(David Berger) Ausgerechnet im Rahmen von CSD-Feierlichkeiten wurde Kölns SPD-Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes Opfer eines sexuellen Übergriffs durch einen Migranten. Und bekam so einen kleinen Eindruck von der Bedrohungssituation, die Homosexuelle dort – auch dank ihrer Partei – jedes Wochenende neu erleben dürfen.

Eigentlich sollte der nach den Mottodiskussionen stark umstrittene „Christopher-Street-Day“ der Schwulen und Lesben in Köln in diesem Jahr ausfallen bzw. verschoben werden. Doch zahlreiche CSD-Touristen hatten schon lange vor der Corona-Krise ihre Anreise und Hotels gebucht.

Wer sich da nicht mit Privatparties begnügen wollte, ging auf die letzte verbliebene Kölner Feiermeile v.a. für schwule Männer nahe des Rudolfplatzes. Diese war bereits an den vorangehenden Wochenenden wegen Überfüllung und zahllosen Verstößen gegen die Corona-Maßnahmen mehrmals in jeder Nacht von der Polizei geräumt worden.

Nun wollte sich am vergangenen Freitagabend Kölns stellvertretende SPD-Oberbürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes dort selbst unter die Feiernden mischen, vermutlich um ein Zeichen gegen Homophobie zu setzen.

Junge Männer ohne Mindestabstand und ohne Maske

Doch was geschah? Die 67-jährige SPD-Frau wurde Opfer eines sexuellen Übergriffs! Scho-Antwerpes gegenüber der Bild:

„Die jungen Männer waren ohne Mindestabstand und ohne Maske unterwegs. Als ich sie darauf hinwies, kam mir einer von ihnen mit einem wahnsinnigen Blick sehr nah. Unsere Nasenspitzen berührten sich. Plötzlich fasste er mir an die Brust, es war unfassbar … Ich habe dann Polizisten direkt in der Nähe zu Hilfe geholt. Der Täter konnte sofort identifiziert werden. Er hatte nichts mit den Gästen in der Schaafenstraße zu tun. Es war ein Mann um die 30, offenbar mit Migrationshintergrund. Der Mann hat sich nicht einmal entschuldigt.“

„Der Mann hat sich nicht einmal entschuldigt.“

Scho-Antwerpes, die einer Partei angehört, die immer wieder betont hat, dass es sich bei Übergriffen von Migranten auf Frauen um Einzelfälle handelt, die durch deutsche Männer (etwa auf dem Oktoberfest) viel öfter passieren, zeigt sich geschockt:

„So etwas zu erleben, ist ein einschneidendes Erlebnis, einfach unschön. Ich bin tief verletzt. Mit so einem respektlosen Übergriff rechnet man nicht.“

Scho-Antwerpes Opfer der Ideologie ihrer eigenen Partei

Boris Reitschuster hat dazu kommentiert: „Es stellt sich auch die Frage, wie realistisch die Bürgermeisterin die Situation in ihrer Stadt bzw. in unserem Land einschätzt, wenn sie solche Gewalt für nicht vorstellbar hielt? Ist sie Opfer der Verdrängung und Schönfärberei in der eigenen Partei, in der Politik, und gerade auch in den Medien?

Die Reaktion von Scho-Antwerpes zeigt, wie sehr ein Teil der Verantwortlichen hierzulande offenbar in einer Wirklichkeit lebt, die sehr gut von der Realität der Mehrheit der Menschen abgeschirmt ist. Zu der gehört, dass Frauen in Großstädten heute leider sehr wohl mit „respektlosen Übergriffen“ rechnen müssen – insbesondere dann, wenn sie etwa nicht besser betucht sind, den öffentlichen Nahverkehr nutzen müssen und sich abends kein Taxi leisten können.

Schlimmer noch: Wenn Frauen über diese Ängste reden, werden sie schnell als „rechts“ oder als „Nazi“ diffamiert. Und selbst wer als Journalist die Ängste dieser Frauen thematisiert, muss mit solcher Diffamierung rechnen – ich wurde dafür sogar als „braune Schmeißfliege“ beschimpft.“

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