(David Berger) Lange hatte ich überlegt, ob ich aus dieser sehr persönlichen Sache einen Artikel für PP machen soll. Einige Freunde haben mich dann immer wieder darauf hingewiesen, dass PP nach wie vor ein persönlicher Blog ist und zudem in dieser Krise, die derzeit v.a. durch die körperliche Distanz der Menschen in Deutschland geprägt ist, die emotionale und gedankliche Nähe umso wichtiger sind.

Wie man bei PP bemerkt hat, hat mich nicht nur die geradezu leichtfertige Aufgabe zentraler Bürgerrechte durch die Deutschen, besonders auch die ehemals liberal-konservativen, infolge der Corona-Panik sehr beschäftigt und zu einer Art Schreiblähmung geführt – in der immer wieder die Frage aufkam: Waren die fast vier Jahre des Kampfes von PP für die Grund- und Menschenrechte, insbesondere die Freiheitsrechte, völlig erfolglos?

Der Papst geht vorbildlich voran

Auch die Reaktion der Kirchen hat mich sehr verwundert: Für ihren gleichgeschalteten Teil in Deutschland war dies nicht anders zu erwarten. Ihnen stehen Merkel und die Gelder, die der Staat für sie eintreibt, schon seit Jahren näher als das „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“.

Auch bei Papst Franziskus hatte ich ähnliches erwartet und doch hat er sich innerhalb kürzester Zeit in dieser Krise vom ideologisch geprägten Sozialarbeiter zum Seelsorger entwickelt, der auf die Schätze der Tradition zurückgreift, die den Menschen wirklich helfen.

Oremus pro invicem

All dies war auch für mich der Grund, dass ich letzte Woche (in NRW gilt keine Ausgangssperre) nach einem Arztbesuch eine Kirche in Köln aufsuchte, die seit mehr als 30 Jahren für mich in Köln ein wichtiges Element Heimat ist: Sankt Maria in der Kupfergasse mit dem Gnadenbild der Schwarzen Muttergottes. Dort habe ich am Gnadenbild für die Leser, Wohltäter und Mitarbeiter von PP eine Kerze aufgestellt und ein Gesätz des Rosenkranzes für sie gebetet. Auf die Idee gebracht haben mich auch die  zahlreichen Briefe und e-mails von Lesern, die mir immer versichern, dass sie für mich – als eine Art der Unterstützung für PP – beten.

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Ich weiß natürlich, dass ein nicht kleiner Teil der Leser hier nun etwas mitleidig oder gar erzürnt über diese Geste lachen werden. Aber gerade in diesen Zeiten der Hilflosigkeit ist die katholische Religion, die uns sagt, dass der „Wert einer einzigen begnadeten Seele den Wert der gesamten natürlichen Ordnung um ein Unendliches übersteigt“ (Thomas von Aquin), ein großer Trost, den wir uns unter keinen Umständen nehmen lassen sollten.

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