(David Berger) Mit einer vermutlich absichtlich falsch verstandenen Aussage Armin Laschets, des Ministerpräsidenten von NRW, wollen SPD-Politiker, allen voran Heiko Maas, der Fachmann für perfide Aktionen, nun einen Skandal produzieren. Laschets Fehler: Er ging in der Corona-Krise einen anderen Weg als Merkel, der sich nun nach und nach als der klügere erweist.

Spätestens seitdem Armin Laschet, Ministerpräsident von NRW, inmitten der Corona-Hysterie den Mut zeigte, der sonst allen Höflingen des Systems Merkel abging, war klar, dass er auf der Abschussliste der großen Kanzlerin gelandet ist.

Laschet wollte die Bevölkerung NRWs nicht wie Haustiere behandeln

Da musste Merkel am Anfang gar nicht viel tun, die ganze Corona-Krise war sehr schnell zum Selbstläufer geworden: Laschet, der nicht bereit war, den wenigen gemerkelten „Experten“ Merkels aufs Wort zu gehorchen und die Bevölkerung NRWs wie Haustiere zu behandeln, wurde dafür in den sozialen Netzwerken als leichtsinnig, lasch, menschenfeindlich und gar als Mörder beschimpft.

Doch die Stimmung ist am Umschlagen: Immer öfter hört man hinter vorgehaltener Hand in allen Regionen Deutschlands – besonders dort, wo keiner mithört und das Gespräch außerhalb der staatlich überwachten Kommunikationswege stattfindet: „Wir wurden doch ganz gehörig verarscht!“

Maas: Fachmann für linke Aktionen im System Merkel

Und da sich allmählich der Corona-Kurs Laschets als der vernünftigere und klügere erweist, muss nun der Hofstaat Merkels direkt eingreifen. Immer zu Schandtaten in solchen Dingen bereit und auch perfiden Aktionen nicht abgeneigt: Heiko Maas. Und der nahm auch gestern den Kampf ganz im Sinne von Merkels Abschussliste auf.

Anlass: Armin Laschet hatte von einer Journalistin die Frage gestellt bekommen, was der Fall Tönnies über die bisherigen Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen aussage. Seine Antwort:

“Das sagt überhaupt nichts aus, weil Rumänen und Bulgaren da eingereist sind und da das Virus herkommt. Das wird überall passieren. Wir haben in ganz Deutschland ähnliche Regelungen” (Spargelhof in Bayern, Ausbruch während des Lockdowns in Coesfeld). Und daher weiter: „Das hat nichts mit Lockerungen zu tun, sondern mit der Unterbringung von Menschen in Unterkünften und Arbeitsbedingungen in Betrieben.“

RumänInnen und BulgarInnen?

Heiko Maas hat sich nun nach Art eines genderideologisch ungeschickt gewickelten „Antifa“-Terroristen begierig auf diese Aussagen bzw. die beiden Worte „Rumänen“ und „Bulgaren“ gestürzt:

„Es gibt Äußerungen, die man macht, bei denen man schnell merkt, dass man sie besser nicht gemacht hätte. Das gilt auch für die Äußerung von Herrn #Laschet. Solche Schuldzuweisungen sind absurd und höchst gefährlich. Mit einer Entschuldigung würde er sich einen Gefallen tun.

Statt ausländerfeindliche Debatten zu befeuern, sollten wir alle vor unserer eigenen Haustür kehren. Die Zustände in einigen Schlachthöfen sind katastrophal. Das müssen wir jetzt dringend angehen. Ganz im Interesse der ArbeitnehmerInnen.“

„Laschet argumentiert, andere wollen lieber polemisieren“

Selbst das linskgedrehte Redaktionsnetzwerk Deutschland bemerkt dazu:

„Was man allerdings nicht kann – zumindest nicht ohne böse Absicht – ist, dem CDU-Politiker [Laschet] das Schüren von Ressentiments oder gar Rassismus vorzuwerfen.

Sollte der NRW-Ministerpräsident Hinweise darauf haben, dass infizierte Arbeiter aus Rumänien und Bulgarien mit dem Virus eingereist sind, bleibt ihm keine andere Wahl, als diese Information mit der Öffentlichkeit zu teilen. Vor allem dann, wenn gleich die gesamte Lockerungspolitik infrage gestellt wird.

Es ging Laschet erkennbar nicht um Schuldzuweisungen, oder darum, Arbeiter zum Sündenbock zu machen. Dass die Verantwortung für den jüngsten Ausbruch beim Schlachtkonzern Tönnies liegt, hat er nie bestritten. Laschet argumentiert, andere wollen lieber polemisieren.“

Der nächste Laschetskandal kommt ganz gewiss

Polemisieren: Also genau das, was der Mann der bösen Absicht, Heiko Maas, so meisterlich versteht und getan hat. Und das sicher nicht zum Ärger Merkels. Seine Reaktion kommt so, als habe Merkel darum gebeten. Was sie freilich kaum getan hat und gar nicht tun muss: Ihr Hofstaat ist ebenso gleichgeschaltet wie die Medien des Systems Merkel. Alles funktioniert von ganz alleine…

Daher wird es Laschet auch kaum etwas bringen, wenn er nun feststellt: „Menschen gleich welcher Herkunft irgendeine Schuld am Virus zu geben, verbietet sich. Mir ist wichtig klarzumachen, dass das für mich wie für die gesamte Landesregierung selbstverständlich ist“.

Der nächste Skandal, mit dem man ihn um einen Kopf kürzer machen will, kommt garantiert. Wer einmal auf Merkels Abschussliste stand, hat das bisher noch nie überlebt.

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