(David Berger) Joachim Steinhöfel gilt als Star unter den Anwälten in unionsnahen Kreisen. Als Anwalt, der weitab von krummen Dingern oder überzogenen Honorarvorstellungen v.a. Menschen in Not selbstlos hilft, wenn ihr Facebook- oder Twitterprofil gesperrt wurde.

Selbst bei der „Jungen Freiheit“ ist Steinhöfel schon aufgetreten. Umsomehr verwundert es, dass seit gestern ein Tweet von ihm durch das Netz geistert, der viele Menschen, die ihn bislang als „Robin Hood der Opfer der Facebookzensur“ feierten, sehr verstört.

„Billig fressen ist schließlich populär hier zu Lande“

Angesichts der Causa Tönnis twittert er:

„Als er noch Schwein statt Virus hatte, hat er Sympathieträger links alle 2 Sekunden eins dieser Tiere umgelegt. Billig fressen ist schließlich populär hier zu Lande. Clemens ist der Schreibtischtäter dieser Massentiervernichtung.“

Großes Entsetzen

Die Reaktionen auf den Tweet sind entsetzt. Hier einige Stimmen, ziemlich wahllos aus den Kommentaren herausgegriffen:

  • „Wow. Ich hätte von Ihnen mehr eigenes Denken erwartet. Bisher hatte ich eine hohe Meinung von Ihnen. Was ist das für ein abfälliger Tweet.“
  • „Es ist doch so wie mit den Anwälten. Moral interessiert nicht, sondern die Rechtslage. Tönnis hat eben das gemacht was alle wollten und womit man Geld verdienen kann. Im Nachhinein ist es immer schön einfach…“
  • „Jetzt schießen Sie auf Ihrem hohen Ross übers Ziel hinaus. Millionen Menschen können sich das, was Sie essen, nicht leisten. Für die ist auch Gemüse inzwischen fast unbezahlbar. Deren Essen, das sie sich gerade noch leisten können, als Fressen zu bezeichnen, ist hocharrogant.“
  • „Und Sie Herr Steinhoefel sind offensichtlich der Duzfreund des „Schreibtischtäters“! Etwas weniger Populismus würde Ihnen besser zu Gesicht stehen. Aber heulen Sie ruhig weiter mit den Wölfen.“

„Ist das noch ihr Account oder wurde der gehackt?“

Und schließlich fragt ein weiterer Twitter-User: „Ist das noch ihr Account oder wurde der gehackt? Auch wenn der besagte Herr sich sicher nicht zum Sympathieträger eignet, hätte ich von jemand ihres Formates nicht diesen plumpen Populismus erwartet. Schade…“

Der Frage schließen auch wir uns entsetzt an. Es ist doch schwer vorstellbar, dass ein absolut integerer Ehrenmann wie Steinhöfel, sich zu solch vulgären Aussagen hinreißen lässt.

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