(David Berger) Schwere Stunden für die FDP: Nach dem Einknicken vor Merkels antidemokratischer Intervention in Thüringen und einer kaum hörbaren Stimme gegenüber den Einschränkungen der Freiheitsrechte in der Corona-Krise, käme die FDP derzeit nicht mehr in den Bundestag. Auch Lindner ist unbeliebt wie nie zuvor.

Das Einknicken v.a. Lindners im Thüringer Kemmerich-Abwahlskandal gegenüber Merkel und der linken Gewalt sowie das eher unbeholfene Lavieren in den Statements zur Einschränkung der Bürgerrechte durch die Corona-Maßnahmen hat bei den deutschen Wählern, besonders bei den typischen FDP-Sympathisanten, offensichtlich keinen guten Eindruck gemacht.

Schlechtester Wert seit vielen Jahren

Obwohl von den meisten Medien (allen voran der „Welt“) gehätschelt, solange sie dem System Merkel keinen Widerstand im Sinne einer echten Opposition entgegensetzen, geht der fatale Absturz der FDP in den Umfragen weiter. So nun auch beim ZDF-Politbarometer: Dort fällt die FDP mit 4 % unter die gefürchtete Fünfprozent-Hürde. Und könnte so bei der nächsten Wahl wieder einmal aus dem Bundestag fliegen. Solch einen schlechten Wert verzeichnete die FDP in dieser Wahlperiode noch nie.

Auch das Gesicht der Partei, Parteichef Christian Lindner, ist nun mit Beliebtheitswerten konfrontiert, die tief in den Keller gesunken sind: Von den Spitzenpolitikern der Altparteien wird er als einziger mit minus 0,3 negativ bewertet.

Wer wird nun zur Stimme der Liberalen?

Ganz anders sieht es bei der Union aus, die mit 39 % die stärkste politische Kraft in Deutschland bleibt. Ihr autoritäres Vorgehen in der Corona-Krise hat der Union einen enormen Stimmenzuwachs beschert: Die Zahl der Bürger, denen eine Packung Toilettenpapier wichtiger ist als ihre Grundrechte, scheint größer als geahnt.

Aber da gibt es eben noch die liberalen Freunde von Rechtsstaat und Demokratie. Von der FDP scheinen sie sich zunehmen abgewendet zu haben, in den anderen Altparteien noch weniger Heimat zu finden. Die Bedeutung der liberalen Kreise innerhalb der AfD, die mit 9 % noch immer mehr als doppelt so viel Zuspruch erfährt wie die FDP, gewinnt dadurch gesamtpolitisch gesehen einen noch größeren Stellenwert. Und auch innerhalb der AfD gewinnen die Kreise rund um Meuthen, die von den parteispaltenden Aktionen vieler Flügelleute die Nase voll haben, eine immer wichtigere Bedeutung.

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