(David Berger) Die Nachricht schockiert derzeit viele Gläubige nicht nur des Bistums Würzburg: „Obwohl in Bayern ab dem 4. Mai wieder die öffentliche Feier der heiligen Messe erlaubt ist, will das Bistum Würzburg vorerst keine öffentlichen Eucharistiefeiern erlauben.

Das geht aus einem nun veröffentlichten, auf den vergangenen Dienstag datierten Dekret von Bischof Franz Jung hervor.Statt der heiligen Messe sind vorerst nur „nichteucharistische Gottesdienstformen“ gestattet, so das Bistum laut seinen neuen Rahmenbedingungen.“ (Quelle).

Ein Bischof mit Nähe zu Linksextremen?

Mutwillig und ohne nachvollziehbare theologische oder medizinische Gründe wird hier den Gläubigen der Höhepunkt des Lebens der Kirche überhaupt vorenthalten: Ein Skandal ohne Maß und Beispiel.

Damit gerät Jung auch in einen seltsamen Kontrast zum Bundesverfassungsgericht. Das hat nämlich beschlossen: „Gottesdienste im Einzelfall und auf Antrag dürfen nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts nicht pauschal verboten werden. Die 2. Kammer des Ersten Senats entschied am Abend, dass gut begründete Ausnahmen im Sinne der Glaubensfreiheit möglich sein sollten, wenn dabei Schutzkonzepte eingehalten würden. Mit Blick auf die Glaubensfreiheit sei es kaum vertretbar, dass die Corona-Verordnung keine Möglichkeit für eine „ausnahmsweise Zulassung solcher Gottesdienste in Einzelfällen“ eröffne.“

Insider freilich verwundert dies nicht: Ist doch Bischof Jung seit seinem Amtsantritt bemüht das, was sein Vorgänger in dem Bistum aufgebaut hat, mutwillig zu zerstören. Was treibt ihn dabei an?

Bereits kurz nach dem Amtsantritt Jungs im Jahr 2018 erschien auf PP dieser Artikel, den wir zur erneuten Lektüre empfehlen:

Wie der „Antifa-Bischof“ Franz Jung wenige Wochen nach seinem Amtsantritt das Bistum Würzburg spaltet

Hassen diese Bischöfe die Kirche?

Aber auch die „Deutsche Bischofskonferenz“, der ein ähnlich veranlagter Geistlicher vorsteht, hat völlig wirre Anweisungen zur Wiederzulassung der Gottesdienste gegeben:

„Rund um den Altar sind neben dem Priester nur zwei Messdiener erlaubt, auf lauten Gemeindegesang sollte verzichtet werden. Untersagt ist Mund- und Kelchkommunion, den Gläubigen soll die Kommunion zum Beispiel mit einer Zange gereicht werden, Mund- und Kelchkommunion finden nicht statt. Die Empfehlungen sollen eine Orientierung für die Diözesen sein, die Umsetzung bedürfe aber der Entscheidung des zuständigen Ortsbischofs.“ (Quelle)

So gewinnt der gläubige Katholik den Eindruck, manche der deutschen Bischöfe würden die Corona-Krise nun nützen, um der von ihnen in ihrem tiefsten Inneren verhassten Kirche endgültig den Todesstoß zu versetzen… Und so den Weg frei zu machen für Neues.

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