(David Berger) „Findet ihr es wichtig, dass in Pressemitteilungen der @polizeiberlin die Herkunft der Tatverdächtigen benannt wird?“ fragte die Deutsche Polizeigewerkschaft Berlin ihre v.a. aus Berlin stammenden Follower auf Twitter in einer 24-Stunden-Umfrage gestern Vormittag. Die Ergebnisse liegen nun vor und zeigen eindeutig:

Auch Migrationshintergrund bei Passdeutschen darf nicht verschwiegen werden

Die überwältigende Mehrheit der Menschen, sehr wahrscheinlich selbst auch in Berlin, wünscht sich hier klare Informationen. Was ihnen der Staatsfunk und andere gleichgeschaltete Medien noch immer sehr oft ganz bewusst verschweigen oder verschleiern, das soll ihnen zumindest die Polizei ganz offen sagen. Anders könnten vorbeugender Selbstschutz und Kampf gegen die Kriminalität nicht wirklich erfolgreich sein, so viele der Kommentatoren.

Sie mahnen in diesem Zusammenhang aber auch immer wieder an: „Auch ein Migrationshintergrund darf nicht verschwiegen werden . Da der Deutsche Pass inflationär verschleudert wird.“

Civey-Umfrage zeigt ähnliche Ergebnisse

Insofern ist die aktuelle Erhebung des Meinungsforschungsinstitutes Civey recht interessant, über die Jürgen Fritz vor kurzem berichtete und die bundesweit folgende Frage stellte:

„Sollte die Polizei in allen Bundesländern dazu verpflichtet werden, die Nationalität von Tätern und Verdächtigen bei Polizeimeldungen immer zu nennen?“

Die Online-Befragung begann gestern, heute Vormittag lagen über 12.000 Votings vor, so dass Civey eine Stichprobe von über 5.000 Personen ziehen konnte (statistischer Fehler: 7,2 Prozent). Hier das Ergebnis:

  • 66 bis 67 Prozent der Bürger sagen: „Ja“,
  • die allermeisten davon sogar „Ja, auf jeden Fall sollte die Polizei in allen Bundesländern dazu verpflichtet werden, die Nationalität von Tätern und Tatverdächtigen bei Polizeimeldungen immer zu nennen“.
  • Knapp 6 Prozent sind unentschieden.
  • Nur 27 bis 28 Prozent der Bevölkerung sind dagegen, also kaum mehr als jeder Vierte. Nicht einmal 18 Prozent sagen „Nein, auf keinen Fall“, während fast 58 Prozent für „Ja, auf jeden Fall“ stimmen.

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