Ein 24-Jähriger soll einer 41-jährigen Frau im Görlitzer Park (Drogenschwerpunkt, zahlreiche afrikanische Dealer) Teile der linken Wange heraus- und Teile ihrer Nase abgebissen haben – so die Berliner Polizei soeben auf Twitter. Zu dem polizeibekannten Täter machte sie keine Angaben, die man als rassistisch hätte missdeuten können.

Unser Tweet des Tages kommt von der Berliner Polizei: „Ich darf das, das ist meine Freundin“, verteidigte ein Mann gestern im #Görli, dass er seiner Partnerin Teile der linken Wange raus- & des linken Nasenflügels abgebissen hatte. #Danke an – @ZivileHelden, die unsere Kolleg. alarmierten, welche den Verdächtigen festnahmen.

Nur wer Berlin nicht wirklich kennt, wird sich über die Coolness der Polizei wundern, die über diesen Vorfall berichtet. Würde sie solche Vorfälle in Berlin nicht mit einer professionellen Distanz betrachten, wären die meisten Polizisten vermutlich schon verrückt geworden.

Wegen tätlichen Angriffs auf Polizisten, Körperverletzung und Drogenhandels aufgefallen

Der „Tagesspiegel“ weiß noch mehr Abenteuerliches zu berichten: „Es soll sich bei ihm um einen polizeibekannten 24-Jährigen handeln, der bereits unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizisten, Körperverletzung und Drogenhandels aufgefallen ist. Ob er wirklich der Lebenspartner der Frau ist, blieb zunächst laut Polizei unklar.

Die Frau soll mit Bisswunden an der linken Wange und am linken Nasenflügel in ein Krankenhaus gebracht worden sein – zuvor hatte sie noch gegen die Festnahme des Mannes protestiert. Aus dem Krankenhaus wurde sie nach kurzer Zeit auf eigenen Wunsch entlassen.“

Der Mann soll sich inzwischen in einem psychiatrischen Krankenhaus befinden. Über einen eventuellen Migrationshintergund oder einen deutschen Pass berichtet die Polizei nichts. Aber wer ein wenig Erfahrung hat, kann sich das schon selbsttätig erschließen.