, Macron lässt sich bislang aber nicht durch die vehementen Drohungen einschüchtern. Frankreich werde nicht „auf Karikaturen und Zeichnungen verzichten, auch wenn andere sich davon zurückziehen“, so Macron beim Staatsakt für Samuel Paty, der für das Zeigen der Karikaturen im Unterricht mit seinem Leben bezahlen musste.

Eine besonders unrühmliche Rolle spielt dabei der immer wieder vom System Merkel hofierte türkische Präsident Erdogan: er beschimpfte Macron als geisteskrank und empfahl ihm eine medizinische Behandlung.

(Foto l.: An solchen gebastelten Videoclips, in denen Politiker der arabischen Welt auf Macron einschlagen, ergötzt man sich derzeit in der Türkei & Co © Screenshot YT)

Und immer wieder fällt in diesem Zusammenhang der von der islamistischen Propaganda des Iran erdachte Begriff „islamophob“, der auch in Deutschland zum festen Repertoire linker Kreise und ihres „Kampfes gegen rechts“ geworden ist.

Bluttaten als Mittel der Islamisierung

Hier wird überdeutlich: Die islamische Welt instrumentalisiert den grausamen Anschlag auf Paty als wichtigen Etappensieg auf ihrem Weg der Islamisierung. Wie seit jeher wird diese nach wie vor mit Blut und Eisen durchgeführt. Und mit einer Logik, die nicht nur religionskonform mit Lüge und Täuschung arbeitet (Taqīya), sondern jedes Einknicken, jedes Friedensangebot und jeden Kompromiss als eine Form der Unterwerfung ansieht.

So schwierig dies für unsere auf Dialog und Verständnis setzenden westlichen Gesellschaften sein mag: hier wäre jeder auch nur vorsichtige Kompromiss eine Kapitulationserklärung und die Unterzeichnung des Todesurteils für alle Werte, die unsere westliche Gesellschaft ausmachen. Längst überfällig wäre daher nun, dass sich die gesamte EU geschlossen und konsequent hinter Macrons Aussagen stellt und die Reaktionen der arabischen Welt klar verurteilt.

Wer jetzt auch nur ganz leicht in die Knie geht, wird ganz bald auf Knien sterben, statt stehend zu leben.

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