Dass nicht nur auf Facebook, sondern auch auf Twitter eine massive Zensurpraxis herrscht, ist kein Geheimnis. Auch wenn Twitter weitaus weniger Willkür herrschen lässt als die Zensurabteilungen von Facebook, wo nicht selten Löschkommandos arbeiten, deren Vertreter häufig so gut wie kaum die deutsche Sprache beherrschen.

Auch wenn diese Zensurpraxis schon lange fröhlich Urständ feiert, durch das Maas-Gesetz (NetzDG) angefeuert wurde – ohne dass das größeren Widerstand hervorgerufen hätte, so wurde sie angesichts der Aussetzung wesentlicher Grundrechte in der Corona-Krise noch einmal zusätzlich verschärft.

Auch hier können die Mächtigen darauf vertrauen, dass es kaum Widerstand in der Bevölkerung gibt. Denn wenn wir eines in der gegenwärtigen Krise gelernt haben, dann das: Die Klopapiervorräte sind 90 % der Deutschen wichtiger als ihre Recht auf Meinungsfreiheit.

Kritik an Corona-Maßnahmen unerwünscht

Nach Informationen des bekannten Rechtsanwalts Markus Roscher-Meinel soll Twitter nun den regierungskritischen Account „Hartes Geld“ gesperrt haben. Dort hatte man in den letzten Wochen v.a. über das Aushebeln zentraler Grundrechte in der Corona-Krise, über die Widersprüche im Hinblick auf den Import von Immigranten usw. berichtet.

Der Berliner Jurist schreibt: „Die Einschläge kommen näher. Jetzt hat #Twitter mit @Hartes_Geld einen der ganz großen und erfolgreichen Accounts gesperrt. Ich sage dann auch schon mal prophylaktisch „tschüss“, falls ich es irgendwann von einer auf die andere Minute nicht mehr kann.“

Zu der Begründung der Sperre nun die Macher des Kanals selbst:

Journalistenverband beteiligt sich an Denunziationen

Bezeichnend ist auch, dass sich der „Deutsche Journalistenverband“ rühmt, unter den Denunzianten eine wichtige und erfolgreiche Rolle zu spielen: Gleichschaltung in Reinform!