(David Berger) Die pakistanische Christin Asia Bibi stellte am vergangenen Freitag, den 28. Februar 2020, auf einer internationalen Pressekonferenz in Paris ihr neues Buch vor. Besonders eindringliche Dankesworte fand sie dabei für Papst Benedikt XVI., der sich öffentlich auf dem Petersplatz für ihre Freilassung eingesetzt hatte.

Als 2011 ihr erstes Buch „Rettet mich!“ erschien, war Asia Bibi der Öffentlichkeit noch unbekannt, ihr Bericht sollte die Leser jedoch erschüttern. Seitdem sind nun acht Jahre vergangen. Mit dem heutigen Abstand werden wir nun ihre Geschichte innerhalb und außerhalb der Gefängnismauern erleben.

9 Jahre in Haft und gefoltert – Asyl in Frankreich beantragt

In „Endlich frei! Mein Weg aus der Gefangenschaft“ legt Asia Bibi erstmalig persönlich Zeugnis über ihre grausame neunjährige Haft in pakistanischen Gefängnissen und Foltereinrichtungen ab. Am 28. Februar hat sie das Buch in Paris vorgestellt, zuvor soll sie in Frankreich um politisches Asyl angefragt haben.

Die Tagespost berichtet von der Pressekonferenz:

„Die pakistanische Christin Asia Bibi hat sich öffentlich bei Papst Benedikt XVI. für seine Hilfe bedankt. „Mir fehlen die Worte, um zu sagen wie dankbar ich ihm bin“, sagte sie am Freitag vor Journalisten in Paris. Anlass war die Vorstellung ihres neuen Buchs, in dem sie ihre Gefangenschaft beschreibt.

Papst Benedikt XVI setzte sich öffentlich für ihre Freilassung ein

Bibi schilderte, wie überrascht sie gewesen sei, als ein Angehöriger ihr bei einem Besuch im Gefängnis die Nachricht brachte, der Papst habe sich öffentlich auf dem Petersplatz für ihre Freilassung eingesetzt und für sie gebetet. Auch sie habe für den Papst gebetet.

Die 55-Jährige war 2010 wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilt worden. Papst Benedikt XVI. hatte sich mit einem persönlichen Appell für die Freilassung der Mutter zweier Kinder eingesetzt.

Nach internationalen Protesten wurde sie 2018 vom Obersten Gericht Pakistans in Islamabad freigesprochen.“

Die deutsche Übersetzung erscheint am 30. April 2020 im Renovamen-Verlag (siehe Foto).

 

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